4. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag am 18.11.2011

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Bericht vom 4. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag am 18.11.2011 im Rathaus Leipzig

Jährlich findet in Leipzig der Selbsthilfe- und Angehörigentag statt, bei dem die Selbsthilfegruppen die Möglichkeit erhalten, sich der Öffentlichkeit sowie Betroffenen und Angehörigen vorzustellen. Der Stadt Leipzig, die diese Veranstaltung organisiert und durchführt, gebührt dafür ein herzlicher Dank. Parallel zur Präsentation der Selbsthilfegruppen kann der Besucher eine Vielzahl von Vorträgen zu den verschiedensten Themen besuchen (Patientenrechte, Ärzte, Therapeuten und Selbsthilfe, Familie, Arbeit usw.). Außerdem ermöglicht diese Veranstaltung einen Austausch und Kennenlernen der Selbsthilfegruppen untereinander.

Herr Pfeiffer und ich, die TEB bei dieser Veranstaltung vertraten, waren allerdings zunächst ziemlich bestürzt. Denn es stand jeder Selbsthilfegruppe nur ein sehr kleines Platzangebot zur Verfügung ( 1/3 Tisch ). Während wir auf der kleinen Tischfläche noch ein sehr beschränktes Angebot richten konnten, wurde es richtig schwierig mit der Aufstellung von RollUp und Info-Ständern. Allerdings konnten wir dieses Problem auch zufriedenstellend lösen. Aber auch die anderen Gruppen hatten die gleichen Schwierigkeiten mit diesem beschränkten Platzangebot.

Entlohnt wurden wir dann durch die starke Resonanz. Zunächst ergaben sich intensive Kontakte und Gespräche mit den anderen Selbsthilfegruppen. Später mußten wir vielen Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Rede und Antwort stehen. Teilweise ergaben sich recht lange und tiefgreifende Gespräche, wobei sich unser RollUp nicht nur als toller Blickfang, sondern auch als anschauliche Grundlage für Erklärungen und Erläuterungen erwies. An diesem RollUp konnte man viele Fragen zu Anatomie, Funktion und Erkrankungen des Pankreas anschaulich beantworten.
Viele Fragen betrafen Prävention und Ursachen von Pankreaserkrankungen. Dabei waren viele Betroffene und Angehörige bitter enttäuscht, dass sie trotz gesunder Lebensweise und Vermeidung von Risikofaktoren (Trinken, Rauchen) erkrankt sind. Leider sehen manche Betroffene und ihre Angehörigen das Pankreaskarzinom nur als schnelles Todesurteil. Hier galt es, Hoffnung und Mut zu machen und immer wieder darauf zu verweisen, dass bei den heutigen therapeutischen Möglichkeiten zumindest eine längere Überlebenszeit möglich ist. Weit verbreitet ist auch immer noch die Angst vor einer Chemotherapie, die oft mit einem qualvollen Weiterleben assoziiert wird. Fragen gab es auch zum Komplex Ernährung, hier insbesondere zur Mangelernährung und vereinzelt auch zur Komplementärmedizin. Insgesamt hatte ich den Eindruck eines sehr wissbegierigen Publikums, was allerdings auch damit zusammenhängen mag, dass Vergleichbares wie TEB bisher hier gefehlt hat.
Deutlich zeigte sich damit wieder einmal, dass unser Schwerpunkt, aber auch unser besonderes Kennzeichen die intensive Beratung und Information sind. Viele bevorzugen auch die ganz persönliche Beratung in einer individuellen Situation gegenüber dem Durchlesen von Info- Broschüren.

Das Selbsthilfecafé bot ein breites Angebot von Getränken und kleinen Speisen zu sehr akzeptablen Preisen.

Insgesamt also eine sehr gelungene Veranstaltung, mit der wir, abgesehen einmal vom dürftigen Platzangebot, recht zufrieden waren. Später stieß noch Herr Andreas Lehmann zu uns und half uns beim Abbau unseres Standes und dem Abtransport unserer vielen Utensilien zum Auto. In Unkenntnis des geringen Platzangebots hatten wir natürlich sehr viele Sachen mitgebracht, die wir weder präsentieren noch aufstellen konnten. Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Gespräch mit Verantwortlichen der Stadt Leipzig. Von allen Seiten wurde uns wieder einmal bestätigt, dass TEB sich mit seinem Stand und Angebot in hervorragender Weise präsentiert hatte.

Joachim Horcher

 
 

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