Klinikbesuch Marienhospital Darmstadt am 12. September 2015
mit anschließendem Ausflug auf die Burg Starkenburg und zum Weingut Seeger in Abstatt


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Der Klinikbesuch mit anschließendem Jahresausflug wird nach Durchführung von der IHK Classic über Projektförderung nach §20c SGB V gefördert.

TEB e. V. Selbsthilfe sagt DANKE!

Pünktlich und froh gelaunt starteten wir um 7:45 Uhr unsere Fahrt nach Darmstadt. Der Himmel war anfangs etwas grau und leicht bewölkt, doch wie fast immer bei Reisen von TEB e. V. stimmten die Prognosen der Wettervorhersage und wir erlebten einen schönen Tag.
Zielstrebig steuerte unser Fahrer, Herr Türk, der bereits einige Fahrten mit uns durchführte, die Haltestelle in Mundelsheim an, um weitere Fahrgäste aufzunehmen. Nachdem wir auf der Autobahn unsere Reisegeschwindigkeit erreichten, begrüßte ich alle Anwesenden und hieß alle Willkommen. Nach der Vorstellung des Tagesablaufes mit dem vielseitigen Programm wünschte ich allen einen schönen, interessanten und erlebnisreichen Tag. Bevor es wie immer frische Brezeln und ein Getränk gab, gab ich das Mikrofon an meinen Mann. Wie immer hatte er bereits im Vorfeld dafür gesorgt, dass die Organisation bestens geplant war.

Nach einer kurzweiligen Fahrt, bei der anregende Gespräche geführt wurden, kamen wir pünktlich im Marienhospital in Darmstadt an. Das Marienhospital liegt etwas versteckt. Da es mit unserem großen Bus beschwerlich ist zu parken, entschieden wir uns kurz entschlossen, die letzten Meter zu Fuß zu gehen. Pünktlich trafen wir ein. Begrüßt wurden wir sofort von Mitgliedern der Rhein-Main Regionalgruppe sowie von Frau P., die extra für diesen Besuch von Karlsruhe anreiste.

Nun war es soweit. Wir wurden von Schwester Liberata, sie ist die Chefin und das Herz der Klinik, sowie von Frau Seibert und von Herrn Professor Schimanski sehr, sehr herzlich begrüßt. Wir wurden in den Raum, in dem unsere Gruppentreffen stattfinden, geführt. Hier konnten wir unsere Sachen ablegen und uns kurz stärken. Es folgte die Führung durch's Haus, die von Schwester Liberata selber gemacht wurde. Das war schon etwas Besonderes. Vieles wurde uns gezeigt und vieles kennen wir bereits aus den verschiedensten Klinikbesuchen. Meist sehen wir die Bereiche der Chirurgie, Onkologie, Röntgen, u.v.m.
Beim heutigen Besuch sahen wir auch andere Bereiche, wie z.B. Kreissaal und auch eine Neugeborenen Station. Es begrüßte uns eine Schwester. Sie hatte ein neugeborenes Mädchen, das erst um 7:15 Uhr geboren wurde, auf dem Arm und winkte uns freundlich zu. Das war sehr beindruckend für uns alle und bewegend, besonders für uns Frauen, auch wenn viele bereits Großmütter sind. Die Männer waren auch beeindruckt, Neugeborene sehen sie nicht alle Tage.

Zurück von der sehr interessanten Führung, bekamen wir von Schwester Liberata einen Vortrag über das Marienhospital. Dabei wurden uns die Entstehung, der Träger, die Aufgaben und Ziele in der Vergangenheit wie auch in der Zukunft, dargestellt.

Danach stellte sich Herr Professor Schimanski vor. Er lobte dabei auch die gute Zusammenarbeit zwischen ihm, dem Marienhospital und TEB e. V., insbesondere mit Frau Stang.

Herr Professor Schimanski hielt uns einen interessanten Vortrag mit dem Thema: „Bauchschmerzen“. Was sollte oder müsste ein Arzt bei der ersten Notfallversorgung oder der ersten Begegnung mit einem Patienten unbedingt abfragen? Was müssen wir im Gegensatz dem behandelnden Arzt mitteilen? Es reicht nicht nur zu sagen, ich habe Bauchweh. Es reicht aber auch nicht, nur zu röntgen. Es sollte der Mensch im Ganzen gesehen werden und dazu braucht man Zeit, um ihnen zuzuhören. Abtasten sollte zu jeder Untersuchung gehören.

Wir lernten heute, dass eine erste Untersuchung, wenn sie richtig durchgeführt wird, wichtig und sinnvoll ist und dadurch Röntgenaufnahmen und Kosten eventuell gespart werden können.

Nach diesem sehr interessanten Vortrag, hatten wir uns die Mittagspause verdient. Frau Seibert lud uns im Namen der Klinikleitung zum Essen ein und wir bekamen einen sehr, sehr guten Eintopf mit Würstchen und als Nachtisch einen Schokoladenpudding. Allen schmeckte es vorzüglich. Einen ganz herzlichen Dank an die Küche!

Danke sagen wir Schwester Liberata, Frau Seibert und Herrn Professor Schimanski. Trotz Samstag nahmen sie sich viel Zeit für uns und bescherten uns einen nachhaltigen und schönen Aufenthalt in ihrem Hause. Dies wissen wir von TEB e. V. zu schätzen, denn selbstverständlich ist das nicht.

Dann fuhren wir gestärkt zur Starkenburg weiter. Leider war diese Fahrt nicht ganz ohne Komplikationen. Zuerst gab es einen Stau, dann mussten wir eine Umleitung fahren und dann noch die steile Zufahrt zur Burg, die noch durch parkende Autos, herabhängende Äste erschwert wurde. Dies alles machte es für den Fahrer nicht gerade leicht. Zuverlässig und ruhig meisterte er die Situation und brachte uns wieder sicher zurück.

Für uns lohnten sich die Strapazen. Die Burg mit ihrer Schönheit anzusehen, war schon etwas Besonderes. Das Wetter hielt, obwohl es dunkel wurde, ein kräftiger Wind vertrieb den Regen. Schüler feierten an diesem Nachmittag ihren Abschluss im angrenzenden Schullandheim, deshalb war es lauter als bei anderen Führungen. Doch wer von uns war nicht einmal jung und hatte einen Grund, lauthals zu feiern?

Nach der Führung hatten wir noch Zeit, das schöne Ambiente, die tolle Aussicht und das Café, in dem es selbstgebackenen Kuchen gab, zu besuchen. Auch hier hörte man immer wieder lautes Lachen oder munteres Stimmengewirr.

Jetzt ging es wieder abwärts und als wir wieder auf der normalen Straße waren, fuhren wir unserem letzten Ziel entgegen. Hier wollten wir in einer gemütlichen Atmosphäre, bei gutem Essen und für den Einen oder Anderen bei einem guten Glas Wein, den Tag ausklingen lassen.

Mit etwas Verspätung kamen wir am letzten Ziel an. Trotzdem konnten wir ohne Hetze den Tag bei netten Gesprächen, Lachen und fröhlichem Beisammensein ausklingen lassen. Immer wieder kamen wir auf das heute erlebte, der Weg zur Starkenburg, zu sprechen. Wir waren immer noch überrascht, wie manche Autofahrer kurz denken. Hauptsache, ich habe einen Parkplatz. Ob Andere vorbei kommen, ist ihnen egal. Jetzt waren wir sicher und konnten wieder darüber lachen, doch unser Fahrer wird diese Strecke wohl nie vergessen. Sehr eng, steil und beschwerlich, so beschrieb er die Fahrt. Nachdem wir pünktlich nach dem Abendessen um acht Uhr losfuhren, nahm ich die Gelegenheit wahr und dankte allen Teilnehmer für den wunderschönen Tag. Alles hat geklappt, alle waren pünktlich und alles war perfekt organisiert.

Danke an Alle, die dazu beigetragen haben, dass es ein schöner Klinikbesuch mit anschließendem Jahresausflug wurde.

Ein Teilnehmer drückte seinen Dank so aus: „Ein reichhaltiges Programm wurde uns geboten. Wir haben viel gesehen, erlebt, erfahren, gelernt und gelacht. Alles war wieder einmal perfekt organisiert. Was wollen wir mehr?" Im Namen Aller bedankte er sich bei meinem Mann und bei mir mit den Worten: „ich freue mich schon auf die nächste Reise nach Jena!"

Katharina Stang

 
 

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