Gruppentreffen Regionalgruppe Lauter-Fils am 06.03.2013

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TEB Gruppentreffen Lauter Fils- am 06.03.2013

Pünktlich trafen die ersten Gruppenmitglieder ein. Darunter waren Neue, die unsere Gruppe kennenlernen wollten.

Bevor ich in die Gruppe kam, dachte ich mir "... heute kann ich die Gruppe locker, leicht abhalten. Es werden nicht viele Fragen auf mich zukommen." Doch weit gefehlt.

Zu Beginn der Gruppe kamen Fragen über Fragen, die alle beantwortet werden mussten und man spürte deutlich, dass die neuen Teilnehmer total überfordert waren. Sie konnten vieles nicht verstehen und begreifen. Sie waren total verunsichert mit der Situation und ihre Fragen wie z. B.

- Warum geht es mir seit der Operation nicht besser?
- Warum nehme ich nicht zu, sondern weiterhin ab?
- Brauche ich Enzyme, wenn ja, wie viel?
- Was kann ich gegen die Schmerzen tun?
- Wer macht die Nachsorge?

Sie suchten nach Antworten, um besser mit der beängstigenden Situation umgehen zu können.

Ich versuchte in der kurzen Zeit die wichtigsten Fragen zu erklären und dabei war es wichtig, dass die neuen Teilnehmer genügend Zeit und Raum bekamen, um ihre Fragen anzusprechen. Geduldig hörten die anderen zu und dabei fand sich der eine oder andere in den Schilderungen im Umgang mit der Erkrankung und Ärzten wieder. Viele von uns hatten zu Anfang das Gefühl, es geht nicht mehr weiter.

Gruppenmitglieder sprachen aus ihren eigenen Erfahrungen und machten damit zugleich Hoffnung und Mut. Ja, wir kennen die Ängste und Sorgen aus eigener Betroffenheit, wir standen genauso hilflos und oftmals ohne jegliche Perspektive dar und fanden in der Gruppe und bei TEB e. V. den nötigen Halt.

Ärzte können in der heutigen stress geplagten Zeit kaum noch Zeit finden, um in einem ruhigen und persönlichen Gespräch den Betroffenen und deren Angehörige alle Fragen ausreichend zu beantworten. Sie spüren, dass hier ein enormer Handlungsbedarf besteht, doch auch sie stehen unter einem enormen Druck. Sie müssen heute mehr den je wirtschaftlich handeln und Zeit ist ein Kostenfaktor.

Wir von TEB e. V. stellen fest, dass wir immer öfters die Lücke zwischen Betroffenen und Ärzten schließen müssen und übernehmen damit die Rolle des Lotsen. Ja, wir nehmen uns die Zeit und versuchen in den Gruppen, bei persönlichen und telefonischen Gesprächen und Beratungen Betroffen und deren Angehörige ihre Ängste und Sorgen zu nehmen und ihnen damit Hoffnung und Mut zum Leben oder zum Kämpfen zu vermitteln.

Es ist wichtig, dass man zumindest in den ersten Monaten einen Ansprechpartner an seiner Seite hat, der in der Lage ist, in schwierigen Situationen Betroffenen und deren Angehörige damit eine Hilfestellung geben kann. Diese kann in Gesprächen, Besuchen, Beratungen, Informationen oder auch bei Begleitungen der Fall sein.

Betroffene müssen aufgefangen und begleitet werden und sie brauchen Ziele. Dies konnten wir in der heutigen Gruppe auch in der kurzen Zeit vermitteln und so schloss ich den ersten Teil der Gruppe ab.

Die Zeit verging wie im Flug und wir machten uns auf den Weg nach Uhingen. Es war wieder einmal soweit, die Gruppe trifft sich bei Rüdiger und seiner Frau zu einem guten Essen. Seit Wochen war es geplant und wir freuten uns sehr darauf, dass wir heute wieder die gute Küche von den Beiden genießen durften.

In Uhingen angekommen, wurden wir von weiteren Gruppenmitgliedern bereits erwartet. Der Raum füllte sich und die Plätze wurden eingenommen. Dabei stellten wir fest, jeder der sich angemeldet hatte, kam auch.

Einundzwanzig Teilnehmer waren guter Dinge und freuten sich auf ein gutes Essen, gute Gespräche und Stimmung in fröhlicher Runde.

Kaum dass wir alle saßen, ging es schon mit dem Gelächter los. Wolfgang, Gerhard und auch unsere Monika konnten immer wieder Episoden erzählen, die uns zum Lachen brachten.

Mit einem guten selbstgemachten Apfelstrudel mit Vanillesoße und Kaffee wurden wir als erstes verwöhnt. Es folgte nach einiger Zeit ein Salatteller, Hasenbraten, Knödel und Rotkraut und als krönender Abschluss Eis mit heißen Himbeeren.

Jedem schmeckte es vorzüglich, alles wurde von Rüdiger und Ilonka selbst zubereitet und geschmacklich abgerundet. Es war alles sehr, sehr gut! Herzlichen Dank!

Jetzt war es an der Zeit, dass wir uns bei den Beiden bedanken und im Namen aller überreichten wir zwei schöne Bilder und einen Blumenstrauß, verbunden mit der Bitte, dass wir wieder kommen dürfen.

"Ja" war ihre Antwort und wir klatschten vor Freude und zugleich wurden schon die ersten Tipp's für das nächste Menü abgegeben.

Es war ein wunderschöner Nachmittag in fröhlicher Runde, bei dem man mit seinem Tischnachbarn diskutierte oder verschiedene Gedanken austauschen konnte.

Um 20:00 Uhr verabschiedeten wir uns von Rüdiger und Ikonka und alle Teilnehmer traten ihren Heimweg an.

Katharina Stang

 
 

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