Bericht zum Informationstag Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse von Katharina Stang

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Patienteninformationstag im Diakonie-Klinikum in Schwäbisch Hall am 10.10.2009

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„Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse“

Schon der Name der Informationsveranstaltung „Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse“ war ein Zeichen dafür, dass diese Veranstaltung im Sinne von TEB e. V. verlaufen sollte.

Schon bevor wir die Klinik erreichten, sahen wir einen quer über die Straße gespannten Banner. Betroffene, Interessierte und Ärzte wurden so seit Tagen auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. So etwas habe ich in den vielen Jahren meiner Tätigkeit noch nicht gesehen und war beeindruckt.

Der Kappellensaal und auch der Raum, in dem unsere Stände standen, waren sehr schön, aber nicht übertrieben geschmückt. Eine sehr nette, hilfsbereite Dame zeigte uns unseren Standplatz und wir bauten auf. Schon dabei kamen wir mit Vertretern von verschiedenen Vereinen ins Gespräch und knüpften neue Verbindungen.

Gegen 9:00 Uhr begrüßte Herr Privatdozent Dr. Golling, Chefarzt Chirurgische Klinik I, mich und alle Helfer von TEB e.V. auf das herzlichste. Dabei hatte ich noch die Gelegenheit, über das eine oder andere Problem mit ihm zu sprechen.

Anschließend eröffnete Herr Privatdozent Dr. Golling die Veranstaltung und dankte allen Anwesenden für ihr Kommen. Bei seiner Einführung sprach er über Sinn und Zweck und über das Ziel dieser Informationsveranstaltung. Er betonte, dass ihm in Zukunft eine gute Zusammenarbeit zwischen der Klinik und TEB e.V. wichtig sei. Er wies auf die Arbeit unserer Organisation hin und lobte vor allem das gut funktionierende Netzwerk.

Herr Dr. Peter Haun, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums, sprach dann zu den Betroffenen und freute sich über das große Interesse. Danach stellte Herr Dr. Gerlo Witucki, Vorsitzender des Krebsvereins Schwäbisch Hall, die Arbeit sowie die Ziele und Aufgaben seines Vereins genauer vor.

Danach hatte ich die Gelegenheit, TEB e. V. an Hand einer Power-Point-Präsentation vorzustellen. Hier habe ich vor allem das Ziel „Netzwerk“ mit allen Vor- und Nachteilen erklärt. Die Zuhörer waren sehr von unserem kompetenten und hochqualifizierten ärztlichen Beirat überzeugt, der unsere Arbeit sowohl fachlich als auch menschlich unterstützt. Mir war es wichtig darauf hinzuweisen, dass wir miteinander und nicht gegeneinander arbeiten wollen; dies wurde sehr begrüßt.

Selbstverständlich hatte ich auch Gelegenheit, die Fragen der Anwesenden zu beantworten, was ich sehr gerne tat. Als ich die Frage, wie wir aufgestellt seien und ob wir eine Bezahlung für unsere Tätigkeit bekämen, beantwortete, spürte man das Erstaunen und die Hochachtung darüber, dass wir ehrenamtlich tätig sind.

Herr Dr. Jörg Krysl sprach dann über akute und chronische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Hier wurde das erhöhte Risiko der Erkrankung durch Alkohol und Gallensteine angesprochen. Auch zu diesem Thema wurden Fragen gestellt und beantwortet.

Während der darauf folgenden Pause, in der ein liebevoll vorbereiteter Imbiss verzehrt werden konnte, herrschte an unserem Stand reger Betrieb. Frau Krug, Herr Stang und Herr Horcher hatten alle Hände voll zu tun. Spontan wurden einige Teilnehmer Mitglied bei TEB e. V..

Danach folgte ein Beitrag von Herrn Chefarzt Privatdozent Dr. Markus Menges über Behandlung und Therapien bei den verschiedenen Erkrankungen. Es wurde z. B. erklärt, was ein Stent und was ein Elastasetest ist u.v.m..

Bei den Erkrankungen darf natürlich die Option der Operation und deren besondere Technik nicht fehlen. Wann sind Operationen sinnvoll und was können sie verbessern? Herr Privatdozent Dr. Golling verstand es, dieses Thema sehr verständlich zu erklären. Operationen sind immer sinnvoll, wenn es die Erkrankung erfordert oder wesentlich verbessert. Die Botschaft, dass Operationen heute ihren Schrecken verloren haben, ist sehr erfreulich und wurde mit Beifall belohnt.

Zum Schluss wurde die Bauchstation des Hauses von Dr. Colin Uhle vorgestellt. Hier arbeiten Gastroenterologen und Chirurgen auf einer Station zusammen, haben dadurch kürzere Wege und können schnellere Entscheidungen treffen, die für den Betroffenen sehr hilfreich und entscheidend sein können.

In dieser Veranstaltung wurde der Grundstein für eine neue TEB-Regionalgruppe gelegt und Herr Joachim Horcher wurde als Gruppenleiter vorgestellt. Darüber freute sich Herr Dr. Golling, er versprach, die Gruppe und TEB in Zukunft stärker in die Arbeit seiner Klinik einzubauen.

Fast pünktlich beendete Herr Dr. Golling die Veranstaltung, er bedankte sich bei allen Anwesenden für die rege Diskussion und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Katharina Stang

 
 

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