Es gibt viele Wege, Gutes zu tun

Die Idee von Boris Mönnich und Katharina Stang war ein Stand auf dem Marktplatz.

Gutes_tun_Bild_AngiPeetz.jpgManche Begegnungen führen, auch wenn sie anfangs oftmals traurig sind, zu Reaktionen, die man im Vorfeld nicht erahnen kann. Genauso ging es mir auch in diesem Fall.
Durch die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs seines Vaters wurde Herr Boris Mönnich auf uns aufmerksam und konnte hautnah miterleben, welche Möglichkeiten die Hilfestellung von TEB e. V. den Betroffenen und ihren Angehörigen bietet. Leider verstarb sein Vater sehr schnell an dieser schweren Erkrankung und doch blieb uns Herr Mönnich treu und unterstützt uns seitdem. Mit vollem Herzen gibt er die Hilfe, die er von TEB bekam, in vielfältiger Weise zurück!
So kam es, dass Herr Mönnich, der als freier Journalist arbeitet, seine Beziehungen nutzte. Er führte ein Gespräch mit seinem Freund Johannes Guggenberger. Dieser war lange Zeit Küchenchef der JVA Stammheim und ist als Foodblogger, Foodfotograf und Kochbuchautor aus diversen Medien bekannt und darüber hinaus ein Mensch, der sehr viel soziales Engagement zeigt. Die beiden trafen sich und Herr Mönnich brauchte nicht viele Worte, um Herrn Gugenberger zu erklären, um was es ging: „Johannes, kannst Du Dir vorstellen, diesen Verein zu unterstützen? Könntest Du Dir auch vorstellen, etwas zu kochen, das für eine kleine Spende auf dem Wochenmarkt in Ludwigsburg angeboten wird und damit Betroffenen und Angehörigen die Gelegenheit bietet, an Informationen zur Er- krankung zu kommen?“ Spontan und ohne lange zu überlegen, sagte Johannes Guggenberger zu: „Ja, das kann ich! Ich bin dabei, wenn ich helfen kann und ich weiß, dass das eine gute Sache ist!“
Nachdem Herr Mönnich alle Wege geebnet hatte, folgte die erste Begegnung mit Herrn Guggenberger und seiner Lebensgefährtin Angi Peetz, ebenfalls eine etablierte Fotografin in Ludwigsburg. Es herrschte sofort ein vertrautes Gefühl unter allen Anwesenden. In kurzen einführenden Worten erzählte Herr Mönnich noch einmal, was genau wir vorhatten: Ein Event auf dem Wochenmarkt mitten auf dem Ludwigsburger Marktplatz. Herr Guggenberger und seine Lebensgefährtin hörten aufmerksam zu und wiederholten erneut ihre Zusage. Danach schauten sich die beiden unsere Geschäftsstelle an und verschafften sich so einen Überblick über die vielen Projekte, die der TEB e. V. in der Vergangenheit durchgeführt hat.
Beide waren sichtlich bewegt und überzeugt, dass TEB e. V. eine wertvolle und wichtige Arbeit leistet.  „Wir sind auf jeden Fall dabei!“, lautete die spontane Reaktion.
Danach hieß es, Vorbereitungen für das Event zu treffen. Schnell wurde ein Plan erstellt und auch gleichzeitig festgelegt, wer welche Aufgaben übernehmen würde. Es ging richtig zur Sache. „Ich koche eine kräftige Gemüsesuppe und stelle alle Zutaten kostenlos zur Verfügung“, meinte Herr Guggenberger. „Dann mache ich die Fotos vom Event“, meinte Frau Peetz spontan. Herr Mönnich bot sich an, seine Kollegen von der Presse zu aktivieren und führte diverse Gespräche mit   einigen wichtigen Entscheidungs- trägern der Stadt Ludwigsburg. Ziel war es, den damaligen Oberbürgermeister Werner Spec für eine Eröffnungsrede zu gewinnen. „Und ich besorge plastikfreies Geschirr und organisiere alles weitere“, war der Tenor meines Mannes.
Nur wenige Tage später war alles in trockenen Tüchern und Oberbürgermeister Spec übernahm die Schirmherrschaft für diesen Tag. Johannes Guggenberger kochte eine vorzügliche Suppe und verkaufte seine Kochbücher am Infostand.
Für jedes verkaufte Exemplar gab es fünf Euro für die TEB-Spendenkasse. Angi Peetz machte tolle Bilder vor Ort. Spontan halfen uns am Eventtag noch Frau      Hannelore   Mönnich, Herr Gerhard Weihs, Herr Klaus Bibow, Frau Nadine Ohletz und Herr Tobias Rogge, was wir dankend annahmen.
An dieser Stelle auch noch ein herzliches Dankeschön an den Medienbeauftragten der Stadt Ludwigsburg, Herrn Tanino Bellanca. Ohne seine unbürokratische Hilfe hätten wir das alles nicht so schnell und problemlos geschafft.
Das Ergebnis war ein rundum gelungener Tag, auch wenn es gegen später heftig regnete und wir alle klatschnass wurden. Mehr als 120 Suppen wurden ausgegeben, knapp 280,- EUR kamen für die Spendenkasse zusammen und viele Gespräche wurden geführt. So mancher Betroffener und Angehörige hat an diesem Tag zum ersten Mal unseren Namen TEB gehört. Spontan konnten wir zwei Erkrankten vor Ort mit wichtigen Tipps helfen, welche kurzum auch zu neuen Mit- gliedern bei TEB e. V. wurden.
Ich darf voller Stolz sagen, dass wir noch nie so wenig Zeit  zwischen der Idee, Planung und Umsetzung eines Events hatten. Und doch war an diesem Tag alles perfekt und bis ins kleinste Detail organisiert. Herr Mönnich, Herr Guggenberger, Frau Peetz, mein Mann und ich haben gezeigt, dass man mit einem persönlichen Engagement, viel gutem Willen und Ideen durchaus in der Lage ist, etwas zu bewegen und damit auch Gutes tun kann.

Ich würde mir sehr wünschen, dass es nicht bei dem einen Event bleibt. Danke an alle, die uns geholfen haben.

Ihre Katharina Stang

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