Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier am 9.12.2017

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Wieder war es soweit und wir feierten gemeinsam mit vielen Teilnehmern aus den verschiedensten Gruppen die Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier. Die wunderschöne Halle, die festlich gedeckten Tische und kleine Wichtel, die auf jedem Teller standen, luden zu ein paar schönen Stunden ein. Wir wollten für ein paar Stunden den Schalter umdrehen, Sorgen in den Hintergrund schieben und den Alltag mit all seinen Sorgen und Nöten vergessen.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren musste TEB e. V. diese Veranstaltung selbst stemmen. Es gab keinerlei Unterstützung durch die Krankenkassen, die Projektförderung nach § 20 h SGB V ist nicht mehr möglich. Dennoch entschied sich der Vorstand, diese Feier nicht zu streichen, sondern in gewohnter Weise fortzuführen. Dies war sicher eine gute und richtige Entscheidung, wie man an den vielen glücklichen Gesichtern sehen konnte.

Die Feier begann mit Kuchen, Plätzchen und Kaffee und nach einer kurzen Einführung spielten unsere Enkel Tomas Klavier und Tobias Gitarre. Es ist für uns Großeltern ein besonderes Gefühl zu sehen und zu hören, was diese beiden Jungs, insbesondere Tomas, schon spielen können. Nach einer solch schönen Eröffnung gab es natürlich auch den verdienten Applaus für unsere zwei Künstler und von TEB ein kleines Geschenk.

Es folgte die Begrüßung und eine Ansprache, in der ich das Jahr 2017 kurz streifte und berichtete, dass es ein sehr anstrengendes und arbeitsintensives Jahr war, in dem wir viel erreicht haben und einige Erfolge feiern konnten.

Ja, das Jahr 2017 hatte auch für TEB e. V. und insbesondere für mich sehr viele Höhen aber auch einige Tiefen, auf die ich nicht näher einging, um keine traurige Stimmung aufkommen zu lassen. Doch ich kann und will es nicht verschweigen: viele Mitglieder, die in diesem Jahr nicht mehr unter uns sind, habe ich sehr vermisst und auch ich kämpfte mit der aufsteigenden Traurigkeit.

Da mein Mann und ich uns schon im Vorfeld einige Gedanken gemacht hatten, wie dieser Nachmittag gestaltet werden sollte und wie es für TEB e. V. finanziell verträglich ist, kam er auf den Gedanken, einen Film zu machen, der das Jahr 2017 mit all seinen Höhepunkten bildlich darstellen sollte. In 30 Minuten durch das ganze Jahr: Mitgliederversammlung, Ärzte- und Patientenseminar, Benefizkonzert  REACH, Patiententage, Ausflüge, Schulungen, Kochkurs, Workshops, Welt-Pankreaskrebstag und Treffen der verschiedenen Gruppen waren zu sehen. Es war sehr still im Saal, nur ab und zu hörte man ein Raunen, Lachen oder Gemurmel, wenn man sich plötzlich auf der Leinwand sah. Zu sagen, was man alles macht, ist das eine, alles bildlich zu sehen, ist das andere. Eine Teilnehmerin sagte: „Jetzt weiß ich wieder, was wir in diesem Jahr alles bei TEB mitgemacht und erlebt haben, vielen Dank!“

Der nächste Programmpunkt stand an, er gehört meiner Meinung nach zu dem wichtigsten Teil. Dank zu sagen für ein schönes, konstruktives, arbeitsreiches, erfolgreiches und oftmals auch stressiges Jahr. Ohne die Hilfe jedes Einzelnen wäre dies niemals möglich. Danke an den Vorstand, die Kassenprüfer, den Fachausschuss, die Gruppenleiter, die Mitarbeiter und unsere Internetbeauftragte. DANKE!

Dann folgten als nächster Programmpunkt Frau Wegscheider am Klavier und Frau Stolz am Cello. Beide spielten hervorragend, man spürte, dass sie richtig Spaß an ihrer Musik haben. Cello und Klavier hörten sich sehr gut an, wenngleich ich die Musik als sehr schwermütig empfand. Doch, und das war das schöne, es gab durchaus auch lebhaftere Stücke. Der Applaus war anhaltend und laut und so mancher kam auf mich zu und fragte, ob wir die Damen bei der nächsten Feier nochmal einladen können. Gibt es ein schöneres Kompliment?

Dann folgten Impressionen, es waren Bilder von schönen Winterlandschaften, die sich jeder gebannt anschaute.

Es folgte das Abendessen, das allen sehr gut mundete. Wie immer wurden wir von dem Team Lacher gut betreut und bewirtet. Das Essen war sehr schön angerichtet und schmeckte vorzüglich, insbesondere der Nachtisch, von dem ich zwei bekam.

Dann wurde es Zeit für den Nikolaus. Gott sei Dank half mir Frau Dr. Steinbeck in meiner Not, denn zwei Tage vorher bekam ich einen Anruf, dass der geplante Nikolaus den Termin bei uns nicht wahrnehmen könne. Oh je, dachte ich, wo soll ich so kurzfristig auf die Schnelle einen Nikolaus finden, der möglichst ehrenamtlich kommt? In dieser aussichtslosen Lage rief ich Frau Dr. Steinbeck an, die sofort sagte, dass sie versuche, mir zu helfen. Tatsächlich fand sie nicht nur den Nikolaus, sondern auch noch einen Knecht Ruprecht. Da es diesmal Profis waren, übernahm sie auch die gesamten Kosten der beiden.

Ganz herzlichen Dank an Frau Dr. Steinbeck!

Das Essen war vorüber. Schnell teilten wir die Texte für die Weihnachtslieder aus. Frau Wegscheider spielte die ersten Weihnachtslieder auf dem Klavier, dann wurde es dunkel im Saal, der Knecht Ruprecht (Herr Eimert) spielte auf seinem Saxofon „Niklaus ist ein guter Mann“, dann kam Nikolaus (Herr Österle) und las aus seinem goldenen Buch. Alle hörten zu, es wurde mucksmäuschen still. Danach hatte der Nikolaus für meinen Mann, Herrn Bibow, Herrn Weihs, Herrn Herbring, Frau Frech, Frau Wölfe, Frau Fremgen, Herrn Pfeiffer und auch für mich ein paar persönliche Worte, mit denen er unsere Arbeit in einer besonderen Art würdigte. Woher der Nikolaus so einiges wusste? Wer hat hier geplaudert? Jeder bekam ein Geschenk, das uns die Alte Apotheke sponserte. Danke auch hier an Frau Dr. Steinbeck.

Dann sangen wir alle miteinander Weihnachtslieder mit dem Nikolaus und es war eine besondere Stimmung im Saal. Anschließend ließ es sich der Nikolaus nicht nehmen, jedem Teilnehmer unseren Kalender zu überreichen, in dem viele TEB-Ereignisse des vergangenen Jahres festgehalten sind.

Es war, so stellten wir später fest, ein großer Zufall, dass die Herren Eimert und Österle vom Theater „Wortkino“ in Stuttgart an diesem Abend frei hatten und den Termin noch kurzfristig einschieben konnten. Herzlichen Dank, was wäre unsere Feier ohne Nikolaus und Knecht Ruprecht gewesen? Ich bin mir sicher, es hätte uns was gefehlt. Danke für den tollen Auftritt.

Nach fast fünf Stunden ging unsere schöne Feier zu Ende.

Katharina Stang

 
 

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