Patiententag Heidelberg

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Patiententag 2011 am NCT in Heidelberg 09. April 2011
„Leben mit Krebs“
Antworten auf Patientenfragen

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Wie schon in den vergangen Jahren waren Herr Pfeiffer und ich mit einem Informationstand am Patiententag vertreten. Schon zu Beginn herrschte reger Betrieb, viele Besucher kamen und drängten sich dicht an unserem Stand. Das kam sicher auch deshalb, weil wir das erste Mal einen Rollup dabei hatten. Durch dieses visuelle Instrument ist es für jeden deutlich sichtbar, um was es sich bei unserer Aufgabe als Selbsthilfegruppe handelt. Sehr deutlich ist für jeden erkennbar, was die Bauchspeicheldrüse ist, wo sie liegt und für welche Funktionen sie da ist.

Ich bedanke mich deshalb auch auf diesem Wege nochmals bei der Firma Axcan und ganz besonders bei Herrn Dr. Kirchhausen-Düsing für seine freundliche Unterstützung. Er hat sich dafür eingesetzt, dass wir diesen Rollup überhaupt und auch noch kostenlos erhielten. Ich bin mir sicher, und der Patiententag in Heidelberg hat dies bereits gezeigt, dass die Besucher unseres Patienten-Informationsstands davon profitieren werden. Viele haben zum ersten Mal eine Bauchspeicheldrüse oder eine kranke Bauchspeicheldrüse gesehen. Herzlichen Dank!

Viele Selbsthilfegruppen und Organisationen waren vertreten und ich konnte das eine oder andere gute und informative Gespräch halten. An der Vielfältigkeit der teilnehmenden Selbsthilfegruppen konnte man erkennen, dass der Bedarf an erfahrener Kompetenz riesig ist.

Der Besucherstrom war gut an unserem Stand bis zur Kaffeepause. Immer wieder wurden wir in Gespräche verwickelt und man schilderte seine positiven und negativen Erfahrungen. Man spürte die Enttäuschung einiger Betroffenen und Angehörigen und übersah das sehr arrogante Verhalten mancher Ärzte. Betroffene betonten, Sie fühlen sich durchgeschleust! Sie haben das Gefühl, wir werden nicht als Mensch, sondern als Nummer angesehen und sie wünschten sich alle wieder mehr Menschlichkeit in den Kliniken.

Es gab aber auch die positive Seite, bei der sich Betroffene und Ärzte auf Augenhöhe begegnen. Das war für Betroffene und deren Angehörige eine gute und wichtige Erfahrung. Dass Ärzte es heute nicht leicht haben mit informierten Patienten und deren vorgefertigter Meinung, ist verständlich. Denn die heute gut informierten Patienten stellen Fragen, haken nach und erwarten qualifizierte Lösungen. Das ist für die behandelnden Ärzte neu, gewöhnungsbedürftig, kann aber auch eine Herausforderung sein.

An unserem Stand spürten wir, dass Betroffene nach Antworten und Lösungen suchen und selbst entscheiden wollen, wo, wann und wie sie behandelt werden möchten. Leider ist die Veränderung des Patientenverhaltens durch gut informierte Patienten noch nicht bei allen Ärzten angekommen. Der mündige und gut informierte Patient steht im Vordergrund. Wir in der Selbsthilfe finden diese Entwicklung als sehr positiv.

So war auch der Patiententag ein Zeichen dafür, dass die Betroffene und deren Angehörigen die Uni-Klinik Heidelberg besser kennen.

Katharina Stang

 
 

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