Bericht eines Betroffenen

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Zu meiner Person:
Mein Name ist Marc und bei mir wurde im November 2014 die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Diese Nachricht traf mich wie der Blitz und war der absolute Tiefschlag in meinem bisherigen Leben. Im Alter von 37 diese harte Diagnose zu erhalten, stellte mein Leben schlagartig auf Kopf. Es folgte eine schwere Operation mit anschließender Chemotherapie. Die Operation habe ich sehr gut überstanden, nur bei der Chemotherapie gab es anfangs Komplikationen aufgrund der Nebenwirkungen. Dank der Unterstützung von Katharina Stang wurde die Chemotherapie bei mir umgestellt und seither komme ich ganz gut zurecht.

Wie kam ich zur TEB?
Als ich zur Untersuchung und Operation im Krankenhaus war, habe ich die Aushänge und Flyer von TEB gesehen und war sehr interessiert. Darüber hinaus habe ich noch weitere für mich wichtige Informationen auf der TEB-Homepage gefunden. Für mich somit war klar, so eine Selbsthilfeorganisation wie TEB mit Ihren vielen Angeboten und Aktivitäten für Betroffene aber auch Angehörige möchte ich gerne beitreten Noch vom Krankenhausbett habe ich meinen Antrag ausgefüllt und versendet. Kurze Zeit später kam schon eine großer dicker Briefumschlag mit vielen hilfreichen Informationsmappen und Termine zu den Gruppentreffen und Veranstaltungen.

Was finde ich gut an TEB?
Das umfangreiche Angebot, sei es die Beratung und das Expertentelefon; die Übersetzung der komplizierten Arztberichte und Laborwerte in eine für mich verständliche Sprache; regelmäßige Gruppentreffen; tolle Veranstaltungen wie z. B. das Ärzte- und Patientenseminar, der spezifische Kochkurs oder Ausflüge.
Ich nehme regelmäßig an Gruppentreffen teil und hier gefällt mir besonders der Mix aus fachlichen Themen, der Austausch unter den Mitgliedern und Geselligkeit. Auch wurde ich gut in die Gruppe aufgenommen und integriert. Man ist ein Teil der Gemeinschaft und jeder ist für den anderen da. In den Gruppentreffen fühle ich mich wohl da man nicht nur immer die Krankheit in den Vordergrund stellt, sondern versucht das Positive am Leben und die Steigerung der Lebensqualität zu vermitteln. Die Themen der Gruppentreffen kommen individuell aus der Gruppe heraus und es wird auf jeden Teilnehmer mit seinen persönlichen Belangen eingegangen. Auch bei medizinischen Fragen bekommt man immer eine Hilfestellung und wenn nötig an einen Experten weitergeleitet. In meinem Fall wurde ich sogar in der Sprechstunde beim Arzt von TEB begleitet und unterstützt. Dies gab mir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Was kann man bei TEB noch verbessern?
Es gibt schon sehr viel Angebote bei der TEB was ich besonders wertschätze. Als relativ neues Mitglied habe ich schon einige Veränderungen bzw. Neuerungen miterlebt. Seit neuestem gibt es ein Magazin für die Mitglieder als auch für Interessierte und Betroffene. Dies finde ich ein ganz wichtigen Schritt um die Bekanntheit von TEB weiter voran zu treiben. Ich persönlich finde, für den geringen Mitgliedsbeitrag wird uns Betroffenen viel geboten. Für Verbesserungs-wünsche hat man bei TEB jederzeit ein offenes Ohr. Leider ist TEB eine kleine Organisation und noch nicht überall vertreten. Soweit mir bekannt ist, liegt das aber leider auch am geringen Budget und das der Nachwuchs, auch aufgrund der Erkrankung fehlt.

Kann ich TEB weiterempfehlen?
Auf jeden Fall, ich persönlich bin von TEB überzeugt und kann jedem Betroffenen und Angehörigen eine Kontaktaufnahme empfehlen.
Die Hilfeleistung von TEB vermittelt neue Erkenntnisse, viele nützliche Informationen und Angebote.

Marc R.

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