Besuch in der Regionalgruppe Allgäu-Schwaben am 11. Februar 2014

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Bericht über den Besuch in der Regionalgruppe Allgäu - Oberschwaben am 11.02.2014

P1030092.JPGNach langem Warten haben ich den versprochenen Vortrag in der Gruppe halten können. Erwartungsvoll saßen die ersten Betroffenen mit ihren Angehörigen da und unterhielten sich sehr angeregt. Ich spürte, viele waren sehr in Aufregung, weil es ihnen einfach nicht gut ging. Ich hörte zu und wusste in diesem Moment, dass ich meinen Vortrag nicht in der Weise halten konnte, wie ich ihn vorbereitet hatte. Hier lagen ganz andere Probleme vor.

Frau Krug eröffnete die Gruppe, bedankte sich bei mir und meinem Mann für unser Kommen, ebenso wie den Teilnehmern. Dabei stellte sie mich vor und man merkte es ihr an, dass sie sich über meine Anwesenheit freute.

P1030087.JPGDann bekam ich das Wort. Ich stellte mich, meine Ziele, und Aufgaben innerhalb von TEB und TEB e.V. als Organisation vor. Alle hörten aufmerksam zu und brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass ich gekommen war. Durch die Vorgespräche hatte ich festgestellt, es würde auch heute um das große Thema Ernährung, Enzyme, Tumormarker und Chemotherapie gehen und alles Weitere würde sich von selbst ergeben.

Für mich stellte sich die Frage "womit beginnen". Doch das wurde mir abgenommen, denn die erste Frage zu Enzymen wurde in den Raum gestellt. Ich war darüber entsetzt, dass ich hier erfahren musste, in welcher Art die Enzymeinnahme den Betroffenen verordnet worden war. Manche litten unter Blähungen und Durchfällen, weil die behandelnden Ärzte die Einnahme je 1x morgens, mittags und abends verordnet hatten. An vielen Beispielen erklärte ich die richtige Einnahme von Enzymen. Keiner der Betroffenen war richtig eingestellt oder nahm die Enzyme richtig ein. Ich bin mir fast sicher, dass viele der Beschwerden, die geschildert wurden, unnötig waren und bei richtiger Einnahme abgeschafft werden können. Ich bat die Betroffenen, die Enzyme in Zukunft so einzunehmen, wie es besprochen worden war und mich dann zu informieren, ob es besser geworden ist.

P1030086.JPGDas zweite große Thema waren die Tumormarker, TNM Klassifizierungen, Chemotherapie und deren Nebenwirkungen. Auch hierzu wurden viele Fragen gestellt. Nach und nach ging ich auf jede einzelne Frage ein und beantwortete sie so, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen es verstehen konnten. Einige der Betroffenen lachten und öffneten sich, obwohl sie vorher erklärten, nur zuhören zu wollen, in diesem Augenblick merkte ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

Auch in dieser Veranstaltung musste ich feststellen, dass Betroffene und ihre Angehörige oftmals alleine gelassen und nicht ausreichend aufgeklärt werden. Erklärungen darüber, warum, weshalb, wieso fehlen oftmals ganz. Man spürte in den Aussagen der Betroffenen, wie wichtig unsere Selbsthilfeorganisation ist. Sie bietet einen verlässlichen Ansprechpartner und vieles mehr.

Leider verging der Nachmittag viel zu schnell und ich musste das Wort an Frau Krug geben, die sich nochmals bedankte und die Gruppe schloss. Noch lange standen wir zusammen und so manches Lob konnte ich mit nach Ludwigsburg nehmen.

Während ich diesen Beitrag schreibe, bekam ich eine Rückmeldung von einer Betroffenen, die während der Gruppensitzung über ihre Probleme wegen der unrichtigen Enzymeinnahme berichtet hatte. Sie teilte mir mit, dass es ihr viel besser gehe, seit sie die Enzyme nach meinem Vorschlag einnehmen würde. Sie war richtig glücklich und meinte, warum wissen das die Ärzte nicht?

Katharina Stang

 
 

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