Tätigkeitsbericht 2017 RG Bodensee-Oberschwaben

Die Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben besteht inzwischen seit fast neun Jahren und trifft sich monatlich einmal im Matthäus-Ratzeberger-Stift in Wangen/Allgäu. Gruppenteilnehmer sind sowohl Betroffene und deren Angehörige als auch nur Betroffene bzw. Angehörige von Betroffenen. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Region und bei den Treffen sind wir im Durchschnitt etwa 10-12 Teilnehmer mit jeweils unterschiedlichen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Oft kommen Betroffene auch nur einmal zu den Treffen, um Informationen zu erhalten und sind an einer regelmäßigen Teilnahme nicht interessiert, andere wiederum kommen nur, wenn sie Probleme haben. Im Laufe des Jahres finden Referate zu interessanten Themen und verschiedene Gruppenaktivitäten statt

Hauptthema bei den Gruppentreffen sind immer wieder Ernährung und Enzymeinnahme, vor allem wenn neue Teilnehmer da sind. Hier herrschen meist große Verunsicherungen und daraus resultierend Probleme wie Durchfälle und Gewichtsabnahmen. Oft heißt es dann: Das alles hat mir niemand so gesagt. Beschwerden und Verhalten nach Operationen, Chemotherapie, Reha, Nachsorge, Schwerbehindertenausweis und vermehrt auch Naturheilkunde, Homöopathie, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel sind weitere wichtige Gesprächsthemen. Lösungen und Tipps zu den meisten Problemen ergeben sich in der Regel im Erfahrungsaustausch unter den Gruppenmitgliedern und der Gruppenleiterin.

Wie jedes Jahr stand auch 2017 im Sommer und Spätherbst wieder das „Gemeinsame Kochen“ mit der Ernährungsberaterin Frau Angelika Rupp auf dem Programm. Die Resonanz darauf ist groß, denn jedes Mal erfahren wir Neues über Ernährung und Tipps zur Zubereitung der Speisen. Vor allem alleinstehende Gruppenmitglieder sind begeistert, da sie das Kochen und Essen in der Gemeinschaft schätzen. Zusammen mit der Regionalgruppe Allgäu-Schwaben fand im Juli unser alljährlicher Gruppenausflug statt. Diesmal machten wir eine Stadtführung in Wangen/Allgäu. Durch Frau Neher, der Stadtführerin, erhielten wir eine interessante Führung und erfuhren viel Neues zur Geschichte und den markantesten Häusern der Stadt. Mit einem deftigen Vesper im bekannten „Fideslisbäck“ und bei gemütlichem Beisammensein mit anregenden Gesprächen endete der Ausflug. Im September war dann ein Referat mit praktischen Übungen zum Thema „Jin Shin Jyutsu – Strömen“. Dabei lernten wir verschiedene Möglichkeiten, durch leichte Griffe alltägliche Beschwerden zu lindern. Eine besinnliche Adventsfeier mit allen Gruppenmitgliedern schloss im Dezember das Gruppenjahr ab.

Auch als Gruppenleiterin brachte das Jahr wieder einiges an Arbeit:

  • Vorbereitung zu den Gruppenstunden
  • Persönliche Gespräche zur Krankheit vor bzw. nach den Treffen mit Betroffenen
  • Telefongespräche mit Betroffenen
  • Krankenhaus- und Hospizbesuche
  • Begleitung zu Arztbesuchen bzw. Chemotherapie
  • Referenten planen und Termine ausmachen
  • Förderanträge stellen und Abrechnung der erhaltenen Gelder
  • Berichte schreiben
  • Schulungen besuchen
  • Sich über neueste Erkenntnisse zur Krankheit informieren

 

Die Gruppe bedankt sich ganz herzlich bei dem Matthäus-Ratzeberger-Stift für die unentgeltliche Nutzung des Gruppenraumes. Ein Dankeschön auch an die Regionale Fördergemeinschaft Bodensee-Oberschwaben der Krankenkassen und an die DAK für die finanzielle Unterstützung, ohne die eine erfolgreiche Gruppenarbeit nicht möglich wäre.

Ursula Krug
Gruppenleiterin

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