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Gruppentreffen am 27.04.2016 Regionalgruppe Lauter-Fils mit gemütlichem Ausklang

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In gewohnter Weise trafen sich einige Gruppenmitglieder zu unserem heutigen Gruppentreffen. Andere dagegen fuhren gleich zu Ilonka und Rüdiger und halfen dort bei den letzten Vorbereitungen für unser heutiges gemeinsames Essen. Trotz anschließendem Essen bei Rüdiger und Ilonka nahmen viele Mitglieder zuvor am Gruppentreffen teil.

Ein Blick in die Runde zeigte Herrn Kistenfeger und mir, dass heute Betroffene und deren Angehörige anwesend waren, die aus verschiedenen Gründen die Gruppentreffen in der Vergangenheit nicht besuchen konnten.

Der Gruppenleiter, Herr Kistenfeger, eröffnete die Gruppe auf gewohnte Weise und begrüßte alle Anwesenden und insbesondere mich, auf das Herzlichste. In seiner kurzen Begrüßung konnte man feststellen, wie sehr er sich über die Anwesenheit von H. und ihrem Mann freute. Als er dann noch im Laufe des Gesprächs erfuhr, dass beide zum Essen bleiben wollen, war er sichtlich gerührt. Seine Freude, aber auch die Freude aller anderen, konnte jeder im Raum spüren und verstehen. Vor wenigen Wochen hatten wir große Angst um H.. Ihre Erkrankung lies ihr keine Wahl und sie musste wieder stationär aufgenommen und behandelt werden. Keiner konnte zu diesem Zeitpunkt die Frage beantworten, wie es mit ihrer Erkrankung weitergeht. Herr Bibow und ich entschlossen uns, sie im Krankenhaus mit einem Besuch zu überraschen. Sie traute ihren Augen nicht, als wir unerwartet und plötzlich ins Krankenzimmer eintraten. „Wo kommt Ihr denn her? Mensch, das freut mich aber sehr, dass ihr den weiten Weg gemacht habt, um mich zu besuchen.“ So waren ihre Worte und anschließend wurden wir mit aller Kraft gedrückt. Ihr Mann E. beobachtete alles. Er wusste von unserem Vorhaben und sorgte dafür, dass es für H. eine Überraschung wurde. Durch unseren ständigen Kontakt zu E. wussten wir, dass unser Besuch jetzt möglich ist und sie sich darüber freuen würde. Immer wieder sagte H.: “Ich hätte nicht erwartet, dass ihr nach Eislingen kommt und den weiten Weg auf Euch nehmt, um mich zu besuchen. Ich freue mich riesig und es tut mir richtig gut Euch zu sehen.“ Diese Worte taten auch uns beiden sehr gut. Unsere Entscheidung, H. zu besuchen war richtig und wurde von H. und ihrem Mann sehr dankbar angenommen. Die Überraschung war gelungen!

Nun war es an der Zeit, den fachlichen Teil zu übernehmen. Seit dem Bestehen der Regionalgruppe Lauter-Fils teilen Herr Kistenfeger und ich uns den organisatorischen und fachlichen Bereich in der Gruppe. Wie man sieht, mit Erfolg.

Aus den bekannten Zeitgründen fragte ich in die Runde: „Was liegt an? Wer hat Sorgen? Wo drückt der Schuh?“ Sofort kamen Fragen zur Ernährung, Enzyme, Gewicht und Verdauung und zum 3c Diabetes. Für mich sind diese Themen nichts Neues. Sie begleiten mich in allen Gruppentreffen und müssen immer wieder neu behandelt werden. Ich entschied mich kurzerhand, auf die Enterale und Parenterale Ernährung einzugehen. Eine rechtzeitige Enterale oder gar Parenterale Ernährung ist wichtig und sinnvoll. Fast jeder Betroffene benötigt im Laufe seiner Erkrankung diese Zusatzernährung. Deshalb ist immer die ungewollte Gewichtsabnahme mit seinem behandelnden Arzt besprechen. Heute weiß man, dass durch diese Ernährung Behandlungen, Therapien, Lebensqualität und Lebenszeit deutlich verbessert werden. Wichtig ist es, rechtzeitig mit der Ernährung zu beginnen. Es sollte ein offenes Gespräch mit seinem behandelnden Arzt stattfinden, indem die Vorteile und Nachteile der parenteralen Ernährung klar angesprochen werden.

Es folgte unser Dauerthema: “Enzyme“. Doch heute ging es nicht darum, wie Enzyme richtig dosiert oder eingenommen werden sollen, sondern um die Frage: "Warum bekomme ich die 40.000 Einheiten nicht in meiner Apotheke?" Die Emotionen der Betroffenen kochten förmlich über und so mancher machte lautstark seinem Ärger Luft. Auch das erlebe ich in fast allen Gruppen. Mir blieb nur, den Grund für diese augenblickliche Situation zu benennen und unseren Mitgliedern mitzuteilen, welche Lösung TEB e. V. für unsere Mitglieder gefunden hat.

Nun war nur noch das Thema „3c (pankreopriver) Diabetes“ offen. Viele Fragen zur Einstellung, Unterzuckerung, Zuckerwerte, Unterschied zu Typ 1 und Typ 2 prasselten auf mich ein und ich versuchte sie der Reihe nach zu ordnen und zu beantworten. Immer wieder wurde dabei unsere neue „Infomappe 3c Diabetes“ gelobt. Dieser Diabetes ist ein sehr, sehr wichtiges und vor allem auch ein sehr, sehr schwieriges Thema und deshalb versprach ich, in absehbarer Zeit einen Referent zu diesem Thema (z. B. Professor Schuler) in die Gruppe einzuladen. Aus berufenem Munde werden wir Wichtiges im täglichen Umgang erfahren.

Schnell verging die Zeit und wir mussten zum Schluss kommen und uns auf den Weg zum gemütlichen Teil machen. Als wir die Gaststätte von R. betraten, waren wir total überrascht, denn fast alle Mitglieder der Gruppe waren da und unterhielten sich bereits fröhlich miteinander. Das Essen in gemütlicher Runde und netten Gesprächen ist immer etwas Besonderes und nicht selbstverständlich. Umso freudiger war das heutige Essen.

Im vergangenen Jahr hatten wir viele Sorgen und Ängste um unseren Rüdiger. Lange, sehr lange ging es ihm sehr, sehr schlecht und er und seine Frau brauchten die Unterstützung der Gruppe. Immer wieder besuchten oder telefonierten Gruppenmitglieder, soweit dies möglich war, mit Rüdiger oder seiner Frau und boten ihre Hilfe an. Heute, nachdem es ihm wieder wesentlich besser geht, sprach er darüber, wie er die Besuche, Anteilnahme und den Zusammenhalt der Gruppe empfand und sie ihm halfen, die Kraft, Mut und Zuversicht nicht zu verlieren. Danke!

Mit einem selbstgemachten Apfelstrudel und Vanillesoße begann das Essen, Rinderrouladen, Rotkraut und selbstgemachte Kartoffelknödel folgten, abgerundet wurde das Essen mit einem Eisbecher und einem wunderbaren frischen Obstsalat. Vorzüglich, sehr schmackhaft, einfach spitze so war der Tenor aller Anwesenden. Mit einem kräftigen Applaus dankten wir Rüdiger und seiner Frau Ilonka. Sichtlich bewegt nahmen die beiden unseren Dank an und sprachen gleichzeitig eine weitere Einladung für das Weihnachtsessen im November aus. Gerne nahmen wir diese an.

Katharina Stang

 
 

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