Erstes Gruppentreffen in neuen Räumen

Neue Adresse, neue Räume ……..

Das erste Gruppentreffen 2017 der Regionalgruppe Rhein-Main fand im Klinikum Darmstadt statt. Seit 2015 bis Ende 2016 trafen wir uns regelmäßig im Marienhospital Darmstadt. Während dieser Zeit fühlten wir uns sehr wohl und gut aufgehoben. Leider hat sich seit 2016 einiges an der Struktur im Marienhospital verändert, personelle Veränderungen spürten wir hautnah. Mit dem Wissen, dass das Marienhospital in Zukunft kein Pankreaszentrum sein wird und unsere bisherige ärztliche Betreuung durch Herrn Professor Schimanski, der zwischenzeitlich an das Klinikum Darmstadt gewechselt hat, verloren ging, war der Wechsel nicht mehr aufzuhalten. Schweren Herzens verließen wir im Dezember 2016 das Marienhospital. Wir sagen danke. Danke für eine schöne Zeit und das sehr angenehme Miteinander. Danke an Schwester Liberata, danke an alle Mitarbeiter! Wir wünschen Ihnen weiterhin Glück und Erfolg.

Am 25.02.2017 war es soweit, Herr Bibow und ich steuerten zum ersten Mal das Klinikum Darmstadt an. Dort angekommen, bekamen wir eine intensive Führung von Frau Bornemann durch das Haus und erfuhren dabei alles Wissenswerte im Schelldurchlauf. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir am neuen Gruppenraum ankamen: es standen bereits viele Leute vor der Tür, darunter auch einige neue.

Als wir den extra neu hergerichteten Raum betraten, wurden wir von Frau Bornemann liebevoll eingewiesen. Sie wünschte uns eine erfolgreiche Gruppe und weiterhin alles Gute. Bevor sie ging, meinte sie noch, Kaffee, Tee, Wasser, Saft, Kekse und Obst bekämen wir heute und auch weiter bis zum Jahresende. Dass war eine Freude. Alle Anwesenden bedankten sich mit einem großen Applaus. Wir alle wissen sehr genau, wem wir das zu verdanken haben, wer sich für uns stark gemacht hat. DANKE Herr Professor Schimanski. DANKE an die Geschäftsleitung!

Nach so vielen Überraschungen konnten wir mit unserer Gruppenarbeit beginnen. Doch wo fange ich an? Wer ist heute mit welchen Problemen gekommen? Um das herauszufinden, entschied ich mich für ein kurzes Blitzlicht und gab drei Fragen vor:

  • Wie heiße ich?
  • Was will ich wissen?
  • Was erwarte ich von der Gruppe?

Jeder kam dran und schnell war mir klar, wo der Schuh bei jedem einzelnen drückte und wie ich die Gruppe aufbauen musste. Es war ein großer Blumenstrauß von Themen, wie z. B. akute und chronische Pankreatitis, Tumor, Whipple Operation, IPMN und Chemotherapie, die ich zu bearbeiten hatte, damit jeder der Anwesenden auf seine Kosten kam. Ich ging auf jeden Einzelnen ein und versuchte mit meiner kompetenten Erfahrung alle persönlichen Fragen zu beantworten. Immer wieder kamen zu den einzelnen Themen Nachfragen oder Erfahrungen der Betroffenen oder deren Angehörigen. Es war sehr spannend, was man alles wissen wollte.

Plötzlich klopfte es an der Türe und Herr Professor Schimanski kam herein. Er setzte sich zu uns und wollte wissen, wie es uns in den neuen Räumen gefällt und ob alles zu unserer Zufriedenheit sei. Auch hier bedankte sich die Gruppe sehr und meinte, der Raum ist schön, gut, dass wir auch was zu trinken und essen bekommen, so manches Mal haben wir mit Unterzuckerung kämpfen müssen und gehofft, dass wir gut zu Hause ankommen. Leider hatte Herr Professor Schimanski nur wenig Zeit, wie gesagt, er erkundigte sich nur nach unserem Wohlbefinden. „Ach, Herr Professor, wir haben einige Fragen, wozu wir Ihre ärztliche Meinung dringend bräuchten.“ Er schaute auf die Uhr und meinte, eine halbe Stunde, länger geht wirklich nicht. Ohne lange zu zögern, gab ich das Wort an die Fragenden weiter. Alle Fragen wurden eingehend und zufriedenstellend beantwortet.

Die Zeit verging wie im Flug und um zu erfahren, wie die Gruppe heute empfunden wurde, bat ich um ein kurzes Feedback,. Alle Teilnehmer waren zufrieden. Wie sagte ein neuer? „Ich werde Mitglied!“ Ein anderer meinte: „Siehst Du Katharina, der Umzug ins Klinikum ist doch besser gelaufen, als wir alle dachten.“ Ja, das stimmt, meinten alle.

Nun war es an der Zeit nach Hause zu gehen. Ich wünschte allen einen guten Heimweg, schloss den Gruppenraum ab und machte mich mit Herrn Bibow auf den Weg, den Schlüssel wieder an Ort und Stelle zu bringen. Nach einem langen Tag kamen Herr Bibow und ich ohne Stau wohlbehalten in Ludwigsburg an.   

caro.jpgWir danken der Caro Autovermietung GmbH, die uns unterstützte, indem sie uns kostenlos einen Mietwagen zur Verfügung stellten und wir nur den tatsächlichen Benzinverbrauch bezahlen müssen.

Katharina Stang

 
 

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