Tätigkeitsbericht 2014 Regionalgruppe Rhein-Main

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Seit meinem letzten Bericht sind schon wieder mehrere Monate vergangen und das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu.

In diesem Jahr wurden auf Grund der Entfernung nur vier Gruppentreffen durchgeführt. Es kamen über 50 Betroffene und deren Angehörige sowie verschiedene Ärzte. Bei jedem Gruppentreffen musste man sich teilweise auf neue Gesichter einstellen, da die Abstände der Gruppentreffen sehr groß sind und man dadurch nur schwierig eine Gemeinschaft aufbauen kann. Immer wieder musste ich wegen neu hinzugekommener Teilnehmer Themenbereiche wiederholen und diskutieren. Dies war wichtig und sinnvoll und so mancher bekam dadurch den einen oder anderen für ihn wichtigen Hinweis, um mit seiner Erkrankung besser leben zu können. Trotzdem hat sich ein Stamm innerhalb der Gruppe gebildet, die regelmäßig die Gruppe besuchten.

Der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft untereinander prägt auch diese Gruppe. Betroffene und deren Angehörigen fühlen sich wohl, gut aufgehoben und vor allem gut informiert. Ihre Fragen und Probleme konnten in der Gruppe offen angesprochen werden und ich versuchte, Hilfestellungen anzubieten.

In den Gruppentreffen, die auf Grund der fachlichen Kompetenz der Gruppenleiterin sehr fundiert geführt werden, können die einzelnen Betroffenen ungefiltert Erfahrungen, Erlebnisse und auch ihre persönlichen Probleme und Ängste im Umgang mit der Erkrankung austauschen.

Durch die häufigen Besuche von Herrn Professor Schimanski und Frau Dr. Martschenko wurde außerdem der medizinische und wissenschaftliche Bereich kompetent, fundiert und menschlich abgedeckt.

Auch im Gebiet Rhein-Main nehmen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, insbesondere Bauchspeicheldrüsenkrebs, rapide zu. Gerade deshalb ist diese Gruppe für Menschen mit dieser schweren Erkrankung unverzichtbar.

Leider konnten die Gruppentreffen aus finanziellen Gründen nicht häufiger stattfindenden (lesen Sie dazu das Fallbeispiel „Was bedeutet Selbsthilfe“ auf der Seite "In eigener Sache").

Wir hoffen und wünschen uns auch für das Jahr 2015, dass wir die Wünsche der Mitglieder erfüllen können und diese für viele sehr wichtige Gruppe bestehen bleibt und nicht daran scheitert, dass keine Förderung nach § 20c SGB V durch die GKV erfolgt.

Das Marienhospital und ganz besonders Professor Schimanski haben alles dafür getan, dass hier eine Gruppe ins Leben gerufen wurde, die auch sehr gut von den Betroffenen und deren Angehörigen angenommen wurde. Auf Grund der Komplexität dieser schweren Erkrankung ist die fachlich, menschliche Voraussetzung zur Führung einer solchen Gruppe ein zwingendes „muss“. Das war auch der Grund dafür, dass Professor Schimanski mich ansprach und bat, die Gruppenleitung zu übernehmen.

So fallen in dieser Gruppe keinerlei Kosten an, außer Fahrgeld der Gruppenleiterin, die extra aus Ludwigsburg anreist und auch noch persönliche Beratungen vor und nach der Gruppe anbietet und auch durchführt.

Bisher wurde uns leider keine Pauschalförderung für 2014 gewährt.

Als ich das Thema in der Gruppe ansprach, dass die Gruppe 2015 fraglich ist, waren viele traurig und so mancher sehr, sehr böse. Man fragte: "Warum kommt niemand von der Krankenkasse vorbei und schaut in die Gruppe hinein, um sich ein eigenes Bild der Notwendigkeit des Bestehens der Gruppe zu machen?" Leider kann ich bis heute keine definitive Antwort hierzu anbieten.

Liebe Mitglieder, liebe Leser. Gerne bin ich bereit, die Gruppe trotz der schwierigen und zeitaufwendigen Umstände und Bedingungen (weite Anfahrt, Staus) ehrenamtlich weiterzuführen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich weder betteln noch die Kosten aus eigener Tasche zahlen möchte. Selbstverständlich, und in Ihrem Interesse, dass versichere ich Ihnen, werde ich gemeinsam mit Herrn Professor Schimanski nach einer Lösung suchen, über die wir Sie jeweils kurzfristig unterrichten.

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

Katharina Stang
Gruppenleiterin

 
 

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