Jahresabschlussfeier TEB e.V. in Musikhalle Ludwigsburg

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Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier von TEB e.V. am 11.12.2008
in der Musikhalle Ludwigsburg.

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Pünktlich um 15:00 Uhr konnten wir mit unserer Jahresabschluss-/Weihnachtsfeier beginnen. Obwohl an diesem Tag der Winter mit Schnee und Eis zugeschlagen hatte, waren alle angemeldeten Teilnehmer gekommen. Die Tische waren schön gedeckt und Frau Spies hatte mit unseren Teilnehmern der Kochkurse und anderen Helfern fleißig Plätzchen und Kuchen gebacken, die wir heute zum Kaffee genießen durften. Köstliches Gebäck und so viele verschiedene Sorten! Ja, es war wie Weihnachten - Danke liebe Frau Spies für diese tolle Idee.

85 Plätze waren belegt; viele Menschen standen in kleinen Gruppen beieinander und erzählten von sich und ihren Erfahrungen; lange hatte man sich nicht gesehen. Nachdem alle ihren Platz eingenommen hatten und ein wenig Ruhe eingekehrt war, konnten wir mit unserem sehr umfangreichen Programm beginnen.

Nach einer kleinen Begrüßung durften unsere ersten Akteure auftreten. Es war unsere 8jährige Enkeltochter Sirina mit ihrer Freundin Romina. Sie spielten auf dem Akkordeon verschiedene Weihnachtslieder. Ein besonderer Wunsch von beiden war es, den „Holzmichel“ zu spielen. Der Applaus war riesig und es folgte die Zugabe und alle klatschten im Takt mit, als nochmals der „Holzmichel“ erklang. Mein Mann und ich waren mächtig stolz auf die Kinder. Ohne jegliche Scheu spielten sie und man spürte: Kinder erobern die Herzen der Menschen im Nu.

Wie es an so einem Tag üblich ist, ließen wir das Jahr 2008 an uns vorbeiziehen. Höhen und Tiefen, Erfolg und Niederlagen wurden genauso angesprochen wie die nächsten Projekte und Planungen für das Jahr 2009. Hier konnte ich mich kurz fassen, weil jedes Mitglied seine überarbeitete Informationsmappe mit allen wichtigen Terminen im Anschluss erhielt.
Jetzt kam der zweite Programmpunkt: es trat eine junge Dame in einem schönen Kleid auf und führte mehrere Bauchtänze vor. Unsere Herren waren begeistert und wir Damen natürlich auch. Das Besondere war, dass sie zu deutscher Musik tanzte. Nachdem auch sie einen kräftigen Applaus bekam, konnte ich verkünden, dass sie im Laufe des Nachmittags noch einmal wieder kommt.

Jetzt war ich wieder gefordert und hielt eine kleine Ansprache. Dabei dankte ich allen Mitgliedern für ihr Vertrauen und versprach, dass auch im neuen Jahr TEB e.V. nicht aufhört, sich für die Belange der Betroffenen einzusetzen.
Allmählich wurde es Zeit, dass wir zu unserem heutigen Höhepunkt kamen: unser Kochbuch „Köstliche leichte Vollkost“ wurde vorgestellt. Mit Frau Spies, Frau Kinzel und mir standen 3 Damen auf der Bühne, die erzählten, wie es dazu kam, dass ein Kochbuch von solcher Qualität überhaupt zustande kommen konnte. Innerhalb weniger Monate wurde von uns eine Idee umgesetzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Sicher wäre es uns um einiges schwerer gefallen, wenn nicht der finanzielle Rahmen gestimmt hätte. Daher freute es mich ganz besonders, dass die gesamten Druckkosten gespendet wurden. Wir danken von ganzem Herzen Ursula und Martin Zyschka für diese großzügige Spende.

Frau Kinzel, die Verlegerin, betonte die gute aber nicht immer leichte Zusammenarbeit und freute sich über das gelungene Werk. Sie gab jetzt das Buch zum Verkauf frei. Betroffene und Interessierte können das Buch in jeder Buchhandlung unter der ISBN 978-3-937367-32-3 kaufen.
Ich danke Frau Spies für ihre wunderbaren Rezepte und Frau Kinzel für die gute Umsetzung.
Anfangs wurden die ersten 20 Bücher von uns persönlich unterschrieben. Aber der Andrang beim Kauf war so groß, dass wir nochmals zur Unterschrift antreten mussten. Die Anwesenden waren von unserem ersten Kochbuch begeistert und gratulierten uns. Nach nur drei Jahren seit Bestehen von TEB e.V. ist diese Idee sehr gelungen.

Jetzt konnte wieder unsere Bauchtänzerin Sha’waza auftreten. Diesmal war das Kleid noch eleganter und es funkelte nur so. Wir alle waren begeistert. Als sie dann durch die Reihen ging und verschiedene Teilnehmer mit auf die Bühne nahm, war das Gelächter groß und alle klatschten im Takt.
Ich bedankte mich ganz herzlich bei der jungen Dame für ihren Auftritt und überreichte ihr das vereinbarte Honorar (wesentlich niedriger als üblich) und ein kleines Geschenk. Sie und ihre Mutter blieben unsere Gäste bis zum Schluss.

Die Stimmung wurde immer besser im Saal; es wurde gelacht, erzählt und immer wieder bedankten sich Menschen bei mir und meinem Mann für diesen schönen Nachmittag, der noch lange nicht zu Ende ging.

Jetzt konnten wir mit dem Essen beginnen. Familie Lacher hat ein schönes Büfett für uns gezaubert. Wir konnten unter verschieden Hauptgängen wählen. Suppe und Salat wurden am Tisch serviert.
Wie alles im Leben hat auch das zwei Seiten, die einen konnten schnell Essen und die anderen mussten warten. Dem einen schmeckte die Suppe, dem anderen das Fleisch. Ich könnte mir vorstellen, dass bei der Auswahl jeder etwas finden konnte und zufrieden war.

"Ja, was kommt denn jetzt?" So war die Frage an mich oder an meinen Mann, als unsere Frau Link (Psychoonkologie im Fachausschuss von TEB e.V), Frau Czyzewski (Bürokraft bei TEB e.V.) undHerr Ahnert (Begleitende Komplementäre Therapien und im Fachausschuss von TEB e.V.) ihre Musikinstrumente stimmten. Ich selbst wusste nicht, was jetzt kommen würde. Es war als Überraschung für mich gedacht. Doch meine Neugierde wurde noch ein wenig auf die Folter gespannt.
Der Nikolaus war in der zwischen Zeit eingetroffen.
Es klingelte und Herr Ahnert spielte auf dem Akkordeon: „Heute kommt der Weihnachtsmann“ und alle klatschten, dann wurde es ganz still im Saal.
Der Nikolaus las aus seinem goldenen Buch und alle hörten gespannt zu. Dabei würdigte er die Arbeit von mir und meinem Mann und sagte, dass dies nicht selbstverständlich sei und wir auf uns und unsere Gesundheit achten sollten. Denn was wäre TEB e.V. ohne uns.
Er las zum Schluss noch ein Gedicht vor und Herr Ahnert spielte das Lied: „Stille Nacht, heilige Nacht“ und dann ging er von der Bühne. Er machte sich auf den Weg, um jedem der Teilnehmer ein kleines Geschenk zu überreichen. Auch in diesem Jahr hat TEB wieder etwas Besonderes gefunden, was noch keiner unserer Teilnehmer kannte. Der Nikolaus war lange beschäftigt. 85 Teilnehmer und viele Helfer und Heferinnen warteten auf sein Kommen.
Ich nahm die Gelegenheit und dankte unserem Vorstand Frau Dr. Steinbeck und Herrn Dr. Wanner für die gute und harmonische Arbeit. Meinem Mann für seine Geduld, Verständnis und Liebe, Frau Wandel für ihre große Hilfe vor und hinter den Kulissen und Herrn Krause für seine hervorragende Pressearbeit und Moderation.
Ich dankte allen unseren vielen Helfern, die sich für TEB e.V. ehrenamtlich einsetzten, wie z.B. Frau Fremgen, Herr Weihs, Frau Spies, Frau Wohlfarth, Frau Link, Herr Ahnert, Herr und Frau Kistenfeger, Herr und Frau Weckenmann, Herr und Frau Winter, Thomas und Petra Eppler sowie den Helfern „Hilfe am Krankenbett“.
Für alle hatte ich ein kleines Dankeschön und ich hatte große Sorge, dass ich keinen vergesse, was leider doch geschehen ist. Das zeigt aber auch, dass wir Menschen sind und Fehler gemacht werden.

Jetzt trat Herr Krause hervor und überreichte mir im Namen der Neckar/Fils Gruppe und der Gruppe Mittlerer Neckar ein Kuvert; das hätte ihm der Nikolaus gegeben und zählte auf, welcher Einsatz auf mein Konto geht. Ich war selbst überrascht, was hier alles aufgezählt wurde. Ich nahm die Kuverts entgegen und dankte allen Gruppenmitgliedern.
Ich wollte schon wieder zum nächsten Programmpunkt übergehen, doch nein, es gab schon wieder eine Überraschung für mich. Frau Dr. Steinbecküberreichte mir im Namen des Vorstandes ein ganz persönliches Geschenk. Frau Dr. Steinbeck sagte: "... auch wenn sie nicht immer Schritt halten könne bei den vielen Ideen und Aktionen, wären sie doch sehr stolz auf das, was TEB e.V. bis heute geleistet hat."
Jetzt war es an der Zeit, dass ich etwas loswerden konnte, was mich schon seit Tagen belastete. Ich dankte ganz persönlich meinem Mann für seine Hilfe und Liebe und seine unendliche Geduld. Es ist nicht immer alles leicht zu ertragen und zu verarbeiten und mein Mann ist derjenige, der alles mit mir tragen muss. Ich habe ihm einfach gesagt, dass ich ihn ganz doll lieb habe. Er kam auf die Bühne, nahm mich in den Arm und ich spürte: seine Liebe ist sehr groß.

Bevor es jetzt etwas feierlicher werden sollte, musste ich noch eine Aufgabe erfüllen und diese fiel mir sehr schwer. Ich machte wie im vergangen Jahr eine Spendenaktion für ein Gruppenmitglied. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass sie sehr wenig Geld zur Verfügung hat und die Familie nicht alle Kosten, die seit der schweren Erkrankung anfallen, zahlen kann. Deshalb entschloss ich mich, für diese Frau zu sammeln. Es kam ein Betrag von 177,00€ zusammen, vielen Dank. Ich werde den Betrag an Weihnachten der Frau zukommen lassen. Ihnen allen danke ich für Ihre Spende und Ihr Verständnis.

Jetzt kam der Nikolaus zurück; sein Geschenksack war leer; alles hat er verteilt. Mit einem Gedicht und ein paar eindringlichen Worten an mich hat er sich verabschiedet.
Dann ging es los, das Licht ging aus und Frau Link begann zu singen. Ich weiß nicht, ob sie es wusste oder ob es Zufall war, es war eines meiner Lieblingslieder „The Rose“. Alles war still und hörte zu und ich kämpfte mit den Tränen.
Jetzt kam unsere Frau Czyzewski mit ihrem Lied „Halleluja“. auch hier hätte man eine Stecknadel fallen hören; es war wirklich ein feierlicher Moment.
Der Applaus für beide Damen war sehr groß und lang anhaltend.

Dann sangen alle drei zusammen ein Weihnachtslied, alle hörten zu oder summten mit, man spürte, jetzt wollen alle mitsingen.Frau Ahnert hatte zuvor die Weihnachtslieder kopiert und verteilt, so dass wir jetzt alle gemeinsam das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ singen konnten. Sehr bewegt und berührt, dankte ich dem TEB e.V.- Chor für diese gelungene Überraschung mit Frau Link und für die musikalischen Einlagen.

Pünktlich um 21:00 Uhr war unsere Jahres- Weihnachtsfeier zu Ende. Ich wünschte einen guten Nachhauseweg, eine stabile Gesundheit und alles Gute für das Jahr 2009.

 
Katharina Stang

 
 

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