Ich habe meinen Weg gefunden

35 Jahre lang war Roland Bless Schlagzeuger und Gitarrist bei Deutschlands erfolgreichster Popband Pur. Seit 2010 wandelt er auf musikalischen Solopfaden und genießt seither wieder die unmittelbare Nähe zu den Fans. Mit dem aktuellen Album „Sternenstaub“ führt er die Reise in sein eigenes musikalisches Abenteuerland weiter.


IchhabemeinenWeggefunden.jpgMit dem Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs kam Roland Bless vor vier Jahren in Berührung, als ein sehr guter Freund von ihm die niederschmetternde Diagnose erhielt. „Die Ärzte gaben ihm damals noch ein halbes Jahr zu leben. Doch er hat sich nicht unterkriegen lassen und lebt immer noch! Damals wurde mir klar, über welche Selbstheilungskräfte und Energien der menschliche Körper verfügt, wenn man nur an sich selbst und das Gute glaubt!“ Deshalb war es für den sympathischen Sänger, Gitarristen und Songwriter auch ein Anliegen, am großen Jubiläum „20 Jahre Gruppenarbeit und Gruppenleitung“ von  Katharina Stang, das am 20. September in der Ludwigsburger Musikhalle stattfinden wird, zu spielen. Dort wird er einige der Songs seines neuen Albums „Sternenstaub“ zum Besten geben. Der Titelsong handelt von einem menschlichen Verlust, drückt tiefste Trauer aus und spendet dem Hörer dennoch Hoffnung. Und genau diese Hoffnung möchte Roland Bless auch allen Gästen der Jubiläumsfeier musikalisch schenken.
Angefangen hat bei Roland Bless alles im Jahr 1975. Denn da gründete er als Schüler zusammen mit seinem Freund Ingo Reidl in Bietigheim-Bissingen die Band Crusade. Nach und  nach stießen Rudi Buttas, Joe Crawford und Hartmut Engler dazu. Aus Crusade wurde Opus und letztendlich Pur. Der Rest ist Musikgeschichte, denn Pur wurde im Lauf der Jahre zur erfolgreichsten deutschen Band mit ausverkauften Tourneen und unzähligen Gold- und Platinauszeichnungen. Vor neun Jahren verließ Schlagzeuger und Gitarrist Roland Bless dann „seine“ Band. „Die musikalische und menschliche Entwicklung zwischen mir und Pur hatte sich in den Jahren etwas verschoben“, erzählt der 58-jährige. „Deswegen kam es zur Trennung. Heute geht es mir fantastisch, sowohl privat als auch beruflich, denn ich habe meinen eigenen Weg gefunden.“
Und das bewies er schon 2011 auf seinem Solo-Debüt-Album „Zurück zu Euch“. Ganze acht Jahre hat es nun gedauert, bis das neue Album fertig war. „Ich brauchte einfach diese Zeit, um die Songs auf „Sternenstaub“ zu produzieren“, erklärt Bless. „Sowohl musikalisch als auch privat gab es für mich einiges zu verarbeiten. Und man könnte in der Tat sagen, dass die neue Platte mich so widerspiegelt, wie ich wirklich bin - nämlich Roland Bless pur!“
Viele der neuen Songs sind bei ihm zu Hause entstanden, an seinem Rückzugsort. Dort, wo er Kraft und Ruhe schöpfen kann. Und es scheint fast so, als jucke Bless das ganze überdrehte Musikgeschäft gar nicht. Dass kaum noch jemand CDs kauft und dass Streamingdienste das Geschäft kaputt machen, weiß der zweifache Vater natürlich. Doch es beeinflusst ihn in seinem musikalischen Schaffen nicht, denn Roland Bless hat sich nach seiner Trennung von Pur auch von fast allen Zwängen gelöst. „Natürlich bin ich auf Live-Konzerte angewiesen, um von der Musik leben zu können. Aber ich genieße solche Gigs mehr denn je!“ Denn genau das ist es, was er liebt und was er in der Zeit mit Pur sehr oft vermisst hat: Die Nähe zu den Fans. „Je dichter ich an den Menschen dran bist, desto grös ser ist die Gänsehaut und das Glücksgefühl“, erzählt er zufrieden lächelnd. „Darum liebe ich besonders Kirchenkonzerte sehr. Da spiele ich maximal vor 300 Leuten!“ Doch auch an die Live-Tournee mit Unheilig, die er 2013 als Support-Act unterstützte, denkt Bless gerne zurück - genauso wie an seine Zeit als Straßenmusiker. Damals, im Jahr 1986, als Bless schon bei Pur trommelte, trampte er nur mit seiner Gitarre und 20 Mark in der Tasche nach Südfrankreich und spielte in den Straßen von Argelès-sur-Mer und Collioure. Vier Wochen später kam er zurück,  um viele Erfahrungen reicher und mit 4.000,- Mark in den Taschen. „Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Denn danach wusste ich, dass ich künftig meinen Lebensunterhalt mit Musik sichern kann und will!“
Wenn man Roland Bless fragt, welches Attribut ihm in seinem Leben besonders wichtig ist, dann antwortet er, wie aus der Pistole geschossen: „Menschlichkeit!“ Denn Starallüren sind ihm fremd, dafür ist er zu lange im Geschäft und hat zu viel erlebt in seiner bisherigen Karriere. „Wenn ich mir etwas für die Zukunft wünschen dürfte, dann wären das Freiheit und Frieden in der Welt. Und für mich persönlich wünsche ich mir weiterhin tolle Begegnungen mit Menschen, Gesundheit und dass ich meinen musikalischen Weg so weitergehen kann wie bisher!“


BorisMoennich_sw.pngBoris MönnichFreier Journalist
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Bildquelle: Boris Mönnich

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