Bericht über das 7. Mai-Symposium des HELIOS Park-Klinikums Leipzig am 30. Mai 2015

Alljährlich veranstaltet das Park-Klinikum in Leipzig unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Leinung das Mai-Symposium, jeweils mit wechselnden Themenschwerpunkten in einer besonders angenehmen Atmosphäre, wobei eine detaillierte Unterrichtung über Aktuelles und Innovationen aus den gewählten Schwerpunkten erfolgt, verbunden jeweils mit Diskussion und persönlichem Austausch. Als Kooperationspartner des HELIOS Park-Klinikums ist dabei jeweils TEB e. V. mit vertreten. Außerdem sind diese Veranstaltungen auch für TEB e. V. von hoher Bedeutung, da wir unserer Betroffenenberatung nur dann sinnvoll nachkommen können, wenn wir selbst durch Fort- und Weiterbildung immer auf dem aktuellen Stand sind.

Ausgewählt waren diesmal die Themenschwerpunkte der laparoskopischen Entfernung der Gallenblase, innovative OP-Verfahren beim Rektumkarzinom sowie PIPAC, eine Druck-Aerosol-Chemotherapie bei Krebs bzw. Metastasen des Bauchfells.

Prof. Dr. Leinung begrüßte zunächst die zahlreich erschienenen Teilnehmer und schilderte anschließend die Entwicklung des Park-Klinikums sowie den eigenen beruflichen Werdegang. Dieser Werdegang war mit dem Start minimalinvasiver OP-Methoden und der Nennung vieler Kollegen verbunden, von denen leider einige zwischenzeitlich verstorben sind. Besonders hob Prof. Dr. Leinung den ethischen Aspekt des ärztlichen Berufes hervor, der leider zwischenzeitlich von erheblichen Einschränkungen betroffen ist. Der hohe Druck, alle Bereiche in messbare Einheiten zu fassen und nach ökonomischen Gesichtspunkten effizient zu gestalten, führt zu einem immer deutlicherem Widerspruch zu den ethischen Aspekten.

In einem ersten Teil wurde dann in Vorträgen die laparoskopische Entfernung der Gallenblase in ihrer Entwicklung sowie neue OP-Verfahren (transvaginal, transgastrisch), die teilweise noch experimentell sind, vorgestellt. Der zweite Teil behandelte in Vorträgen neue OP-Methoden der Rektumchirurgie (IONM,APR). Abschließend wurde noch das neue Verfahren PIPAC, eine Druck-Aerosol-Chemotherapie, als Innovation gegenüber dem Verfahren HIPEC dargestellt. Allen Vorträgen schlossen sich viele Fragen von den Teilnehmern, mehrere Statements und teilweise auch sehr kritische Diskussionsbeiträge an.

Besonders anzumerken ist die angenehme Atmosphäre der Veranstaltung. Die musikalische Begleitung erfolgte durch mehrere Saxophon-Einlagen von Frau Ronczka. Ein gut bestücktes Buffet sorgte für die Stärkung der Teilnehmer. Selbst eine Kinderbetreuung vor Ort mit viel Spielzeug war organisiert worden. Besonders gelungen war natürlich auch, dass ein Seelsorger, Herr Cerny, abschließend anhand eines Textes aus dem Alten Testament auf die ethischen Aspekte des ärztlichen Tuns hinwies.

Insgesamt war dies eine rundum gelungene Veranstaltung, bestens organisiert und vorbereitet, die allen Teilnehmern einen hohen Benefit brachte. In den verschiedenen Pausen konnte man in einen persönlichen Austausch treten, was auch eifrig, auch von TEB e. V. aus, genutzt wurde. Insofern ein herzliches Danke an die Veranstalter, das HELIOS Park-Klinikum und Prof. Dr. Leinung sowie die Referenten, die sich bereitwillig zur Verfügung gestellt hatten.


Joachim Horcher

 
 

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