Mein Ehrenamt bei TEB e. V.

Seit 2017 bin ich Mitglied bei TEB e. V. und nehme, wann immer es geht, an den regulären Gruppentreffen und in Zeiten von Corona auch an den virtuellen Treffen teil.
Während dieser Zeit der Mitgliedschaft habe ich gemerkt, was es heißt, eine solche Organisation am Laufen zu halten und immer für die Betroffenen und deren Angehörige da zu sein.
Es bedarf einer großen Mühe, Aufwand, Motivation, Interesse, Fachwissen, Empathie, um Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, insbesondere Krebs, richtig und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft zu beraten und zu begleiten.
Es reicht nicht aus, sich nur auf die bestehenden medizinischen Informationen zu berufen. Vielmehr muss TEB e. V. ständig am Ball bleiben, um neue medizinische Fortschritte in Diagnostik, Behandlungen, Therapien und Forschung richtig weiterzugeben.
In vielfältiger Weise habe ich die Arbeit der TEB e. V. als Betroffene kennenlernen dürfen und dabei erleben können, wie wichtig diese Arbeit für jeden einzelnen Betroffenen und auch Angehörigen ist.
Ich wollte diese Organisation, die mir sehr viel gegeben hat, unterstützen und zurückgeben, was ich bekommen habe. Deshalb bot ich Katharina meine Hilfe an und erwähnte dabei, dass ich medizinische Vorkenntnisse habe.
Nach einer kurzen Überlegung sagte sie zu mir: „Hast Du Lust, mich beim TEB Magazin zu unterstützen und mit mir den einen oder anderen Artikel zu schreiben?“ Ja, - war meine Antwort!
Seit einigen Jahren helfe ich TEB  e. V. und damit auch Katharina. Erst seit ich mitarbeite wurde mir bewusst, wieviel Aufwand, Arbeit, Zeit und Wissen es bedeutet, einen Artikel zu schreiben.
Schnell vergehen ein paar Stunden, bis ich aktuelle und auch medizinische Informationen zusammengestellt habe. Für die Ausarbeitung des Textes und die anschließende Absprache und Überarbeitung mit Katharina vergehen nochmals viele Stunden.
Früher las ich das TEB Magazin, ohne darüber nachzudenken, wieviel Zeit und Arbeit in jeder Ausgabe steckt. Auch weiß ich heute, was es bedeutet, ein Ehrenamt bei TEB e. V. auszuführen und wieviel Idealismus, Zeit und persönliches Engagement es erfordert.
Heute kann ich mir ein eigenes Bild von der wichtigen Arbeit, die bei TEB e. V. tagtäglich geleistet wird, machen, weil ich des Öfteren in der Geschäftsstelle bin und dort mithelfe.

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Gerade in den schwierigen Zeiten von Corona ist es für mich nicht einfacher geworden, mein Ehrenamt auszufüllen. Vieles muss ich jetzt von zu Hause aus machen, anstatt mit Katharina zusammen in der Geschäftsstelle gemeinsam zu arbeiten.
Dank Telefon und Email geht alles. Doch ganz offen, es fehlt mir die freundliche Begrüßung durch die Mitarbeiter, das freudige Gesicht von Katharina und die darauffolgende Umarmung und die vielen netten Gespräche. Es ist einfach schön, dass ich ein Zahnrad in diesem großen Getriebe sein kann und darf.

Auch wenn es manchmal stressig ist, mein Ehrenamt in die täglichen Planungen einzubauen, macht es doch riesigen Spaß, und ich möchte es nicht missen, dass ich mit dazu beitragen kann, dass TEB e. V. seinen vielfältigen Aufgaben und Zielen gerecht wird.

Ich kann nur jeden ermutigen: Helfen und unterstützen auch Sie TEB e. V.! Es gibt immer wieder Arbeiten in der Geschäftsstelle, wo sich Ehrenamtliche einbringen können.

Eure Mechthild Maiß