Tätigkeitsbericht 2016 Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben

Die Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben besteht inzwischen seit gut sieben Jahren und trifft sich regelmäßig alle vier Wochen im Matthäus-Ratzeberger-Stift in Wangen/Allgäu. Daneben gibt es während des Jahres verschiedene Aktivitäten, so auch 2016. Die Gruppe setzt sich aus Betroffenen und Angehörigen aus der ganzen Region zusammen und im Durchschnitt kommen etwa 12 Teilnehmer mit unterschiedlichen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Oft kommen Betroffene nur einmal zu den Treffen, um Informationen zu erhalten und sind an einer regelmäßigen Teilnahme nicht interessiert, andere wiederum kommen nur, wenn sie Probleme haben.

Das Hauptthema bei den Gruppentreffen sind Ernährung und Enzymeinnahme, vor allem wenn neue Teilnehmer da sind. Hier herrscht immer sehr viel Verunsicherung und oft heißt es dann: Das alles hat mir niemand gesagt. Ein Thema sind in letzter Zeit auch die Magensäurehemmer, da in den Medien verschiedentlich über gravierende Nebenwirkungen berichtet wird. Beschwerden und Verhalten nach Operationen, Chemotherapie, Reha, Nachsorge, Schwerbehindertenausweis und vermehrt auch Naturheilkunde und Homöopathie sind weitere wichtige Gesprächsthemen. Lösungen und Tipps zu den meisten Problemen ergeben sich meist im Erfahrungsaustausch unter den Gruppenmitgliedern und der Gruppenleiterin.

Unter der Leitung von Ernährungsberaterin Frau Rupp stand im Sommer und Spätherbst wieder das alljährliche „Gemeinsame Kochen“ der Gruppe auf dem Programm, das die Betroffenen begeistert annehmen. Vor allem die Alleinstehenden schätzen es sehr, in Gemeinschaft zu kochen und zu essen. Auch das soziale Miteinander innerhalb der Gruppe wird dadurch gefestigt. Anfang September fand dann der alljährliche Gruppenausflug statt, der zusammen mit der Regionalgruppe Allgäu-Schwaben an den Bodensee führte. Dort machten wir eine Rundfahrt auf dem See und anschließend schwebten wir mit der Gondel auf den Bregenzer Hausberg, den Pfänder. Bei einem Rundgang freuten wir uns über die herrliche Aussicht auf Berge und See und genossen anschließend auf der Sonnenterrasse Kaffee und Kuchen bzw. ein deftiges Vesper. Im November war das zweite „Gemeinsame Kochen“ angesagt. Außerdem hatte die Gruppe einen interessanten Informations-Nachmittag mit der Diätassistentin und Ernährungsberaterin Frau Moosmann-Hohl, Ratschläge zur Essenszubereitung, über Vitamine und grundsätzlich zur Ernährung waren die Themen, zu denen wir eifrig Fragen stellten und diskutierten. Im Dezember beschlossen wir das Gruppenjahr mit einer besinnlichen Adventsfeier, an der Betroffene und Angehörige teilnahmen.

Auch bei TEB-Aktivitäten wie Mitgliederversammlung, dem Jubiläum 10 Jahre TEB, Ärzte- und Patientenseminar, TEB-Ausflug und Jahresabschlussfeier nahmen einige Gruppenmitglieder wieder teil.

 

Auch als Gruppenleiterin brachte das Jahr wieder einiges an Arbeit:

  • Vorbereitung zu den Gruppenstunden
  • Persönliche Gespräche zur Krankheit vor oder nach den Treffen mit Betroffenen
  • Telefongespräche mit Betroffenen
  • Krankenhaus- und Hospizbesuche
  • Begleitung zu Arztbesuchen bzw. Chemotherapie
  • Referenten planen und Termine ausmachen
  • Förderanträge stellen und Abrechnung der erhaltenen Gelder
  • Berichte schreiben
  • Schulungen besuchen
  • Sich über neueste Erkenntnisse zur Krankheit informieren


Die Gruppe bedankt sich ganz herzlich bei dem Matthäus-Ratzeberger-Stift für die unentgeltliche Nutzung des Gruppenraumes. Ein Dankeschön auch an die Regionale Fördergemeinschaft Bodensee-Oberschwaben der Krankenkassen und an die DAK für die finanzielle Unterstützung, ohne die eine erfolgreiche Gruppenarbeit nicht möglich wäre.

 

Ursula Krug
Gruppenleiterin

 
 

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