Besuch in der Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben am 10. Februar 2014

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Bericht über den Besuch in der Regionalgruppe Bodensee- Oberschwaben am 10.02.2014

P1030044.JPGAuf vielfachen Wunsch besuchte ich in Begleitung meines Mannes die Gruppe von Frau Ursula Krug und nutzte die Gelegenheit, mit Betroffenen und deren Angehörigen persönliche Gespräche zu führen. Im Vorfeld hatte Frau Krug mich gebeten, einen Vortrag über Bauchspeicheldrüsenerkrankungen zu halten, was ich gerne übernahm.

Schon zu Beginn der Gruppe wurden wir auf das herzlichste begrüßt, man spürte die Freude darüber, dass es nun endlich zu diesem Besuch meinerseits kam. Seit meinem letzten Besuch der Gruppe ist viel Zeit vergangen und es hatten sich viele Fragen angehäuft wie z. B: Welche neuen Erkenntnisse wurden in der Behandlung und Therapie bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen insbesondere bei Bauchspeicheldrüsenkrebs gewonnen und was ergibt sich daraus für die Betroffenen.

P1030047.JPGIch spürte, dass hohe Anforderungen und Erwartungen an diesen Gruppennachmittag gestellt wurden, alle Teilnehmer hatten Fragen oder Sorgen im Gepäck. Doch wo sollte ich anfangen? Einen Vortrag zu halten, der die Betroffenen vielleicht heute nicht erreicht und sie ohne persönlichen Nutzen nach Hause gehen müssten, war mir zu wenig. Deshalb entschloss ich mich kurzerhand das Programm umzustellen und sie nach ihren speziellen Problemen zu fragen, um darauf meine Ausführungen auszurichten. Wie aus einer Quelle sprudelten die Fragen auf mich ein, alle Bereiche waren vertreten, so z. B: Entzündungen, Operationen, Stents, CT, MRT, Chemotherapie , Gewichtsverluste, Ernährung und Enzyme. Eine große Bandbreite prasselte auf mich ein. Jeder, der eine Frage hatte, konnte sie stellen und ich versuchte, sie verständlich zu erklären. Bei manchen Fragen oder Antworten gab es auch muntere Diskussionen, was die Gruppe sehr lebendig werden ließ.

Wie in fast allen Gruppenveranstaltungen waren auch an diesem Nachmittag die Hauptprobleme die Verdauung, Gewichtsprobleme, Ernährung und die Enzyme. Ich versuchte in der kurzen Zeit auf alle Fragen einzugehen und sie zu erklären. Immer wieder wurde ich dabei durch ergänzende Fragen unterbrochen, weil man alles ganz genau wissen wollte.

Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch Stunden zusammen sein können, um uns über die aktuellen Sorgen der Betroffenen und Angehörigen zu unterhalten.

P1030050.JPGDoch bevor ich das Wort an Frau Krug weiter gab, wollte ich ein Feedback von den Teilnehmern darüber, welches Ergebnis ihnen der Nachmittag gebracht hat und was wir verbessern könnten. Einstimmig war der Tenor, es war alles gut, wir haben viel gelernt. Wichtig erschienen den Teilnehmern die Hinweise zur richtigen Anwendung von Enzymen. Einige meinten auch, nicht mehr blind den behandelnden Ärzten zu vertrauen, sondern bei Unklarheiten nachzufragen.

Dann übernahm Frau Krug und bedankte sich sehr herzlich bei mir und meinem Mann. Anschließend fragte sie die Teilnehmer, ob sie trotz der vorgerückten Zeit noch Interesse hätten, unseren Imagefilm „Wir hören zu“ anzusehen. Einstimmig sagten alle, dass sie diesen Film gern sehen würden. Schnell hatte mein Mann die Technik aufgebaut, still saßen alle da und schauten sich den Film an. Immer wieder sah man, dass geschmunzelt oder zustimmend genickt wurde. Am Ende des Films gab es einen großen Applaus, ja genau so ist es bei TEBe. V., dem konnten alle Teilnehmer zustimmen. TEB e. V. hält, was den Mitgliedern versprochen wird. Betroffene und Angehörige meinten, sich gut aufgehoben und sehr gut versorgt zu fühlen. Sie würden immer einen Ansprechpartner bei TEBe. V.  finden.

Zum Schluss gab es ein dickes Lob für Frau Krug von der Gruppe. Sie macht ihre Sache als Regionalgruppenleiterin sehr gut, wird von allen anerkannt und sehr geschätzt. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Als 1. Vorsitzende von TEB e.V. freut mich das sehr.

Katharina Stang

 
 

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