Jahresabschlussfeier 2007

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Weihnachtsfeier von TEB e.V. am 13.12.2007 in der Musikhalle Ludwigsburg

Jedes Jahr, immer am letzten Donnerstag unserer Gruppentermine, findet die Jahresabschlussfeier von TEB e.V. statt. Schon bei den sehr zahlreichen Anmeldungen konnten wir feststellen, wie sehr diese Veranstaltung angenommen und geschätzt wird. Die Freude war dann auch groß, als wir sahen, dass alle vorbereiteten Plätze belegt waren und wir sogar noch schnell ein paar Gedecke mehr auflegen mussten. Gott sei Dank hatte der Vorstand frühzeitig beschlossen, einen Raum in der Musikhalle zu mieten, somit hatten wir keinen Platzmangel. Eine gute Atmosphäre, schön gedeckte Tische, aufmerksames Personal und eine liebevolle Betreuung durch die Familie Lacher und den Hausmeister.

In der Musikhalle stimmt einfach alles:
Pünktlich um 18 Uhr konnte ich die Weihnachtsfeier eröffnen und die Mitglieder mit ihren Angehörigen und weitere Gäste begrüßen. So war auch Frau Wohland-Braun vom Krebsverband Baden-Württemberg mit ihrer Tochter gekommen und bewies uns damit, dass sie die Zusammenarbeit mit uns wertschätzt und sich die Zeit nimmt, mit uns zu feiern. Dies kam auch in ihrer kurzen Ansprache zum Ausdruck. Frau Wohland-Braun ermutigte uns, weiterhin so motiviert und engagiert unseren Weg zu gehen.

Zielstrebigkeit und Bereitschaft, sich auch Unangenehmem zu stellen, sind Kennzeichen von TEB e.V..

Herr Prof. Dr. Caca vom Klinikum Ludwigsburg vertrat den Ärztlichen Beirat und zeigte mit seinem Erscheinen, wie wichtig dem Ärztlichen Beirat die Zusammenarbeit mit TEB e.V. und wie vertrauensvoll diese Zusammenarbeit ist. Herr Prof. Dr. Caca würdigte in kurzen Worten die ehrenamtlichen Helfer, die TEB e.V. unterstützen und sagte, dass er stolz sei, bei TEB e.V. mitzuarbeiten. Hierfür bekam er einen kräftigen Applaus. Wir spürten die Aufrichtigkeit dieser Aussage und fühlten uns geehrt. Was wäre TEB e.V. ohne seinen Ärztlichen Beirat.

Kein Jahresabschluss ohne Rückblick!

Was wollten wir erreichen:

  •     bekannter werden
  •     Mitgliederzahl steigern
  •     Patiententag durchführen
  •     Kochen für Betroffene anbieten
  •     weitere Gruppen gründen
  •     Öffnung auf Bundesebene
  •     Patientenbefragung
  •     Infomappe zum Thema „ Chemotherapie“ herausgeben.


Was wurde erreicht:

  •     TEB e.V. ist über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus bekannt
  •     Mitgliederzahl steigt an, vor allem auch aus anderen Bundesländern
  •     der 2. Patiententag wird am 15.3.2008 stattfinden - daran anschließend wird ein Benefizkonzert gegeben
  •     bereits zweimal fanden Kochkurse für Betroffene statt
  •     in Göppingen wurde eine zweite Gruppe aufgebaut
  •     die Satzung wurde geändert und TEB e.V. für die Bundesebene geöffnet
  •   die Patientenbefragung wurde ausgewertet und fand großes Interesse bei den Mitgliedern, den Ärzten, Kliniken und Organisationen des Gesundheitswesens
  •     die 3. Infomappe wurde veröffentlicht
  •     ein Expertentelefon für Mitglieder wurde ins Leben gerufen



Somit haben wir die uns gestellten Ziele erreicht, ja zum Teil noch übertroffen.

Was wollen wir in der Zukunft erreichen:

  •     Viele Ideen sind im Reifeprozess und werden baldmöglichst umgesetzt und mitgeteilt
  •     Insbesondere wollen wir unsere Arbeit nochstärker an den Bedürfnissen unserer Betroffenen ausrichten



Kein Jahresabschluss ohne Dank
TEB e.V. sagt“ Danke“!
Dem gesamten Vorstand, dem Ärztlichen Beirat, den ehrenamtlichen Helfern für ihre Bereitschaft, ihre wertvolle Freizeit für die Belange von TEB e.V. einzusetzen. Ohne dieses Engagement wäre vieles nicht umzusetzen und zu erreichen. Daher allen nochmals ausdrücklich herzlichen Dank.

Nach diesen kleinen Ansprachen konnte das Programm beginnen. Rolf, ein Mitglied in TEB e.V., mit seiner Tanzpartnerin Sybilla sowie Corinna und Mattis haben uns wunderschöne Tänze vorgeführt. Es war sehr beeindruckend, wie sie in ihren tollen Kleidern und mit graziösem Ausdruck uns alle verzauberten. Wir hatten zunächst große Bedenken, ob auch der Platz für die schwungvolle Vorführung ausreichen würde. Doch unsere Sorgen waren umsonst aufgrund der großen Umsicht und des Könnens der Tanzpaare. Es war eine Superdarbietung und die Begeisterung war deutlich zu spüren, der Beifall daher auch von langer Dauer.
Als ich mich bei unseren Tänzern bedankte, konnte ich zugleich Mut machen, denn einer der Tänzer ist Betroffener. Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs war auch für ihn sehr schockierend. Das große Vertrauen, das er mir schenkte und aufgrund meiner Erfahrung, aber auch nicht zuletzt Dank seinem starken Willen hat er es geschafft. Bis heute sind wir füreinander da. Vielen Dank für das grenzenlose Vertrauen.

Nun wurde das Abendessen serviert und man ließ es sich schmecken. Alle unterhielten sich miteinander und jeder war mit seinen Tischnachbarn in regem Gespräch. Hier fühlte man sich wohl und gut aufgehoben. Für mich persönlich ist der zwischenmenschliche Austausch das Allerwichtigste.

Nach dem Hauptgang konnte ich unseren zweiten Programmpunkt ankündigen. Dale Wilde und ihr Gitarrist Roland haben uns mit ihrer Musik einen schönen und zum Teil auch besinnlichen Abend beschert. Alles lauschte den Melodien und die beiden verstanden es, Fröhlichkeit zu verbreiten und die Gäste zum Mitmachen zu animieren. Eine tolle Sängerin ist Dale Wilde, mit sehr natürlichem und menschlichem Charakter. Zudem hatten sich die beiden noch etwas ausgedacht. Es sollten die ursprünglichen Sänger der dargebotenen Lieder erraten werden. Eine Weihnachts-CD von Dale Wilde war der Preis für den Gewinner. Schade, ich habe leider keine CD ergattert.

Da, plötzlich klingelte es und Herr Krause öffnete eine Tür und der Nikolaus kam herein. Dale und Roland zogen Nikolausmützen auf und sangen das Lied vom Santa Claus, das ging richtig unter die Haut, so feierlich war das. Der Nikolaus begann seine Weihnachtsgeschichte zu erzählen. Alle waren still und hörten zu. Mir fiel auf, dass mancher Teilnehmer traurig wurde; zu tief sitzt der Gedanke an den Verlust eines geliebten Menschen. Aber auch das ist Teil einer Weihnachtsfeier von TEB e.V.. Ich nahm diese Stimmung zum Anlass, an diejenigen unserer Mitglieder zu erinnern, die uns im Laufe dieses Jahres verlassen haben. Viele davon habe ich persönlich besucht und ihre Botschaft mitgenommen, weiter für Betroffene und ihre Angehörigen zu kämpfen, die oftmals zu schwach dafür sind.

Zum Abschluss beschenkte der Nikolaus jeden Teilnehmer und hatte für jeden ein persönliches Wort. Der Vorstand von TEB e.V. hatte sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Etwas, das nur für TEB e.V. hergestellt wurde und bisher noch nicht erhältlich war. Für uns ist es wichtig, dass das Geschenk Verwendung findet und dabei die Adresse von TEB e.V. immer griffbereit ist. Die Rückmeldungen waren sehr positiv und die Freude groß.
Wir alle dankten dem Nikolaus. Lieber Nikolaus, Sie waren wunderbar und trotz Zahnschmerzen und hohem Alter haben Sie uns eine große Freude bereitet und einen unvergesslichen Abend beschert.

Nun hatte ich noch eine persönliche Bitte und ein großes Anliegen vorzutragen: einem unserer Mitglieder geht es sehr schlecht und die Familie befindet sich in finanzieller Not. Sie steht mit vier kleinen Kindern da und hat große Sorgen. Daher bat ich an diesem Abend um Unterstützung für diese Familie und es wurde gesammelt. Es kam ein Betrag von € 337 zusammen und es sollte nicht dabei bleiben. Wir konnten der Familie eine Freude machen. Das war mein größtes und schönstes Geschenk seit Jahren.

Auf vielfachen Wunsch sangen wir alle zusammen noch einige Weihnachtslieder mit Begleitung durch die Profis Dale und Roland und allmählich ging auch dieses Fest zu Ende. Ich bin sicher, dieser gelungene und harmonische Abend bleibt noch lange in bester Erinnerung.

Ich dankte nochmals allen und wünschte einen guten Nachhauseweg, sowie Glück und Gesundheit für das Jahr 2008.

Katharina Stang

 
 

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