Bericht 5. Ärzte- und Patientenseminar

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Bericht zum 5. Ärzte- und Patientenseminar am 12.03.2011 in Ludwigsburg

Bereits zum 5. Mal erlebte die Musikhalle zu Ludwigsburg das Ärzte- und Patientenseminar von TEB. Dieses war mit weit über hundert Teilnehmern gut besucht. Mit Joachim Horcher war schnell Ersatz für den erkrankten Moderator Herrn Krause gefunden, so dass die Veranstaltung ihren gelungenen Verlauf nehmen konnte.

Katharina Stang berichtete Anfangs über die nun fünfjährige Erfolgsgeschichte von TEB, bedankte sich für den großen Einsatz aller ehrenamtlichen Helfer und übermittelte eine Bilanz der bisher geleisteten Arbeit.

Unter den Grußworten des Vertreters der Stadt Ludwigsburg, vom Krebsverein und Ärztebeirat, ragte die Rede von Herrn Dr. Heiner Geißler ganz besonders heraus, die Veranstaltung erlebte ihren ersten Höhepunkt. Heiner Geißler machte deutlich, daß Ökonomie nicht das Maß aller Dinge in der Medizin sein kann. Vor allem wenn es um die Betreuung und Beratung geht, so ist dieses häufig sehr zeitaufwendig und personalintensiv, aber in diesem Falle wären Sparmaßnahmen und Etatkürzungen fehl am Platze. Kapital und Gewinn sind eben nicht das einzig zu erstrebende Ziel. Gesundheit kostet natürlich viel Geld, aber wenn es um das höchste Gut geht, sollte man auch vor den Kosten nicht zurückschrecken. Heiner Geißler hat wohl aus aller Teilnehmer Herzen gesprochen und sein Grußwort wurde dementsprechend mit großem Beifall bedacht.

Der Vormittag, gestaltet durch die Referate von Herrn Professor Dr. Caca, Herrn Professor Dr. Golling, Herrn Hitzel und Herrn Professor Dr. Zoller, galt dem Thema akute und chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse. Es wurden nach den Vorträgen aus dem Publikum jeweils viele Anfragen an die Referenten gestellt, was die Veranstaltung sehr informativ machte.

Nach einer Mittagpause mit einem schmackhaften Mittagessen referierten im zweiten Teil Herr Professor Dr. Klump und Herr Professor Dr. Geißler zum Thema Erbliche Krebserkrankungen mit Beteiligung der Bauchspeicheldrüse beziehungsweise palliativmedizinische Möglichkeiten beim Bauchspeichel- drüsenkrebs. Auch zum Thema Internet gab es einen interessanten Vortrag von Herrn Professor Dr. Schiedeck, Klinikum Ludwigsburg. Ein immer häufiger genutzter Weg zum Wissenserwerb. Jedoch durchaus mit Vorsicht zu genießen, kommt es vor allem darauf an, von wem die Informationen stammen und zu wessen Nutzen diese gegeben werden.

Sehr intensiv wurde die abschließende Podiumsdiskussion genutzt. Es gab sehr viele Fragen von Betroffenen speziell zum persönlichen Krankheitsverlauf und angewandten Therapien. Mit dem Ärzte- und Patientenseminar gibt es ja die sonst recht seltene Gelegenheit, sich persönlich ärztlichen Rat quasi direkt von der Quelle einzuholen.

Herzlichen Dank an alle Referenten, dass sie sich die Zeit genommen haben, um für die Patienten und deren Angehörigen da zu sein.

Ein besonderer Dank gilt Katharina Stang und ihrem Mann für die voll gelungene Organisation dieses Tages und Herrn Horcher für das schnelle Einspringen in die Moderation.

Abschließend kann ich sagen, mit dem Ärzte- und Patientenseminar ist eine sehr informative Veranstaltung gelungen auf der ich wieder viel gelernt habe. Sicher werde ich beim 6. Seminar wieder dabei sein.


Andreas Lehmann

 
 

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