Gründung der neuen TEB Regionalgruppe Rhein-Main in Darmstadt

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Bericht über die Gründung der neuen TEB Regionalgruppe Rhein-Main in Darmstadt am 07.02.2013 am Marienhospital in Darmstadt.

Recht erwartungsvoll, aber mit durchaus gemischten Gefühlen reisten Katharina Stang, die erste Vorsitzende von TEB e.V., Klaus Bibow und ich zur Gründung der neuen Regionalgruppe von TEB e. V. in Darmstadt an. Waren alle Vorbereitungen erfolgreich verlaufen? Wie würde die Resonanz aussehen? Überpünktlich angekommen, wurden wir dann aber doch überrascht. Schon sehr frühzeitig warteten die ersten Interessierten auf den Beginn der Veranstaltung. Während sich der Versammlungssaal mit den zahlreich erschienenen Interessierten füllte, bauten wir in aller Schnelle unseren Tisch auf, auf dem wir das Informations-material von TEB e. V. präsentierten. Dies fand sofort einen überwältigenden Absatz.

PD Dr. Schimanski begrüßte zuerst die zahlreich erschienen Interessierten, die den großen Versammlungssaal bis auf den letzten Platz füllten. Er wies darauf hin, dass Erkrankungen des Pankreas lange ein Stiefkind bei den Gastroenterologen gewesen wären. Der Schmerz komme als ein Anzeichen oft völlig unerwartet. Nach dem Kennenlernen von TEB e.V. und Katharina Stang beim Gastroenterologenkongreß in Hamburg habe er sich freudig entschlossen, TEB e. V. eine Heimstatt am Marienhospital zu bieten. Anschließend hieß die Leiterin des Krankenhauses, Schwester Liberata, alle Teilnehmer herzlich willkommen und sicherte zugleich die volle Unterstützung des Krankenhauses für die wertvolle Arbeit von TEB e. V. zu. Danach begrüßte auch Katharina Stang im Namen von TEB e. V. alle Teilnehmer, wobei sie sich besonders beeindruckt durch das starke Interesse zeigte.

PD Dr. Schimanski führte nun in einem ersten Vortrag in die vielfältige Variabilität der Pankreaserkrankungen ein. Nach einem kurzen Rückblick in die geschichtliche Entwicklung (Pankreasbeschreibung 1642) stellte er die anatomische Lage und die einzelnen Funktionen der Pankreas vor. Dabei wurden auch Besonderheiten wie z.B. der Pankreas divisum, das Fehlen einer Kapsel bei der Pankreas und die besondere Lage im Retroperitoneum angesprochen. Im Weiteren erläuterte PD Dr.Schimanski die unspezifische Symptomatik von Pankreaserkrankungen (Fettstühle, Blähungen) sowie das breite Portfolio an Untersuchungsmöglichkeiten (Blutuntersuchung, Stuhltest, Endsonographie usw.). Damit wurde ein vorzüglicher Einblick in die komplexe Materie geliefert.

Im nächsten Vortrag schilderte Katharina Stang, wie sie durch ihre persönliche Krankengeschichte mit dem Thema Selbsthilfe in Berührung gelangt war. Nach einem kurzen Umweg über eine andere Selbsthilfeorganisation gründete sie schließlich im Jahr 2006 TEB, um den Betroffenen eine effektive Hilfe und Unterstützung anbieten zu können. Als selbst von der Krankheit Betroffene kannte sie detailliert alle Probleme und Schwierigkeiten, mit denen sich Betroffene herumschlagen müssen. Sie erläuterte dabei, dass sich TEB e. V., entstanden aus den kleinsten Anfängen, mittlerweile zu einer bundesweiten Selbsthilfeorganisation entwickelt habe. Vorgestellt wurden der ärztliche Beirat, das umfangreiche Netzwerk, die Seminare und Workshops, die spezifische Beratungstätigkeit und die weiteren umfangreichen Angebote von TEB e. V.. Dabei waren die Anwesenden sehr überrascht, welch ausgeprägtes Angebot von TEB e. V. für einen vergleichsweise sehr niedrigen Mitgliedsbeitrag geboten wird.

Nach einem kurzen Imbiss, bei dem sich alle Teilnehmer stärken und zugleich austauschen konnten, stellten sich PD Dr. Schimanski und Frau Stang den vielen Fragen der Teilnehmer. Offenkundig wurde dabei, wie uninformiert und hilflos viele Betroffene der eigenen Krankheit gegenüber stehen. Viele wichtige Informationen waren einfach unbekannt und mussten teilweise detailliert erst erläutert werden. Andererseits konnte aber jeder Teilnehmer sehr gut erkennen, welche Hilfe und Unterstützung durch TEB e. V. bei der Krankheitsbewältigung geboten wird. Insofern waren alle Teilnehmer vom Sinn einer solchen Veranstaltung und dem überaus positiven Wirken von TEB e. V. überzeugt. Auch nach dem Abschluss der Veranstaltung bildeten sich noch viele kleine Gesprächskreise mit vielen Fragen und Diskussionen. Die neue Regionalgruppe von TEB e. V. startet also unter sehr günstigen Vorzeichen und mit einer großen Menge an Aufgaben. Besonderer Dank ergeht an PD Dr. Schimanski und das Marienhospital für die herzliche Aufnahme von TEB e. V. und die gewährte und zugesagte Hilfe bei der Arbeit der Regionalgruppe. Herr PD Dr. Schimanski hat sich als jederzeit ansprechbarer Berater der Gruppe zur Verfügung gestellt, was ausdrücklich zu würdigen ist.

Joachim Horcher

 
 

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