Was können wir tun, damit wir Corona standhalten?

corona4.jpgJeden Tag neue Meldungen, jeden Tag neue Negativbotschaften, jeden Tag Unsicherheit und Angst, so könnte ich die vielen Fragen, die mich tagtäglich erreichen, benennen.
Corona bestimmt unser Handeln, Tun und Denken und bringt uns alle aus dem Gleichgewicht. Was können wir und wem können wir glauben? Woran kann und sollte man sich orientieren?
Mir ist es wichtig, dass Menschen verstehen, warum man diese oder jene Maßnahme ergreifen muss. Bes- seres Verstehen hilft beim konsequenteren Umsetzen.

Beziehen Sie Ihre Informationen aus seriösen Quellen - Vertrauenswürdige Quellen sind z. B.

  • Robert-Koch-Institut (RKI)
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Bundesgesundheitsministerium
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)


Informationspausen einlegen
Geben Sie Corona nicht zu viel Raum. Es gibt neben Corona auch noch viel anderes Schönes, Positives und Wichtiges in Ihrem Alltag!

Struktur und Planung
Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf, Wochenablauf und versuchen Sie, damit eine gewisse Ruhe herzustellen. Kombinieren Sie alltägliche Routine (Arbeiten, Ein- kaufen usw.) mit angenehmen Aktivitäten (Musik hören, Buch lesen, Fernsehabend, Spieleabend usw.).

Soziale Kontakte pflegen
Suchen Sie Verbindungen zu Menschen, die mit Ihnen kommunizieren, indem Sie einen festen Zeitpunkt für einen Besuch, Telefonat oder Skype, Zoom oder einen Spaziergang vereinbaren. Treffen Sie unter Einhaltung der gesetzlichen Regeln Ihre Kinder, Enkel, Freunde usw. Das geht auch ohne jeglichen Körperkontakt, und man ist sich doch sehr nah!

Hadern Sie nicht mit der jetzigen Situation
Auch wenn die aktuelle Lage alles andere als gut ist, nehmen Sie an, was nicht zu ändern ist. Jedes Hadern, jeder Frust vergeudet unnötig Energie, die wir positiv nutzen können.

Achten Sie gut auf sich!
Schlafen Sie ausreichend, ernähren Sie sich ausreichend, sorgen Sie für Bewegung, z. B. Spaziergänge, Radfahren, Treppensteigen usw. Setzen Sie sich Ziele, die Sie erreichen können! Tun Sie alles, was Ihnen guttut!

Gemeinsam sind wir stark!
Seien Sie für Ihre Mitmenschen da, indem Sie für sie vielleicht mit einkaufen, zuhören beim Telefonieren oder einfach vom Fenster aus kommunizieren. Jeder ist in dieser Zeit betroffen und freut sich über jede noch so kleine Geste.

Lassen Sie sich nicht stressen!
Es ist normal, dass Ungewohntes und Eingriffe in unser Leben Stress auslösen. Lassen Sie sich nicht vom Stress auffressen, sondern steuern Sie dagegen. Lernen Sie, mit der Situation umzugehen und Wege zu finden, sich positiv zu entspannen.

Behalten Sie Ihr positives Denken!
Angst kann in vielerlei Hinsicht auftreten, wie z. B.: Wie geht es mit meiner Erkrankung weiter? Wird meine OP durchgeführt? Wann bekomme ich die Impfung? Das Wichtigste ist, dass Sie lernen, diese Gefühle zuzulassen, ohne dass das Negative die Überhand bekommt.

Auch wenn wir alle im Augenblick kaum Licht am Ende des Tunnels sehen, wird es doch wieder eine Zeit nach Corona geben, der wir voller Zuversicht entgegensehen!



Katharina Stang