Klinikbesuch und Besuch Strassenbahnmuseum

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Klinikbesuch und Besuch Strassenbahnmuseum am 18. September 2010
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Was für ein Tag!

Am Samstag, den 18. September 2010 wurde der jährliche Klinikbesuch der TEB – Familie umgesetzt. Konzipiert war für den Vormittag ein Klinikbesuch im Katharinenhospital, nachmittags der Besuch des Stuttgarter Straßenbahnmuseums mit anschließender Rundfahrt in einer historischen Straßenbahn aus den 50igern bis hinauf zum Wendepunkt Fernsehturm. Abschließend abends ein Abendessen mit geselligem Beisammensein.

Dieser Tag war ein Erlebnis.

Wir trafen uns um 09.30 Uhr vor dem Katharinenhospital in Stuttgart. Herr Professor Dr. Dr. h.c. W. G. Zoller, ärztlicher Direktor, nahm sich Zeit und erläuterte uns, untermalt mit ausdrucksstarken Bildern, seine Vorstellung der interdisziplinären Betreuung Pankreaserkrankter. Beeindruckend dabei war die Komplexität der Bauchspeicheldrüse mit den Nebenorganen, etc.

Anschließend stellten sich anerkannte Kollegen des Katharinenhospitals aus verschiedenen Fachbereichen für eine Führung zur Verfügung. In 3 Gruppen aufgeteilt, bekamen wir spezifische Erläuterungen in den jeweiligen Arbeitsräumen für PET-CT, Endosonographie und MRT.
Die Ausführungen aller Ärzte waren sehr umfangreich. Sie bemühten sich, die Erklärungen für uns Laien im Ausdruck einfach zu formulieren und beantworteten alle neugierigen Fragen zur besten Zufriedenheit.

Das große Interesse wurde dadurch dokumentiert, dass die Zeitüberschreitungen immer größer wurden.

Die Verpflegung zwischendurch mit Kaffee und Keksen waren erfrischend. Der Mittagstisch mit Gaisburger Marsch schmeckte und war reichlich. Ganz besonders schmeckte der Nachtisch.

Nach einer kurzen Pause für den jeweiligen Eigenbedarf wurden wir mit einem Linienbus zum Straßenbahnmuseum gefahren. Leider standen beide Chauffeure für den Oldtimerbus krankheitsbedingt nicht zur Verfügung.

Zwei erfahrene und kompetente Herren, langjährige Mitglieder der Stuttgarter Straßenbahn und auch ehrenamtliche Enthusiasten, führten uns in 2 Gruppen durch die Halle mit den Oldtimern der Straßenbahn. Was kamen da für herrliche Gefühle auf. Wenn man die Augen kurz geschlossen hielt, glaubte man, die Geräusche und das Leben der Menschen wie gestern zu hören und zu fühlen. Wunderbare Aufnahmen vom Zeitgeschehen der Entwicklung, vor allem der Nachkriegszeit, machten einem das Herz schwer und viele sehnten sich an die gute alte Zeit zurück, in der Menschlichkeit und Ordnung noch als Werte galten.

Anschließend wurde Kaffee und Kuchen in der Halle, ein Teil davon in einem alten Triebwagen, serviert. Der Kuchen mundete allen sehr gut, so dass am Schluss kein Stück mehr übrig blieb. Immer ein gutes Zeichen.

Nun stand das Highlight für diesen Tag an. Die Fahrt mit einer historischen Straßenbahn aus den 50er Jahren. Schon beim Einsteigen der Geruch; man hat den Duft immer noch in der Nase. Dann die sehr gut gewählte Streckenführung, die Steige hinauf bis zum Wendepunkt am Fernsehturm. Ich war baff, wie diese alte Tram die Steigung, vor allem das steilste Straßenstück für Trams in Deutschland, mühelos bewältigte. Nicht zu vergessen das Durchbrennen einer Sicherung mit großem Knall und Rauch kurz vor dem Wendepunkt. Wir hatten Zeit, bei vielen Aussichtspunkten die Stadt Stuttgart mit ihren Sehenswürdigkeiten zu genießen. Das Gebimmel der Bahn, das Kreischen der Räder in Kurven. Man erlebte bei dieser Fahrt eine ganze Epoche wieder. Sehr zu empfehlen.

Das gemeinsame Abendessen fand im Restaurant Cannstatter Tor in Stuttgart Bad-Cannstatt statt. Als wir das Gebäude sahen, dachten wir, na, wird denn das heute was mit diesem Bahnhofsrestaurant?

Was soll ich sagen: Das Essen war gut und schmeckte, reichhaltig wäre untertrieben. Die Bedienung freundlich und schnell.

Etwas war an diesem Tag ganz besonders.

Der ganze Tag verlief überaus harmonisch. Alles lief in äußerster Gelassenheit ab, alle strahlten Zufriedenheit aus und das Miteinander vermittelte Geborgenheit.

Kann es ein schöneres Kompliment geben, als wenn die Teilnehmer am Schluss spontan sagten: „So einen schönen Tag haben sie lange nicht mehr erlebt“.

Und dafür möchte ich mich und ich bin fest davon überzeugt, auch im Namen aller sprechen zu dürfen, bei Frau Katharina Stang für die Organisation des Klinikbesuchs und bei Frau Dr. D. Wandel und Herrn Helmut Stang für das außergewöhnliche Erlebnis mit dem Besuch des Straßenbahnmuseums und der Fahrt mit der historischen Straßenbahn ganz herzlich bedanken. Alles war wunderbar ausgesucht, die Zusammenstellung des Tages sowie der zeitliche Rahmen passte, „einfach gelungen“.

Unser aller Dank gilt der Barmer GEK. Die Barmer GEK unterstützt TEB e. V. generell in ganz herausragender Weise. Auch für unseren Klinikausflug haben wir im Rahmen einer Projektförderung einen Zuschuss erhalten. Herzlichen Dank.

Ein ganz wunderbarer Tag. Danke.

Franz Pfeiffer

 
 

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