Rede von Frau Heike Keller, Vorsitzende des Vorstandes der Dr. Hans Fritz Stiftung, am 13. Ärzte- und Patientenseminar 2019

HeikeKeller.jpgEs gilt das gesprochene Wort!


Liebe Frau Stang, sehr geehrter Herr Prof Caca, sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich für die Einladung zu Ihrem 13. Ärzte und Patientenseminar bedanken.  Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir die Schirmherrschaft der TEB Selbsthilfe im Namen der Dr. Hans Fritz Stiftung übernehmen dürfen. 

Als Ihre Anfrage zur Übernahme der Schirmherrschaft kam, liebe Frau Stang, war unsere Stiftung, die sich ebenfalls der Erkrankung der Bauchspeicheldrüse widmet, sofort überzeugt.

Ihre Projekte können und wollen wir aus vollem Herzen unterstützen!

Die TEB hat ihre Aufgaben und Ziele unter ein, für uns als Stiftung, grossartiges Motto gestellt:

„Auffangen – Informieren – Begleiten".

Das trifft es sehr gut, denn genau das ist es, was man braucht, wenn der Arzt oder die Ärztin sagt: Krebs.

 

Auffangen
Am Schlimmsten ist der Moment, wenn man diese Diagnose erfährt und wenn sie einen unvorbereitet mitten im Leben trifft. Das ist wie ein Schlag, der alles verändert. Nichts ist, wie es vorher war.  Ich selbst habe die Erfahrung als Angehörige gemacht, dass ich zuerst ganz allein damit fertig werden wollte. Aber das geht natürlich nicht. Und ich habe dann gemerkt, wie gut und wie hilfreich es ist, wenn man Menschen um sich hat, die einen auffangen.  Das kann im Idealfall die eigene Familie sein, das können wirklich gute Freunde sein – es kann aber auch eine Selbsthilfegruppe – wie die TEB - von Betroffenen sein, die aus eigener Erfahrung wissen, wie es einem in dieser Lage geht und was nun zu tun ist.

Informieren
Der nächste wichtige Schritt ist dann die Information, d.h. man muss möglichst viel in Erfahrung bringen über das Krankheitsbild, über die Therapie und über den Behandlungsverlauf. Nur wer gut informiert ist, kann als mündiger Patient mit reden und mit entscheiden und muss sich nicht dem Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins hingeben.  Hier kann neben den behandelnden Ärzten die TEB eine sehr große Unterstützung sein. In diesen Bereichen können die Erfahrungen einer Selbsthilfegruppe weiter helfen und unnötige Umwege oder Fehlentscheidungen vermeiden.

 

Begleiten
Eine Erkrankung der Pankrias ist immer auch mit Angst verbunden – das kann man nicht leugnen. Diese Angst lässt sich am besten dadurch besiegen, dass man das Gefühl hat, nicht allein zu sein. Man braucht Begleiter auf diesem Weg.  Auch wer die Unterstützung von Familie, Freunden oder Frau Stang hat, ist nicht mit sich und der Erkran­kung allein.



Spendenuebergabe.jpgIch gratuliere der TEB sehr herzlich, und ich danke seinen Mitgliedern, allen voran Frau Stang, für das große Engagement, mit dem sie so vielen Patienten helfen.

Seit 2006 gibt Ihre segensreiche Initiative.

Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 725 davon 120 Neue Mitglieder alleine in 2018- Jährlich finden ca. 2.500 telefonische und 1.150 persönliche wertvolle Beratungen statt. 70 Gruppentreffen von Frau Stang organisiert und durchgeführt dürfen nicht unerwähnt bleiben.

Patientinnen und Patienten vertrauen auf Sie und Ihr Netzwerk.

Sie sind nicht nur ein Aktenzeichen, liebe Frau Stang.

Bei Ihnen steht der Mensch im Vordergrund. Der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen.

Ich danke Ihnen im Namen der Dr. Hans Fritz Stiftung für die Einladung und freue mich auf die interessanten Vorträge mit Ihnen.


Heike Keller
Vorsitzende des Vorstandes der Dr. Hans Fritz Stiftung

 

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