Bauchtag von den Kliniken Nagold und Calw in Hirsau, Regionalgruppe Nördlicher Schwarzwald

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Bauchtag in Hirsau

Einen Tag nach unserm Gruppentreffen mit Herrn Horcher fand der am 12.11.2011 von den Kliniken Nagold und Calw veranstaltete Bauchtag statt.

Obwohl ich in der näheren Umgebung von Hirsau wohne, wusste ich nicht, dass Calw-Hirsau einen neuen Kursaal hat. Die Ursachen sind nachvollziehbar. Weil der Stadt liegt im Kreis BB und Calw im Kreis CW. Somit auch ganz unterschiedliche Tageszeitungen.

Das ganze Gebäude des Kursaales ist architektonisch ein absoluter Hingucker, ein Meisterwerk. Das neue Gebäude war schon mal die erste angenehme Überraschung für mich. Das ganze Gebäude ist zum größten Teil sehr lichtdurchflutet und strahlt eine angenehme Atmosphäre aus.

Mir wurde ein Platz zugewiesen, der im Foyer neben der Tür zum Kursaal war (auch nicht schlecht). Ich hatte somit die Möglichkeit, ab und zu den Ausführungen der Ärzte aus Nagold und Calw zuzuhören.

Pünktlich um 14:00 Uhr wurde der Bauchtag von Herrn Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Nördlicher Schwarzwald, eröffnet. Es folgten Beiträge über: „sinnvolle Krebsvorsorge in der Urologie“ mit Chefarzt Herrn Dr. Haag, Kliniken für Urologie, Kliniken Nagold, „Gallensteine - vermeidbare Pein“ mit Herrn Dr. med. Kai Roy, Allgemeinchirurgie Kliniken Calw, „Darmkrebs - wie verhindern, wie behandeln“ mit Chefarzt Herrn Prof Dr. Stefan Benz, Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Kliniken Nagold und Chefarzt Prof. Dr. Hubert Mörk, Kliniken für Innere Medizin/Gastroenterologie, Kliniken Nagold. Das begehbare Darmmodell wurde von Chefarzt Herrn Prof. Dr. Hubert Mörk vorgestellt.
An Hand dieses Modells war es möglich, Darmkrankheiten bildlich dazustellen. Wie z. B. Divertikeln, Karzinomen, Fisteln, Tumoren oder Entzündungen.

In diesem Jahr war ich alleine an unserem Stand. Hatte mich in den letzten Tagen für diesen Bauchtag gut vorbereitet und alle unsere Infomappen von 1-7 nochmals intensiv durchgelesen. Es kamen viele interessierte Besucher an unseren Stand, auch mit Fragen, die die Bauchspeicheldrüse nicht betrafen, die ich auch nur unzureichend oder gar nicht beantworten wollte/konnte.

Bei den vielen Gesprächen habe ich immer wieder versucht, den Gesprächspartner für eine Mitgliedschaft für TEB e. V. zu gewinnen. Es ist sehr schwer, Menschen von etwas zu überzeugen, wenn dafür bezahlt werden muss. So geschehen im Gespräch mit einer älteren Dame, die sich für unser Kochbuch so sehr interessierte: "Ich brauch doch noch ein Geschenk für mei` Enkele und das Enkele kocht doch so gerne und guet."  Wäre ich nicht präsent gewesen, es hätte eines gefehlt. Als ich sie davon überzeugen wollte, dass sie das Kochbuch erwerben könnte, war für dieses Mütterchen plötzlich das Buch gar nicht mehr wichtig. Ebenso erging es mir bei unseren Infomappen, alles war ja so „hoch interessant“, aber nachdem die Mappe 5 € kosten sollte, nicht mehr. Dann kam in der Regel meist das „noi, noi, dann lieber net“. Trotz meiner Beteuerung, dass die Mappen sehr viel Geld kosten, konnte ich niemanden davon überzeugen, mir etwas abzukaufen. Ich bin vermutlich, ach was - ich bin ein schlechter Verkäufer.

Anders war es mit meinen Bonbonieren, da war ein reger „Zugriff“ auf den Traubenzucker, den ich zur Sicherheit dabei hatte. Hätte ja sein können, dass ein Diabetiker eine Unterzuckerung bekommen würde und die Selbsthilfe Tumore und Erkrankung der Bauchspeicheldrüse e. V. nicht das „Nötige“ dabei gehabt hätte. Mit dem Traubenzucker klappte es jedenfalls besser als mit dem Kochbuch und den Infomappen.

Dennoch war der Nachmittag für mich eine Bereicherung. Alleine am TEB-Stand zu stehen und Fragen zu beantworten. Ein bisschen stolz war ich auch, dass ich niemand eine Antwort schuldig geblieben bin.

Der große Renner war der Tag jedenfalls nicht, aber ich gelang zu der Überzeugung, dass, wenn wir schon gefragt werden, am Bauchtag mitzumachen und die Räumlichkeiten des Nagolder Krankenhauses von unserer Regionalgruppe Nördlicher Schwarzwald kostenlos genutzt werden dürfen, wir uns auch an einem solchen Präsentationstag beteiligen sollten.

Ich jedenfalls bin gerne bereit, auch beim nächsten Bauchtag ,dann vermutlich wieder in Nagold, alleine für TEB e. V. Werbung zu machen - "so Gott will" pflegte meine Mutter zu meiner Kindheit hinzufügend zu erwähnen.

Peter Jürgensen

 
 

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