Schlung für Gruppenleiter und ehrenamtliche Helfer

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Zeit: 29.- 31. August 2014
Ort: Landgasthof Krone, Kupferzell-Eschental

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Die diesjährige Schulung fungierte unter dem Motto „Grundlagen der Gesprächsführung“.

Wir danken der BKK Landesverband für Unterstützung durch die Projektförderung nach § 20c SGB V. Ohne diese Projektförderung könnten wir diese Schulung nicht durchführen.

Pünktlich um 15.30 Uhr startete ich die Schulung 2014 und begrüßte alle Teilnehmer auf das Herzlichste. Den Teilnehmern sah man die Freude an, als sie den einen oder anderen nach längerer Zeit wiedersahen und sie freuten sich gemeinsam auf die nächsten Tage.

Wie im Ablauf vorgesehen, kam nach der Begrüßung der Punkt Vorstellungsrunde: Gemeint war damit: Wer bist Du? Was machst Du bei TEB? Warum bist Du hier? So dachten zumindest die Anwesenden.

Doch weit gefehlt. Als Leiterin der Schulung stellte ich dieses Mal die Teilnehmer persönlich vor mit ihrer Funktion bei TEB Selbsthilfe e. V.. Dabei nutzte ich die Gelegenheit, mich im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder bei ihnen für ihre Hilfe und Unterstützung herzlich zu bedanken.

Einige der Anwesenden helfen mir und TEB e. V. seit vielen Jahren, einige erst seit kurzer Zeit und einige fangen erst an. Es war mir wichtig, ihnen mitzuteilen, wie wichtig und wertvoll ihr ehrenamtlicher Einsatz ist. Sie alle tragen dazu bei, dass TEB e. V.  weiterhin so erfolgreich ist und unser Name nach außen getragen wird. Einige hatten Tränen in den Augen, denn mit dieser Art der Vorstellungsrunde hatte keiner gerechnet.

Nun waren die Teilnehmer an der Reihe. Sie berichteten aus ihren Gruppen über eventuelle Probleme oder was sie für die Zukunft in den Gruppen planen. Sehr interessant war hierbei zu sehen, wo ihre jeweiligen Schwerpunkte liegen. Veränderungen in einer zunehmenden Berührung mit erkrankten Menschen an der Bauchspeicheldrüse, so äußerten sie sich. Vielfach sind auch die Diagnosen in den verschiedenen Regionen unterschiedlich, die Schwerpunkte dabei sind einmal Entzündungen oder Krebs. 

Rasch verging die Zeit und wir konnten den ersten Programmpunkt abhaken. Wir verabredeten uns zum Abendessen und wir wollten in gemütlicher Runde den Tag ausklingen lassen. Es wurde ein wunderschöner Grillabend: gutes Essen, nette Gespräche und viel Lachen.

Der zweite Schulungstag, Samstag, begann wieder pünktlich zur vereinbarten Zeit. Das technische Equipment war aufgebaut und die Unterlagen für jeden Teilnehmer lagen bereits auf dem Tisch. Mein Mann hat wieder einmal alles bis ins Kleinste vorbereitet und durchdacht. Dafür unser aller Dank!

Mit etwas Lampenfieber stellte ich mein ausgearbeitetes Konzept über die Grundlagen der Gesprächsführung vor, erläuterte, was ich damit erreichen wollte und dass später die Praxis in Rollenspielen geübt werden soll.

Durch die Power-Point-Präsentation hatten wir wunderbares Anschauungsmaterial. Spannend war, die Grundlagen der Gesprächsführung bildlich darzustellen. Gesprächsführung ist ein Thema, in das man sich verlieren kann.

So wussten z.B. viele nicht die Bedeutung der „vier Ohren“. Durch meine Erfahrung dieses Punktes aus der Praxis habe ich immer wieder lebendige Beispiele des täglichen Miteinanders eingebaut, was sicher zum besseren Verständnis beitrug. So verging auch hier die Zeit sehr schnell und wir machten Mittagspause.

Danach ging es in die Praxis: Rollenspiele. Skeptisch harrten wir der Dinge, welche die Rollenspiele auslösten. Vorab stellte ich gemeinsam mit meinem Mann einen Schreibtisch mit einem Computer und einem Telefon zusammen.

Die Aufgabe für das Rollenspiel waren: Patient beim Arzt, Förderantrag bei einer Krankenkasse zustellen, Gespräche mit Betroffenen oder mit einem Familienangehörigen zuführen. Es sollten Rollen aus dem Leben sein, wie man sie täglich erleben kann. Jeder der Teilnehmer bekam die Gelegenheit, in vertauschten Rollen die Gesprächsführung darzustellen.

Alle meine Bedenken, wie ein Rollenspiel bei den Teilnehmern ankommt, waren nach kurzer Zeit verflogen, denn: alle Teilnehmer waren mit tollem Engagement dabei. Mir zeigte dies, dass der Tag mit diesem heiklen Thema sehr gut ankam und von den Teilnehmern in der Praxis angewandt werden.

Pünktlich und wie vorgesehen, beendete ich für den Tag die Schulung. Jeder Einzelne hatte damit für sich die Zeit bis zum Abendessen, eigene Wege zu gehen, ob Schwimmbad, Spaziergänge oder einfach nur Ausruhen.

Der Abend begann in der gleichen Harmonie und einer Lockerheit, wie bisher die gesamte Schulung. Immer wieder lachten wir über die schauspielerische Glanzleistung mancher Teilnehmer bei den Rollenspielen. Die daraus resultierenden Gespräche gingen in alle Richtungen, meistens heiter, manchmal besinnlich.

Lange saßen wir an diesem Abend noch zusammen. Bestätigt wurde ich darin und dies sehr zu meiner Freude, dass die TEB-Familie, so wie wir sie leben, die Gemeinschaft und die Zusammengehörigkeit in aller Deutlichkeit die Praxis ist.

Was hier unbedingt erwähnt werden muss, ist das an diesem Abend ein TEB-Chor gegründet wurde, dieser soll schon in den nächsten Wochen aktiviert werden.

Am Sonntag waren die Themen Rückblick, Eindrücke, Empfindungen, Ziel und Nachhaltigkeit.

Traurig waren Einige, dass die Schulung schon wieder vorbei ist. Der Rückblick war nur positiv, was die Schulung wie auch das ganze Ambiente betraf. Jeder hatte seine eigenen Empfindungen und nahm für sich selbst aus der Schulung das heraus, was er in seinem täglichen Umgang mit Menschen umsetzen kann. Das Ziel war, so manches Gespräch in einem anderen Blickwinkel zu sehen, nicht gleich aufzugeben und sich bewusst zu werden, was läuft im Moment hier ab. Auf welcher Ebene befinde ich mich? Nachhaltig wird man in Zukunft sicher besser zuhören und vielleicht ertappt man sich dabei, dass der Appell, der gesendet wurde, bei mir nicht im Appellohr ankommt. Dass das zu Unstimmigkeiten führen kann, haben wir alle schon erlebt.

Erleichtert und guter Dinge konnte ich die Schulung beenden und ich wünschte Allen einen guten Nachhauseweg und ein baldiges Wiedersehen im nächsten Jahr.

Der anschließend ausgefüllte Fragebogen der Teilnehmer gab mir als Referent und dem Verlauf der Schulung die Note 1,1. Ist das kein Erfolg? Gibt es ein größeres Lob?

Katharina Stang
Ludwigsburg, im September 2014

 
 

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