Besuch der Sandwelten in Ludwigsburg

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Bericht über ein Treffen der Gruppe der Hinterbliebenen am 27.06.2013

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Von der Öffentlichkeit zwar nur wenig wahrgenommen, aber sehr aktiv, haben unter dem Dach des TEB e. V. bereits vor einiger Zeit Menschen zusammengefunden, deren Ehepartner oder Angehörige infolge Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, besonders Krebs, verstorben sind. Es ist keine Selbsthilfegruppe im herkömmlichen Sinne, die sich mit den Problemen der Krankheit und ihrer Bewältigung auf medizinischem Gebiet befasst. Ja, diese Gruppe ist anders als alle anderen Regionalgruppen von TEB e.V.. Das Thema Krankheit und alles Negative, was die Gruppenteilnehmer während der schweren Erkrankung ihrer Partner oder Angehörigen erleben mussten, wird für ein paar Stunden außen vorgelassen.

Anfangs waren wir nicht sicher, ob das Modell der Gruppe weg von Krankheit, Trauer und Leid, gelingen würde. Heute wissen wir es, es ist uns gelungen. Wir sind inzwischen eine gute und sehr harmonische Gruppe, es passt hier einfach alles. Wir hoffen, dass in Zukunft noch mehr Hinterbliebene den Weg zu uns finden und dabei erleben können, dass das Leben trotz des erlittenen Verlustes noch schöne Seiten hat.

Dies zur Erklärung vorweg, obwohl diese Gruppe schon einige Zeit besteht und die Teilnahme an den Treffen zu einer guten Gewohnheit geworden ist. Die Leitung der Gruppe hat Liane Bieber, die sich sehr rührig und mit großem Engagement um eine interessante Gruppenarbeit kümmert.

Eine Besonderheit dieser Gruppe ist, dass wir keinerlei Fördergelder oder finanzielle Unterstützung beantragen, wir finanzieren uns aus eigener Tasche.

Wie in der Vergangenheit hatte Liane auch diesmal, für den 27.06.2013 wieder ein gutes und interessantes Programm zusammengestellt, nämlich den Besuch der Ausstellung Sandwelten in Ludwigsburg.
Pünktlich um 17:00 Uhr trafen wir uns am Eingang des Forums, um gemeinsam zu den Sandwelten zu marschieren. Was sind Sandwelten, was wird hier gezeigt? Was erwartet uns? Das waren so unsere Gespräche bis zum Eingang. Mancher hatte schon vom Auto aus auf der Stuttgarter Straße platzierte Skulpturen gesehen und so bestand bereits eine Vorstellung davon.

Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint und wir konnten am Eingang den Regenschirm schließen. Wir betraten in den besonders dafür von der Stadt Ludwigsburg hergerichteten Bereich im Stadtpark die Ausstellung. Der erste Blick war überwältigend, hohe Skulpturen aus einer Menge von Sand erstellt, konnten wir sehen. Sehr hohe und filigrane Motive wurden von Künstlern aus verschiedenen Ländern zu besonderen Themen ausgearbeitet.

Als wir uns die einzelnen Motive sehr genau anschauten, stellten wir fest, dass sehr viel Sand, bis zu 240t, für die Skulpturen verarbeitet wurden. Immer wieder blieben wir stehen und unterhielten uns darüber, dass wir sehr wahrscheinlich diese Sandwelten ohne den Antrieb durch unsere Gruppe nicht besucht hätten. Schnell wurden wir uns einig darüber, dass uns dabei etwas Großartiges entgangen wäre.

Harald und Liane erzählten nebenbei einige Episoden aus ihren Reisen und wir bogen uns vor Lachen. Die trockene Art der Erzählung von den Beiden ist immer wieder ein Erlebnis. Wir hätten noch Stunden in den Sandwelten verbringen können, es war zwar trocken aber bitter kalt. So entschlossen wir uns, unser nächstes Ziel, den „Roßknecht“ anzusteuern.

In der alten urgemütlichen Brauereigaststätte angekommen, fanden wir alle einen Platz. Schon bei der Auswahl des Essens wurde wieder der eine oder andere Schwank aus dem Leben erzählt, so dass wir viel miteinander lachten. Mehrere Stunden saßen wir so zusammen und es war in keiner Minute langweilig. Doch wie immer war es auch an diesem Abend so, dass auch alles Schöne einmal zu Ende geht und wir traten den Heimweg an.

Weil wir wussten, dass die Sandskulpturen in der Dunkelheit angeleuchtet werden und außerdem auch noch eine Band spielen sollte, entschlossen wir uns, auf dem Heimweg nochmals dort vorbei zu gehen. Die zuvor gelösten Eintrittskarten hatte noch ihre Gültigkeit.

Wieder in den Sandwelten angekommen, mussten wir leider feststellen, dass wegen der eisigen Kälte nichts mehr los war. Nach einem netten Plausch mit dem Aufsichtspersonal der Ausstellung begaben wir uns nun endgültig auf den Heimweg.

Ein schöner, erlebnisreicher und interessanter Abend ging vorbei und bevor wir auseinander gingen, dankten wir unserer Gruppenleiterin Liane, die mit ihrer tollen Idee für einen erlebnisreichen Abend gesorgt hatte. Mit Spannung und Freude erwarten wir schon das nächste Treffen, für das Liane bereits Themenvorschläge an diesem Abend gemacht hatte.

Katharina Stang

 
 

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