Tätigkeitsbericht 2013 Regionalgruppe Unterfranken

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Tätigkeitsbericht 2013 der TEB Regionalgruppe Unterfranken

Die TEB e. V.  Regionalgruppe Unterfranken wurde am 14.01.2012 im Rahmen einer Veranstaltung des Pankreaszentrums der UniKlinik Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Comprehensive Cancer Center (CCC) Mainfranken gegründet. Seitdem trifft sich die Regionalgruppe einmal monatlich in den Räumen des ZIM (Zentrum für Innere Medizin), wobei eine hohe Resonanz von Betroffenen besteht, die sich intensiv an der Gruppenarbeit beteiligen. Unsere Regionalgruppe umfaßt das Einzugsgebiet der Stadt Würzburg und den Regierungsbezirk Unterfranken. Die Gruppe betrachtet es als ihre Aufgabe, die Betroffenen in ihrer ganz persönlichen Situation aufzufangen, Hilfe und Unterstützung zu bieten, den Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen zu fördern und durch Informationen und Vortragsveranstaltungen eine Krankheitsbewältigung zu ermöglichen. Keiner bleibt in unserer Gruppe mit seiner Krankheit und den sich daraus ergebenden Problemen und Fragen allein.

Auch im Jahr 2013 wurden wieder viele Vortragsveranstaltungen, wofür den Referenten ausdrücklich gedankt sei, durchgeführt, insbesondere zu den Themen Chirurgie, Rezidiv, BIA-Messung, Ernährung/Mangelernährung, Immuntherapien, Zertifizierung, Studien usw. Die Themen dieser Vorträge orientieren sich jeweils an den Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmer. Alle Vortragsveranstaltungen waren sehr gut besucht und wurden mit großem Interesse aufgenommen. Außerdem hat auch der Gruppenleiter, Herr Horcher, zu ganz speziellen Themen wie Tumormarker, Verdauungsenzyme, TNM-Schema usw. referiert.

Daneben wurden im Rahmen der Gruppentreffen und auch außerhalb dieser Treffen eine Vielzahl von persönlichen Einzelberatungen durchgeführt, die zwar sehr aufwändig und zeitintensiv sind, den Betroffenen aber eine individuelle Hilfe bieten. Durch den intensiven Erfahrungsaustausch in der Gruppe hat sich ein sehr lebendiges und aktives Gruppenleben entwickelt, wobei auch viele persönliche Kontakte entstanden und vertieft wurden. Mittlerweile unterstützen sich die Betroffenen unserer Gruppe auch außerhalb der regelmäßigen Treffen gegenseitig mit Rat und Tat. In mehreren Rundschreiben wurden die Mitglieder unserer Gruppe über wichtige Termine, Vortragsveranstaltungen usw. informiert.

Die 2012 eingeführte BIA-Messung, die bei jedem Gruppentreffen angeboten wird, wurde auch 2013 fortgeführt und stößt jeweils auf eine hohe Resonanz. Diese regelmäßige BIA-Messung bietet den Betroffenen die einzigartige Möglichkeit, sich fortgesetzt detailliert über den persönlichen Ernährungszustand zu informieren, um rechtzeitig Mängel festzustellen, denen dann gezielt gegengesteuert werden kann. Mitglieder unserer Gruppe besuchten auch verschiedene Veranstaltungen des CCC Mainfranken und beteiligten sich an Patiententagen.

Unsere Gruppe hat sich natürlich auch wieder intensiv mit den Themen Verdauungsenzyme, Vitaminsubstitution, Appetitlosigkeit, Arten und Verabreichung von Chemotherapien usw.  beschäftigt. Hier herrschen teilweise noch beachtliche Unsicherheiten, die aber durch ausgiebige Behandlung und Diskussion dieser Themen weitgehend ausgeräumt werden konnten. Da immer wieder Neue zu uns stoßen, müssen viele Themen mehrfach wiederholt werden. Das betrifft insbesondere die Themen Ernährung und Verdauungsenzyme. Sehr kritisch zu sehen ist die Verordnungspraxis vieler Ärzte, die häufig die Notwendigkeit der Einnahme von Verdauungsenzymen nicht erkennen oder völlig unzureichend dosieren.

Auch an verschiedenen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen haben Mitglieder unserer Gruppe teilgenommen.

Ein besonderes Highlight war 2013 der alljährliche TEB e. V. Ausflug, der dieses Jahr nach Würzburg führte. Da sich mehrere Mitglieder unserer Würzburger Gruppe daran beteiligten, bot dies die einmalige Gelegenheit, auch andere TEB e. V. Mitglieder/Betroffene kennenzulernen und sich ganz zwanglos auszutauschen. Während vormittags Vorträge sowie die Besichtigung des Zentrums für operative Medizin und der Pathologie anstanden, genossen wir nachmittags die herrliche Schifffahrt nach Veitshöchheim mit einer Führung durch den Rokokogarten. Mit einem wunderschönen Abendessen und vielen Gesprächen endete dann dieser schöne Tag, bei dem uns auch das Wetter hold geblieben war.

Insgesamt blicken wir also auf ein sehr arbeitsames und erfolgreiches Jahr 2013 zurück, in dem sich unsere Regionalgruppe weiter gefestigt hat und in dem vielen Betroffenen Hilfe und Unterstützung geleistet werden konnte, so dass sie Lebensmut und Hoffnung gewinnen konnten. Bei TEB e. V. steht immer der Mensch mit seinen Sorgen, Nöten und seiner Erkrankung im Mittelpunkt, was die Mitglieder unserer Regionalgruppe immer wieder eindrucksvoll erleben durften. Voller Hoffnung und Zuversicht blicken wir deshalb in das Jahr 2014, für das eine Vielzahl von Aktivitäten, Vorträgen usw. in Vorbereitung und Planung ist.

Abschließend unser herzlicher Dank an PD Dr. Steger, Herrn Prof. Dr. Kunzmann und das UniKlinikum Würzburg für die ständige tatkräftige Unterstützung unserer Gruppe, an alle Referenten für Bereitschaft und Einsatz, an das Aktivbüro der Stadt Würzburg für die vorzügliche Betreuung und an die Regionale Fördergemeinschaft der Krankenkassen (Runder Tisch Unterfranken) für die finanzielle Förderung unserer Regionalgruppe.

Joachim Horcher

 
 

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