Tätigkeitsbericht 2016 Regionalgruppe Neackar-Alb

Die TEB Regionalgruppe Neckar-Alb besteht inzwischen seit drei Jahren und trifft sich regelmäßig alle vier Wochen in den Räumen des Sozialforums Tübingen. Zu den Gruppentreffen kommen Betroffene und Angehörige, im Durchschnitt neun Personen. Einige besuchen die Treffen regelmäßig, doch krankheitsbedingt schwankt die Teilnehmerzahl immer. Oft kommen Betroffene auch nur einmalig, um Informationen zu erhalten und sind an einer regelmäßigen Teilnahme nicht interessiert.

Wie immer stehen bei den Gruppentreffen Gespräche zu Ernährung und Enzymeinnahme an erster Stelle, da hier eine große Verunsicherung und oft auch Unwissenheit herrscht. Zu wenig oder falsch eingenommene Enzyme führen dann meist zu erheblichen Problemen wie Durchfälle, Blähungen und/oder Bauchschmerzen. Weitere wichtige Themen sind Beschwerden und Verhalten nach Operationen, Appetitlosigkeit, Chemotherapie, Reha, Wiedereingliederung bei Berufstätigen und Schwerbehindertenausweis. Alternative Behandlungsmöglichkeiten und neue Erkenntnisse zu Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sind ebenfalls Gesprächsthemen. Vieles kann im Erfahrungsaustausch unter den Gruppenmitgliedern und der Gruppenleiterin geklärt werden, sodass die Betroffenen besser mit ihrer Krankheit umgehen können.

Im März kam Herr Prof. Königsrainer vom Uniklinikum Tübingen zu einer Fragestunde in die Gruppe. Nach einem kurzen Überblick über die verschiedenen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse konnte jeder Teilnehmer seine persönlichen Fragen und Probleme zur Krankheit vorbringen, die von Prof Königsrainer kompetent und zufriedenstellend beantwortet wurden. Im Frühjahr hatte sich die Gruppe darauf geeinigt, im Sommer anstelle des Gruppentreffens gemeinsam etwas zu unternehmen. Wir einigten uns auf eine Stadtführung in Tübingen, die dann im Juli stattfand. Dabei erfuhren wir Interessantes zur Geschichte der Stadt und einigen markanten Bauten. Bei Kaffee und Kuchen und geselliger Unterhaltung beschlossen wir den schönen Nachmittag. Da im Sozialforum auch die unabhängige Patientenberatung ihr Büro hat, war es naheliegend, einmal einen Mitarbeiter einzuladen. Dieser kam dann im Oktober und gab uns einen interessanten Einblick in seine Aufgaben und seine Arbeit. Im Dezember beschlossen wir das Gruppenjahr wie immer mit einer besinnlichen Adventsfeier.

Bei den verschiedenen TEB-Aktivitäten wie Mitgliederversammlung, dem 10-jährigen TEB-Jubiläum, Ärzte- und Patientenseminar, TEB-Ausflug und Jahresabschlussfeier nahmen einige Gruppenmitglieder wieder teil.


Auch als Gruppenleiterin brachte das Jahr einiges an Arbeit:

  • Vorbereitungen zu den Gruppenstunden
  • Persönliche Gespräche zur Krankheit vor oder nach den Treffen mit Betroffenen
  • Telefongespräche mit Betroffenen
  • Referenten planen und Termine ausmachen
  • Förderanträge stellen und Abrechnung der erhaltenen Gelder
  • Berichte schreiben
  • Schulungen besuchen
  • Sich über neueste Erkenntnisse zur Krankheit informieren


Die Gruppe bedankt sich ganz herzlich bei Frau Herzog vom Sozialforum für die Bereitstellung des Gruppenraumes. Ein Dankeschön auch an die Regionale Fördergemeinschaft Neckar-Alb der Krankenkassen für ihre finanzielle Unterstützung ohne die eine gute Gruppenarbeit nicht möglich wäre.

Ursula Krug
Gruppenleiterin

 
 

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