Bericht der Regionalgruppe Nördlicher Schwarzwald zu den Gruppen vom 27.07., 24.08., 19.10., 16.11., 14.12. 2015

Themen: Operationen, Ernährung, Enzyme, Tumormarker, Chemotherapie sowie weitere aktuelle Themen

Gruppenleiterin:. Katharina Stang


Es ist jedes Mal mit Aufwand verbunden, doch freut es mich immer wieder, dass ich diese Gruppe leiten darf und jedes Mal bekannte Gesichter sehe. Wie immer gibt es zuerst nach der Begrüßung ein ungezwungenes Gespräch über das Befinden jedes einzelnen, wobei schon klar wird, welche Probleme bestehen und womit sich die Gruppe beschäftigen muss.

Die Themen sind fast immer die gleichen. Es geht um Fragen der Ernährung, von Gewicht und Verdauung, Enzymmangel und Enzymgaben, Bedeutung des Tumormarkers. Behandelt werden Diagnoseprobleme, Operationen und Behandlungsmethoden, insbesondere Chemotherapie, aber auch der Krankenhausaufenthalt in Abhängigkeit von den vorgeschriebenen Fallpauschalen.

So waren Gewichtsabnahme, Durchfälle, Ernährung und die richtige und ausreichende Einnahme der Enzyme Themen ohne Ende. Alle gestellten Fragen werden beantwortet, wobei auch immer die Erfahrungen und Meinungen der anderen Anwesenden einfließen. Für mich stellten sich diese Stunden immer wieder als ein gegenseitiges Geben und Nehmen dar, wobei jeder gewinnt und seine Informationen erhält. Darin liegt auch der Erfolg unserer Gruppenarbeit, indem  der überwiegende Teil der Betroffenen, oftmals sehr kranke und meist auch ältere Menschen, die mit der Situation oft überfordert sind und nicht damit klar kommen, es spürt, ernst genommen und nicht allein gelassen zu werden. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist auch, dass wir eine offene Gruppe sind, zu der immer wieder neu Erkrankte dazukommen.

Immer wieder kommen auch Fragen zum Umgang mit dem Diabetes Typ 3c (pankrepriver). Dieser ist sehr schwer einzustellen und beherrschbar, da beide Botenstoffe Insulin und Glukagon fehlen. Dabei ist immer wieder zu erkennen, dass das unsere Betroffenen häufig unzureichend darüber informiert sind. Sie verstehen oftmals nicht warum sie, obwohl sie ausreichend gegessen haben, nach einer sportlichen oder anstrengenden Leistung in die Unterzuckerung kommen.

Weitere Themen wie z. B. Tumormarker, Chemotherapie, Schmerzen, Blutbild, TNM Klassifikation kamen auch wieder zur Sprache und wurden abgehandelt.

In den Gruppen werden von mir nach wie vor die Angehörigen ausdrücklich zur Teilnahme aufgefordert und sie werden aktiv in die Arbeit einbezogen. Handelt es sich bei ihnen doch um die wichtigsten Partner der Betroffenen aber auch in unserer Arbeit, die es zu unterstützen gilt, deren Meinungen aber auch uns allen eine Hilfe sind.  Es kann aber auch durchaus passieren, dass wir in ganz andere Themenbereiche eintauchen und plötzlich diskutieren wir über allesmögliche und vergessen dabei für ein paar Stunden, warum wir heute in die Gruppe gekommen sind.

Mein Ziel und mein Wunsch ist es, dass sich Betroffene und ihre Angehörigen in der Gruppe wohlfühlen und geborgen fühlen. Sie sollen lachen und fröhlich sein. Für ein paar Stunden Krankheit, Sorgen, Kummer, Angst und Leid vergessen

Ein besonderer Höhepunkt in der Gruppenarbeit war die Fahrt nach Jena, wo wir vom 15.- 17. Oktober 2015 das Uniklinikum mit seinem einzigartigen Sepsis-Zentrum besuchten. Hierzu wurde ein gesonderter Bericht gefertigt, der ebenfalls nachzulesen ist. Dies war nur dadurch möglich, dass wir eine Projektförderung nach § 20c SGB V von der AOK Nord- Schwarzwald bekamen. Frau Müller danken wir für ihre Unterstützung.

Zum Jahresabschluss trafen wir uns nach der letzten Gruppe in einem italienischen Restaurant in Nagold, wo wir einige Stunden bei angeregten Gesprächen und gutem und bekömmlichen Essen verbrachten. So ließen wir das Jahr 2015 ausklingen mit einem Ausblick auf das kommende Jahr.

Katharina Stang
Gruppenleiterin

 
 

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