Auftaktveranstaltung Beratungs- und Unterstützungsangebote NCT - Heidelberg

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Am Samstag, den 20.11.2010 waren Frau Winter, Herr Horcher und ich mit einem Informationsstand von TEB e. V. in Heidelberg vertreten. Nach langem suchen fanden wir das NCT und konnten unseren Stand aufbauen. Da es sich um eine Auftaktveranstaltung handelte, in dem die neuen Räumlichkeiten und Fachabteilungen des Nationen Zentrums für Tumorerkrankte vorgestellt wurden, waren nicht so viele Besucher wie üblich nach Heidelberg gekommen. Was uns, insbesondere mich, sehr verwunderte, bedenkt man die hohe Einwohnerzahl und auch den hohen Stellenwert der Universität Heidelberg.

Das ausgewählte Programm war sorgsam zusammengestellt. Referenten hatten das breite Themen-Spektrum einer Tumorerkrankung abgedeckt. Hier wurde alles, was Menschen mit einer Tumorerkrankung bewegt, beschäftigt und auch verängstigt angesprochen. Darunter gehört natürlich der medizinische, soziale, psychologische Bereich und Ernährung dazu.
Mit vielen Betroffenen konnten wir an unserem Infostand sprechen und stellten fest, dass auch hier eine große Angst und Unsicherheit vorhanden ist. Das Wort Tumor oder Krebs wird sehr oft mit Angst und der Endlichkeit in Verbindung gebracht.
Es wurde auch darüber gesprochen, dass im Moment aus der Sicht der Betroffenen ein Überangebot besteht. In allen größeren und kleineren Kliniken werden Patienteninformationsveranstaltungen zu dem Thema Krebs angeboten, jeder zeigt sich hierbei von der allerbesten Seite. Es wurde auch die Frage an uns gestellt: was ist das für ein Qualitätssiegel "Zertifiziertes Onkologisches Zentrum“, wenn jede Klinik sich zertifizieren lassen kann oder muss. Ja, man hatte den Eindruck, das Betroffene oder ihre Angehörigen das Überangebot der Informationen zum Thema Krebs sehr belastet und auch verunsichert und ihnen die Entscheidung nicht leichter macht.

Die Zeit verging wie im Flug. Das lag sicher auch daran, dass wir abwechselnd an den verschieden Vorträgen und Workshops teilnehmen konnten.

In der verdienten Mittagspause ließen wir uns den angebotenen Imbiss schmecken. Viel Zeit blieb nicht, die Besucher nutzen die Gelegenheit und Zeit, die vielen Vertreter der verschiedenen Selbsthilfegruppen oder Organisationen zu besuchen und sich über die neusten Informationen zu erkundigen. Wir waren überraschtüber das große Interesse am Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs. Unser Stand wurde explizit aufgesucht, um sehr spezielle Fragen wie z. B. Operationen, Chemotherapien, Ernährung u. v. m. zu stellen.

Unsere Besucher kamen aus verschiedenen Fachrichtungen. Darunter waren Ärzte, Apotheker, Seelsorger und Ernährungsberater. Es kam zu einem sehr guten Austausch untereinander. Immer wieder wurden unsere Informationsmappen angeschaut und auch gekauft.
Dann ging es mit den angebotenen Workshops weiter. Logischerweise legte sich jetzt wieder der enorme Ansturm an den Ständen.

Wir Vertreter der SHG nutzten die Gelegenheit, um uns gegenseitig an den Ständen zu besuchen und hier wurde manches fachliche und persönliche Gespräch geführt. Wir fühlen uns wie eine große Familie und pflegen in der Regel einen sehr freundschaftlichen Kontakt, stehen doch bei allen der Betroffene im Mittelpunkt.

Für mich persönlich gab es an diesem Tag einen besonderen Höhepunkt. Ich traf eine Dame, mit der ich früher zusammen an Sitzungen der Deutschen Krebshilfe teilgenommen habe und wir gemeinsam unsere jeweiligen Interessen für die jeweilige Organisation vertraten. Wie so oft im Leben wurden unsere Wege getrennt. Ich hatte mich mit TEB e. V. selbständig gemacht und verlor damit alles, was ich mir aufgebaut hatte. Jetzt musste ich feststellen, dass auch diese Dame sich selbstständig gemacht hat und sie das gleiche erfahren und erleben musste, wie ich. Mit der Selbständigkeit verliert man automatisch Vertrauen, Achtung und Wertschätzung, plötzlich ist man Konkurrent und wird als solcher bekämpft.

Meinen Helfern ein herzliches Danke für den persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz.

Katharina Stang

 
 

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