Tätigkeitsbericht Regionalgruppe Nördlicher Schwarzwald

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Tätigkeitsbericht Regionalgruppe Nördlicher Schwarzwald

Die Gruppe Nördlicher Schwarzwald wurde auf Grund des Wechsels des Gruppenleiters neu aufgebaut. Aus persönlichen Gründen hat Herr Jürgensen seine Funktion niedergelegt.

Aus Erfahrung weiß man, dass dies einer Neugründung gleichkommt. So kam es dann auch, dass bei dem ersten Treffen nur zwei Interessierte anwesend waren.
Das änderte sich sehr schnell. Bereits ab dem nächsten Gruppentreffen kamen immer mehr neue Betroffene dazu. Das Einzugsgebiet für die Gruppe Nördlicher Schwarzwald umfasst auch die Städte Villingen, Schwenningen, Tübingen, etc.
Für mich als Gruppenleiterin ist dies ein positives Zeichen, dass die Gruppe nach dem Führungswechsel gut angenommen wird.

Ja was haben wir in den letzten 12 Monaten getan?

  • 13 Gruppentreffen wurden abgehalten
  • 1 Vortrag: Ernährung und Enzyme
  • 1 Patienteninformationstag
  • 1 Vortrag: Aus der Sicht des Betroffenen
  • 1 Vortrag: Operationen der Bauchspeicheldrüse
  • Weihnachtsfeier



In den Gruppentreffen wird außerdem, dies ist eine Spezialität der TEB e. V.
Selbsthilfe, Fachwissen über die neusten Behandlungsmethoden, Therapie-möglichkeiten (S3 Leitlinien) sowie Studien und Komplementärmedizin vermittelt.
Die Themen Ernährung, Enzymsubstitution, Chemo- und Schmerztherapien sowie neuste Studien werden in fast jeder Gruppe behandelt, was auch wichtige Themen für Betroffene sind.
Bauchspeicheldrüsenerkrankte brauchen schnelle Hilfe und Unterstützung, auf Grund der Schwere der Erkrankung werden sie immer wieder mit neuen Situationen im Umgang mit ihrer Erkrankung konfrontiert.
Die Gruppenleitung einer solchen Gruppe mit der Schwere der Erkrankung ist nicht immer leicht und verlangt von demjenigen, der die Gruppe leitet, sehr viel Erfahrung über das Krankheitsbild, Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit.
Bei den Gruppentreffen wird die Gruppenleitung immer wieder mit neuen Situationen und Fragen konfrontiert. Schnelle Entscheidungen sind zu treffen. Wichtig dabei ist, dass man den Betroffenen und deren Angehörigen immer wieder Mut, Kraft und Zuversicht vermittelt, damit sie nicht aufzugeben.
Betroffene und deren Angehörige suchen in der Gruppe Vertrauen, Halt, Hilfe, Unterstützung und Betreuung.
Betroffene müssen während ihrer Krankheit allzu oft erkennen und erfahren, dass sie mit Ihren Ängsten und Nöten alleine gelassen werden. In unserer Gesellschaft haben schwerstkranke und dazu noch oftmals ältere Menschen, wie es bei diesem Krankheitsbild leider ist, keine Lobby.
Immer wieder wird in den Gruppen die Frage gestellt, wer will uns noch? TEBe. V. gibt diesen Menschen Halt und das Gefühl, dass sie noch gebraucht werden.

Katharina Stang
Gruppenleiterin
Ludwigsburg, 18.12.2013

 
 

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