Klinikbesuch Memmingen 27.09.2014

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Ort: Klinikum Memmingen
Tag: Samstag, den 27. September 2014
Zeit: 07.00 – 20.45 Uhr

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Luft einatmen, Luft anhalten und langsam wieder ausatmen
Diese Atemtechnik war anlässlich dieses Klinikbesuches mit anschließendem Ausflug notwendig, um all das Gehörte und Gesehene überhaupt aufzunehmen, zu verarbeiten und nach Möglichkeit in einer wieder aufgreifbaren Datei zu speichern.

Der Klinikbesuch mit anschließendem Ausflug war bestens vorbereitet mit Schmankerln wie dem Besuch der Basilika Ottobeuren, dem Besuch des Kloster-Cafés und gegen späten Nachmittag ein gut bürgerliches Lokal. Sehr gelungen, dafür sorgte Herr Helmut Stang in gewohnter Weise.

Leider etwas bewölkt, aber in der berechtigten Erwartung für ein Wetter, welches unserem Klinikbesuch im Klinikum Memmingen und dem anschließenden Ausflug zu der Basilika Ottobeuren entsprach, starteten wir wenige Minuten nach 7 Uhr. Es waren insgesamt drei Zustiegstellen, beginnend in Ludwigsburg, am Hauptbahnhof Stuttgart und am Parkplatz Aichelberg füllte sich der Bus mit den Teilnehmern des Klinikbesuches.

Und los ging es, vor allem mit der Marschverpflegung. Katharina Stang achtet hierbei sehr auf das Wohl der ihr für diesen Tag anvertrauten Menschen. Obligatorisch ist die Verköstigung mit Brezeln und Seelen sowie Getränken. Eine absolute Rundumversorgung. Durch das geringe Verkehrsaufkommen gab es keine Staus. Beim Dahingleiten des Busses fielen die großen Baustellen für den Neubau der Bahnstrecke Wendlingen – Ulm auf, vor allem durch riesige Erdbewegungen. Das Betrachten der Landschaft während der Busfahrt war nicht nur für das Auge sehr angenehm, sondern vor allem wohltuend für die Konstitution eines jeden Einzelnen.

Pünktlich wie die Maurer erreichten wir das Klinikum Memmingen. Und hier erwartete uns die erste Überraschung und bestätigte wieder einmal, dass oftmals der erste Eindruck nicht das widerspiegelt, was man danach erfährt. OA Dr. med. Daniel Krampulz begrüßte uns an der Pforte und führte uns für die Vorträge in den Speisesaal Untergeschoss. In Vertretung von Prof. Gutt, Chefarzt der Allgemeinchirurgie, empfing uns Prof. Pfeiffer, Ärztlicher Direktor Innere Medizin II, und stellte dabei kurz das Klinikum und die Referenten für die Vorträge vor.

Die Aufnahme insgesamt, die Begrüßung, die Organisation, die Vorträge, die Führungen mit den spezifischen Bereichen und nicht zuletzt das Mittagessen; einstimmig haben alle Teilnehmer ihr Lob mit Auszeichnung vergeben. Bereits bei der Begrüßung spürten wir, dass wir kein lästiges Anhängsel an diesem Samstag sind. Sie alle können stolz auf das Klinikum sein.

Bei den vortragenden Ärzten (OA Dr. Guggenberger, OA Dr. Krampulz und Dr. Jäckle) haben wir uns im Nachhinein noch persönlich bedankt. Alle Ärzte überzeugten durch eine hohe Kompetenz; was sehr positiv auffiel, war der verständlich vorgetragene Inhalt bei einem gewiss nicht einfachen Thema. Dieses Lob gilt auch für die Damen und Herren, die bei den Führungen Ansprechpartner waren. Dieses Engagement, immer ausgerichtet auf das Wohl der Patienten, hat uns imponiert, vor allem auch deshalb, da auch die Grundeinstellung der Hilfe und Unterstützung bei TEB Selbsthilfe immer auf das Wohl der Betroffenen und deren Angehörigen ausgerichtet ist.

Für die Aufnahme insgesamt, die Begrüßung, die Organisation, die Vorträge und die Führungen in den spezifischen Bereichen

  • Station 1c
  • Palliativstation
  • Endoskopie
  • Radiologie, PET-CT

sowie nicht zuletzt für das Mittagessen wurde einstimmig von allen Teilnehmern ein Lob mit Auszeichnung vergeben. Bereits bei der Begrüßung spürten wir, dass wir kein lästiges Anhängsel an diesem Samstag waren. Sie alle können stolz auf das Klinikum sein. Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass schnell und unkompliziert eine unserer Teilnehmerinnen wegen einer plötzlich aufgetretenen Erkrankung umfassende medizinische Hilfe erhielt.

Gibt es ein besseres Kompliment als das vorgetragene Ansinnen der Teilnehmer, das Klinikum Memmingen auch ein zweites Mal zu besuchen.

Im Anschluss an die Vorträge sowie dem sehr gut zubereiteten Mittagessen im Klinikum Memmingen erreichten wir innerhalb weniger Minuten die Basilika Ottobeuren mit Kloster & Abtei.


BESUCH DER BASILIKA OTTOBEUREN
Basilika St. Alexander und Theodor

Basilika_Ottobeuren1.jpg Die von 1737 bis 1766 erbaute
Basilika ist eine der
schönsten deutschen
Barockkirchen, ein erhabenes Bauwerk von europäischem
Rang
Basilika_Ottobeuren2.jpg


Bereits auf dem Weg vom Parkplatz zur Basilika wurden unsere Sinne außerordentlich sensibilisiert beim Betrachten dieses erhabenen Bauwerks, wobei einem auch der Sinn des Slogans bewusst wird: Allgäu für die Sinne. Die Basilika St. Alexander und Theodor ist die Kirche der oberschwäbischen Benediktinerabtei Ottobeuren in Ottobeuren im Landkreis Unterallgäu. Das Gotteshaus der ehemaligen Reichsabtei gehört durch seine spätbarocke Ausstattung zu den Höhepunkten der Oberschwäbischen Barockstraße. Im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen ist St. Alexander und Theodor nicht geostet, sondern nach Süden ausgerichtet. Die seit 1804 dem Land Bayern gehörende Kirche erhielt 1926 von Papst Pius XI. den Ehrentitel Basilica minor.
Die Kirche ist dem Heiligen Theodor Tiro und dem Märtyrer Alexander von Rom, einem Mitglied der thebaischen Legion, geweiht. Bekannt wurde die Basilika vor allem durch die Ottobeurer Konzerte, von denen einige im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Wallfahrten waren früher eine wichtige Einnahmequelle der Benediktiner, sind aber heute nicht mehr von Bedeutung.
Der erste Eindruck beim Betreten der Kirche ist erst mal Staunen durch eine im ersten Moment nicht zu fassende Pracht und Ausstrahlung. Ich verhielt mich wie immer, und setzte mich in die hinterste Reihe und fing an, die Kirche mit meinen Augen zu erforschen. Doch wohin soll man als erstes sehen, erfasst man überhaupt alles?

Basilika_Ottobeuren3.jpgZuerst konzentrierte ich mich auf den Orgelklang. Ein wunderbar gespieltes und wie ein Glockenspiel anzuhörendes Orgelspiel untermalte den Eindruck, dass ich hier an diesem Ort doch einige Zentimeter näher dem Himmel war, während ich gleichzeitig die Deckenmalerei betrachtete. Die weltberühmten Riepp-Orgeln in der Basilika gelten übereinstimmend handwerklich, konstruktiv, qualitativ und klanglich als eine Höchstleistung der Orgelbaukunst aller Zeiten.
Um 14.15 Uhr war die gebuchte Führung angesetzt. Wir sollten uns unter der Kanzel einfinden. Tatsächlich verstummte die Orgelmusik, leider, eine Person stellte sich im Mittelgang auf, eine weitere Gruppe wurde auf Höhe der Kanzel dirigiert. Danach Erklärungen einzelner Bereiche wie die Orgeln, die Deckenmalereien, die Fresken, etc. Kurz vor 15 Uhr war Schluss, da danach ein Konzert stattfand.

Wir verließen die Kirche und wandelten zum anschließenden Klostercafe, welches im Kloster untergebracht ist. Die Geselligkeit nahm sofort zu. Auch kein Wunder, da für uns Tische im Klostergarten reserviert waren. Und dies bei einem tollen Wetter (typischer Altweiber-Sommer). Der Kaffee war gut, die Kuchen inspirierten einen zum Zugreifen. An den Tischen herrschte ein reger Austausch jeglicher Themen und Meinungen, wobei immer die Geselligkeit im Vordergrund stand.

Mit einigem Nachdruck und oftmaligen Wiederholungen konnten alle Teilnehmer vom Bus eingesammelt werden. Nicht immer ganz einfach. Danach ging es zurück nach Memmingen, das Abendessen war angesetzt. Gastlichkeit unter einem guten Stern Im Restaurant Schwanen in Memmingen, zur Freude aller im bürgerlichen Stil, wurden wir herzlich willkommen geheißen. Sofort nach dem Setzen wurden die Getränkebestellungen aufgenommen. Aufgrund unserer Erfahrungen bei den vorangegangenen Ausflügen wurden bereits bei der Hinfahrt im Bus mehrere Speisekarten ausgegeben, damit sich alle in Ruhe in die vorbereiteten Listen eintragen konnten. Wie wertvoll die Eintragungen, initiiert durch Helmut Stang, waren, zeigte sich beim Servieren. Durch diese Maßnahme konnten im Endeffekt doch alle Speisen zugeordnet werden.  Das Essen schmeckte, es wurde heftig diskutiert; rundum war eine tiefe Zufriedenheit über diesen schönen Ausflug festzustellen.

Mit einer kleinen Verzögerung wegen der umfangreichen Abrechnung durch die Bedienung im Restaurant suchten wir den Bus auf, der wegen fehlenden Parkmöglichkeiten in der Nähe des Bahnhofs abgestellt werden musste und traten zufrieden unsere Heimreise an. Der einzige Wermutstropfen dieser Fahrt war das einsilbig unfreundliche Verhalten des Busfahrers.

Franz

 
 

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