Rhein-Main Angehörige

Wichtige Information zur Regionalgruppe Rhein Main
Bedauerlicherweise müssen wir Ihnen mitteilen, dass für das Jahr 2022 die Regionalgruppentreffen Rhein-Main in Darmstadt nicht stattfinden können.
Diese Entscheidung fiel nach Rücksprache mit Herrn Professor Schimanski vom Klinikum Darmstadt.
Wie schon mehrmals erwähnt, muss die Regionalgruppe komplett neu aufgebaut werden, deshalb planen wir zusammen mit Herrn Professor Schimanski im Februar 2023 einen Patienten-Informationstag im Klinikum Darmstadt mit anschließender Gruppen-Neugründung. Es tut uns leid, - doch Corona und die schwierige Situation, die derzeit herrscht, lassen uns keine andere Wahl.
Wir informieren Sie rechtzeitig über die Presse in Darmstadt (Echo). Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder über die Geschäftsstelle, Tel. 07141 9563636.

Ihre Katharina Stang
05.05.2022


Regionalgruppe Rhein-Main Angehörige

Die Gruppe trifft sich in den Räumen des
Klinikum Darmstadt GmbH
Gebäude 83 (Infektionsambulanz)
Bleichstr. 19/21, 64283 Darmstadt

Gruppenleitung:
Frau Katharina Stang
Herrschaftsweg 23
71636 Ludwigsburg
Tel.: 07141 4 18 35
Fax: 07141 4 46 59 0
Mobil: 0152 215 396 32
E-Mail: katharina.stangzMxH7gT8iPxQs9vTwQmVxZy5rTfXteb-selbsthilfe.de

Die Teilnahme ist kostenlos.
Bei allen Gruppenterminen werden Beratungen und Einzelgespräche durchgeführt.

Gruppentermine 2022 (download)

Aus organisatorischen Gründen wurde der Termin von Mittwoch auf Dienstag gelegt.

Dienstag, 10.05.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 07.06.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 09.08.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 30.08.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 27.09.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 25.10.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 29.11.2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 10.12.2022 Jahresabschlussfeier TEB e. V., Musikhalle Ludwigsburg

(Änderungen vorbehalten)

 

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, z. B. chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Bauchspeicheldrüsenkrebs, sind leider sehr ernste Diagnosen, die den Betroffenen und die ganze Familie unvorbereitet treffen. Angehörige und Hinterbliebene haben andere Fragen und Bedürfnisse als Betroffene, dabei werden wir mit den unterschiedlichsten Fragen konfrontiert.

Einige Beispiele:

  • Was können wir als Angehörige tun?
  • Wo finde ich Hilfe?
  • Was darf gekocht und gegessen werden?
  • Was können wir noch unternehmen?
  • Ist Urlaub noch möglich, wenn ja, wo?
  • Mein Partner hat sich verändert!
  • Ist Sexualität noch möglich?
  • Wo finde ich für mich einen Ausgleich?

Man könnte die Liste der Beispiele beliebig fortsetzen mit verschiedensten sozialen Fragen, die das zukünftige Leben betreffen. Die Idee für diese neue Gruppe ist entstanden durch Anregungen von Angehörigen und Hinterbliebenen in unseren Gruppen. Dabei stellten wir fest, dass Angehörige durch ihre enorme Belastung innerhalb und außerhalb der Familie total überfordert sind und ihre seelische Not so groß ist, dass sie nicht mehr abschalten können. Durch das ständige Funktionieren sind sie ausgebrannt und leer.

Sobald der Partner verstirbt, kommt eine ganze Reihe zusätzlicher Probleme dazu:

  • Unendliche Leere
  • Aufgaben fallen weg
  • Freunde und Bekannte fehlen
  • Plötzlich hat man sehr viel Zeit
  • Die Gruppe ist vielleicht nicht mehr die richtige


 Diese Menschen fallen in ein großes Loch und kommen nur schwer mit dem neuen Leben ohne Partner zurecht. In den meisten Fällen bricht die Gruppenzugehörigkeit weg, sie fühlen sich nicht mehr gut aufgehoben und Wunden werden durch die Konfrontation mit neu erkrankten Menschen aufgerissen.

 Um wieder in das normale Leben zurück zu finden, bieten wir folgendes an:

  • Regelmäßige Gruppentreffen
  • Gespräche und Austausch
  • Gespräche mit kompetenten Fachkräften
  • Mal- und Musiktherapie
  • Soziale Aktivitäten

Diese Gruppe wird geleitet von Katharina Stang. Durch die Erkrankung des Partners, Erkrankungen im näheren Familienkreis und jahrelange Erfahrung als Gruppenleiterin für Betroffene können wir sicher einige Hilfestellungen bieten. Selbstverständlich wird die Gruppe auch von Fachtherapeuten unseres Fachausschusses begleitet.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns sehr freuen, Sie in unserer Gruppe zu begrüßen.