Bericht TEB Mitgliederversammlung 2019

Am 16.02.2019 fand die diesjährige Mitgliederversammlung in der Musikhalle statt und zum ersten Mal saß ich nicht im Publikum als Mitglied, sondern auf dem Podium, dort, wo der Vorstand sitzt. Es macht schon einen großen Unterschied, ob man im Publikum oder auf dem Podium sitzt und ob man hautnah mitbekommt, wie schwierig es ist, Projekte oder Entscheidungen umzusetzen.  Verantwortung zu übernehmen bedeutet erst einmal eine große Bereitschaft und Engagement.  Meine eigene Erkrankung, Erfahrung als Betroffene will ich dazu nutzen, den TEB zu unterstützen und ihm hilfreich zur Seite zu stehen.

Die diesjährige Mitgliederversammlung, die meiner Meinung nach sehr gut verlaufen ist und alle Mitglieder auch mitgenommen wurden, zeigte mir klar und deutlich den Unterschied der verschiedenen Positionen.  Es wurde über die verschiedensten Projekte und deren Entstehung, Umsetzung und Abwicklung gesprochen und wie toll es ist, dass die Projekte letztendlich von den Betroffene dankend angenommen werden.

Früher hätte ich das auch dankend und anerkennend angenommen und damit wäre es für mich erledigt gewesen. Doch heute weiß ich, wie es ist und welche Arbeit im Vorfeld der Vorstand, Mitarbeiter der Geschäftsstelle und insbesondere Katharina Stang haben, bis ein Projekt umgesetzt wurde.

Genauso unterschiedlich sind meine Positionen und Haltungen gegenüber dem Jahresabschlussbericht. Früher dachte ich, ich zahle meine 25 € und alles ist damit abgedeckt, heute weiß ich, wie mühsam es ist, dass man genügend Gelder einholt, um den TEB am Laufen zu halten.  Erst nachdem ich selber darüber mit entscheide, welche Projekte, Aktivitäten und Gelder eingenommen und ausgegeben werden können, verstehe ich den Jahresbericht anders.

So gingen mir ganz viele Gedanken während und nach der Mitgliederversammlung durch den Kopf.  Ich spürte, dass viele Mitglieder gar nicht verstehen können, was sie alles geboten bekommen und das bei einem ganz geringen Beitrag. Umso mehr freute es mich, dass die Mitglieder dazu aufriefen, dass der Beitrag ab 2020 erhöht werden soll. Ich bin mir sicher, dass hier der gesamte Vorstand eine richtige Entscheidung trifft.

Des Weiteren kann ich den Aufruf nach mehr ehrenamtlichen Helfern, den Katharina bestimmt nicht ohne Grund eingebracht hat, verstehen. TEB kann nur funktionieren, wenn wir genügend Helfer und Unterstützer haben, die Arbeit und Verantwortung übernehmen.  Dass das geht, sieht man an mir. Ich bin auch nicht die gesündeste und habe seit der totalen Entfernung meiner Bauchspeicheldrüse erhebliche Probleme, besonders mit dem Diabestes 3 c, und doch ist es mir wichtig, dem TEB das zurückzugeben, was ich viele Jahre an Hilfe bekam.

Voller Stolz nahm ich die Dankbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung der Mitglieder an, die sich sichtlich freuten, dass ich jetzt durch die Bestätigung der Mitgliederversammlung ein vollwertiges Vorstandsmitglied mit allen Rechten und Pflichten bin.

Die anschließenden Gespräche nach der Versammlung machten mir deutlich, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe und ich freue mich, auch ein Teil des Vereins zu sein, der sich landes-, bundes- und weltweit sehen lassen kann.

Ich danke allen, die mich in meiner Arbeit und den TEB in Zukunft unterstützen. Nur zusammen sind wir stark.

 

Birgitt Meyer

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