Grundlagen der BIA-Messung

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Bericht über die Vortragsveranstaltung am Freitag, den 11.01.2013 vor der TEB Regionalgruppe Unterfranken zum Thema:
Grundlagen der BIA-Messung
Referent : Herr PD Dr. Steger

Nachdem in der Vergangenheit immer wieder viele Fragen zu Sinn und Bedeutung der BIA-Messung aufkamen, haben wir uns entschlossen, erneut eine Vortragsveranstaltung zu dieser Thematik durchzuführen. Herr PD Dr.Steger hat sich für diesen Vortrag bereiterklärt, wofür ihm besonderer Dank gebührt. Der Gruppenleiter, Herr Horcher, konnte zahlreiche Interessierte begrüßen, dankte für das Kommen trotz des schlechten Wetters und gab dann an den Referenten weiter.

PD Dr. Steger ging zunächst auf die Situation der Mangelernährung im Sinne einer negativen Energiebilanz ein. Verursacht werden kann dieser Zustand durch eine mangelhafte Nahrungszufuhr, gestörte Verdauungsleistung oder eine Verwertungsstörung. In diesem Zusammenhang wurde ausführlich auf den richtigen Einsatz von Verdauungsenzymen hingewiesen. Gegenüber dem BMI-Wert, der nur eine oberflächliche Gesamtschau liefert, die ohnehin durch Wassereinlagerungen im Körper verzerrt sein kann, zeigt nun die BIA-Messung die genaue Körperzusammensetzung, d.h. die jeweiligen Kompartimente auf. Über am Körper angelegte Elektroden und das Signal eines Wechselstroms bei unterschiedlichen Frequenzen wird der Widerstand des Körpers gemessen.
Dadurch baut sich im Körper ein elektromagnetisches Feld auf. Der Körper setzt dem Strom einen Widerstand entgegen, der sich aus den beiden Widerständen Resistanz (Rz) und Reaktanz (Xc) zusammensetzt. Aus diesen Messgrößen und dem Phasenwinkel kann zwischen Körperkompartimenten unterschieden werden. Dabei ist der Phasenwinkel abhängig von Masse, Integrität und Hydratation der fettfreien Masse und insofern ein Indikator für den Zustand der Zellmasse. Niedrige Phasenwinkel können verursacht werden durch Kachexie oder Überwässerung des Extrazellulärraums. Eine sicherlich schwierige physikalische Erklärung, die man sich auch nicht zu merken braucht. Wichtig dabei ist nur, dass die BIA-Messung den genauen Ernährungszustand und die jeweiligen Mängel detailliert aufzeigt, was eben ermöglicht, rechtzeitig und gezielt dagegen vorzugehen.

Der Referent stellte dann noch eine Vielzahl von Beispielsfällen und auch Referenzwerte vor. Dem Vortrag schlossen sich natürlich noch sehr viele Fragen an, die PD Dr. Steger ausführlich und sachkundig beantwortete.

Der Gruppenleiter, Herr Horcher, dankte dem Referenten für diesen vorzüglichen Vortrag, der von den Teilnehmern als sehr informativ empfunden und deshalb auch mit lautem Beifall bedacht wurde. Mehrere Teilnehmer nutzten dann umgehend das Angebot der Messung. Mit verschiedenen Diskussionen setzte sich die Versammlung fort. Als der Gruppenleiter die Versammlung schloss, waren alle Teilnehmer mit dem Ablauf sehr zufrieden. Immer wieder wurden von den Anwesenden das umfangreiche Angebot von TEB e. V. und die intensive Hilfeleistung für Betroffene gelobt. Es ist natürlich auch immer wieder schön und angenehm, solch eine positive Resonanz erleben zu dürfen.

Joachim Horcher

 
 

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