Schulung von den Gruppenleiter/innen und Kontaktstellenleiter/innen in Eschental bei Schwäbisch Hall

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Schulung: Förderung, Projekte und Präsentation
Datum: 26. bis 28.08.2011 in Kupferzell/Eschental

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Die Anreise am Freitag war landschaftlich sehr schön. Das Wetter spielte mit und der Verkehr war erträglich.

Angekommen im Hotel, erst mal ein großes Hallo an alle, die ich schon kannte. Dies ist mein erstes Seminar, was ich über TEB mache. Nach dem Kaffee stellten sich alle Teilnehmer kurz mit ihrer Geschichte vor. Es waren viele, die selbst erkrankt waren oder auch Hinterbliebene und Angehörige. Von Helmut und Katharina war alles sehr gut vorbereitet. Es lagen Unterlagen und ein genauer Zeitplan in jeder Mappe. Es wurde noch kurz angesprochen, was am nächsten Tag ausgearbeitet werden soll. Auch, dass wir uns an den vorgegebenen Zeitplan halten sollen. Nach dem ersten Tag hatte jeder noch Zeit, seinen Koffer auszupacken und um 18.00 Uhr haben wir uns zum Abendessen wieder getroffen. Auch beim Abendessen wurden die Gespräche weiter geführt.

Nach dem Abendessen wurden wir abgeholt und die Fahrt führte uns nach Schwäbisch Hall. Helmut und Katharina hatten im Vorfeld Karten für das Musical „My Fair Lady“ besorgt. Unsere Sorge galt dem Wetter, da eine Unwetterwarnung herausgegeben worden ist. Aber wenn Engel reisen, das Wetter hielt. Ich kann nur sagen, es hat alles super geklappt, ganz toll organisiert. Als wir ins Hotel kamen, hat jeder noch einen Schlaftrunk zu sich genommen. Danach sind wir auf unsere Zimmer gegangen.

Der zweite Tag begann für viele etwas müde, da einige nicht so gut geschlafen hatten. Das lag aber nicht an den Betten vom Hotel. Das Frühstück war sehr gut. Hier an dieser Stelle mal ein ganz großes Lob an das Hotel. Uns wurden die Wünsche von den Augen abgelesen. Egal, was man bestellt, es wurde für uns gemacht.

Im Seminarraum angekommen, war unser Thema: „TEB“. Wie kann ich mich mit TEB identifizieren, wie stelle ich TEB vor, was ist uns wichtig, wie gehen die Gruppenleiter mit der Aufgabe um? Für mich als Neuling sehr interessant, da die Sichtweise von jedem Teilnehmer doch anders ist. Was für den einen ganz normal ist, ist für den anderen eine Herausforderung. Auch was jedem wichtig ist, um TEB public zu machen. Presse, Radio, Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser, usw. Zum Schluss kamen wir doch alle auf einen Nenner. Das Wichtigste ist, TEB e. V. in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Nach der Pause gab es Arbeitsgruppen. Jede Gruppe arbeitete für sich einen Plan aus, um TEB zu präsentieren. Es wurde von Katharina der neue Stand vorgestellt. Die neuen Flyer wurden vorgestellt. HIER AN DIESER STELLE EIN GANZ GROSSES LOB AN KATHARINA UND HELMUT. DIE NEUEN FLYER SIND EIN HINGUCKER UND STELLEN WAS DAR. Sie sind sehr gut geworden und ich bin stolz, sie mit verteilen zu dürfen.

Es wurde dann auch über die Gruppen und die Regionalleiter gesprochen. Wie man die Gruppen am Leben erhält oder Andere wieder aufleben lässt. Auch die Workshops kamen zur Sprache, was sehr wichtig ist. Unsere Experten am Telefon. Unsere Kompetenz und unser Netzwerk.

Es war sehr umfangreich am Vormittag. Jeder erholte sich beim Mittag-essen. Nach dem Essen ging die Schulung mit den Themen Förderung, Formulare und Projekte weiter. Alles sehr komplex, für manchen von uns eine Herausforderung. Wie fülle ich Formulare aus, was muss ich schreiben, welche Bezeichnung, welchen Titel usw. Alles wurde ausführlich besprochen und auch an Hand von Vordrucken gezeigt.

Herr Joachim Horcher übernahm den Teil der Erklärung, an welche Stelle man sich wenden muss, um Fördermittel zu bekommen. Was ist projekt-würdig. Der Nachmittag verflog und uns rannte die Zeit davon. Man traf sich zum Abendessen und ließ den Tag ausklingen.

Am Sonntag nach dem Frühstück wurden unsere Tage nochmals zusammen gefasst. Jeder von uns hatte sich nochmals seine Gedanken gemacht, was er von hier mit nimmt. Was er in die Welt tragen will. Was man gelernt hat. Wie wir zusammen stark werden. Wie unsere Zusammenarbeit in Zukunft aussieht. Was man verbessern kann. Viele andere Themen noch, doch die Zeit wurde knapp.

Vielen Dank an Katharina und Helmut Stang sowie an Joachim Horcher für die Mühen und die Arbeit. Ihr seid klasse.

Dem BKK Landesverband möchte ich dafür danken, das er so etwas ermöglichte. Danke

Sylvia Boog


Ein Teil der Schulung befasste sich mit den Fragen:
Wie kann ich TEB präsentieren, was ist dabei wichtig, worauf muss ich achten und wer sind mögliche Gesprächspartner?

Wir teilten uns in Gruppen auf, wobei es wichtig war, „alte Hasen“ und „Neue“ zusammen zu bringen. Jede Gruppe arbeitete die Punkte heraus, die für sie wichtig waren. So kamen wir zu zum Teil sehr unterschiedlichen Ergebnissen, die zusammengefügt aber ein sehr schlüssiges Gesamtbild geben.

Wichtig bei der Präsentation von TEB – egal ob telefonisch oder „face to face“- ist zunächst, TEB als Selbsthilfeorganisation (keine Gruppe!!) darzustellen, die ein unvergleichbares Netzwerk seit der Gründung 2006 aufgebaut hat. Durch TEB können alle Bereiche des Betroffenen und deren Angehörigen abgedeckt werden, von der Erläuterung der Befunde hin zur Beratung zu möglichen Therapieformen , über Fragen rund um geeignete Klinik und Ärzte, Ernährung, Reha-Kliniken bis hin zu psychologischer Betreuung.
Um als Regionalgruppen- oder Kontaktstellenleiter zu mehr Fachkompetenz zu gelangen besteht immer die Möglichkeit zur Teilnahme an Ärzten– u. Patientenseminaren in Krankenhäusern. Die von TEB mitgeschnittenen Vorträge vergangener, selbst organisierter Vorträge sind ebenfalls ein sehr grosser Wissensschatz. Hier ist jeder selbst gefordert, sich „aufzuschlauen“
Um den Bekanntheitsgrad von TEB zu erhöhen gibt es ausreichend Werbematerial wie z.B. die Infomappen 1-6 und den neu gestalteten Flyer, der wirklich toll geworden ist und durch sein neues Design nun auch gut ins Auge sticht. Die Flyer sollen in Kliniken, Arztpraxen, Apotheken ausgelegt werden. Die Nutzung der Medien wie Tageszeitung (Beispielsweise.: Vorankündigung Gruppentreffen, Thema:…) oder auch Internet eignen sich bestens, TEB zu präsentieren. Radio und TV spielten in der Vergangenheit eine eher untergeordnete Rolle. Das breite Interesse ist nicht auf Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse fokussiert.

Ein sehr wichtiger Punkt ist, was es alles zu beachten gilt. Neben einem seriösen Auftreten ist es unabdingbar, dass wir als Regionalgruppen- oder Kontaktstellenleiter KEINE medizinischen Ratschläge geben dürfen. Vielmehr müssen wir zur medizinischen Beratung an die Geschäftsstelle verweisen, die solche Beratungsgespräche führen darf aufgrund des Vorhandenseins des ärztlichen Beirats. Unsere Aufgabe liegt darin, den Hilfe suchenden Menschen in seiner Situation anzunehmen, zuzuhören, Betroffenheit vermitteln. Man kann seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen schildern aber NIEMALS eine Empfehlung zu einer bestimmten Therapie geben. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass wir alle Schweigepflicht haben.
Die Einhaltung der Richtlinien von TEB ist zwingend für uns alle erforderlich.
Gesprächspartner, die uns kontaktieren, können neben den Betroffenen auch deren Angehörige sein, sowie Apotheken, Ärzte, Krankenkassen oder Testanrufer z. B. anderer Organisationen, die sich mit der gleichen Thematik wie TEB befassen.

Durch ihre erfahrene, langjährige Kompetenz konnte uns Katharina die erarbeiteten Punkte praxisnah vermitteln und die „Theorie“ mit Leben füllen. Sie tat das auf ihre einmalige, begeisternde, einmalige Art, voller Enthusiasmus, eben Katharina-like.

Vielen Dank!
Tanja Loewe

 
 

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