TEB-Schulung vom 30.08. - 01.09.2013 Thema Selbsthilfe als Gemeinschaft – wie stärken wir uns und andere

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TEB-Schulung vom 30.08. - 01.09.2013
Thema: „Selbsthilfe als Gemeinschaft – wie stärken wir uns und andere“

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Ein besonderer Dank gilt der Krankenkasse BKK Landesverband Baden-Württemberg, die durch ihre Förderung diese Schulung erst ermöglicht hat.

Am Wochenende vom 30.08. - 01.09.2ß13 trafen sich die Gruppenleiter und einige ehrenamtliche Helfer von TEB e. V. zur alljährlichen Schulung, die diesesmal unter dem Thema „Selbsthilfe als Gemeinschaft – wie stärken wir uns und andere“ stand. Ein interessantes und aktuelles Thema für die Schulungsteilnehmer, denn ein Engagement in der Selbsthilfe erfordert viel Kraft und Zeit. Da ist es besonders wichtig zu wissen, wo und wie man wieder „Auftanken“ kann.

Der herzlichen Begrüßung von Frau Katharina Stang, 1. Vorsitzende von TEB e. V. und Leiterin der Schulung, schloss sich eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer an. Danach wurde in Vorgesprächen die Situation bei TEBe. V. beleuchtet:

  • Gibt es irgendwelche Probleme?
  • Wo sind Verbesserungen möglich?
  • Gruppenarbeit
  • Information zu den neuen Förderungsrichtlinien
  • Informationen zu verschiedenen Aktionen bei TEB e. V.
  • Anregungen


Dabei ergaben sich eine Menge Gesprächsstoff und angeregte Diskussionen, so dass der Nachmittag und der erste Teil der Schulung bis um 17:30 Uhr rasch vorbei ging.

Danach begann mit dem Abendessen der gesellige Teil der Schulung, denn auch dieser Aspekt ist wichtig. Nach dem Abendessen fuhren die Schulungsteilnehmer nach Schwäbisch Hall zu einer Freilicht-Aufführung, die bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen genossen wurde. Ein kleiner Schlummertrunk im Hotel schloss danach diesen ersten Schulungstag ab.

Am nächsten Morgen trafen sich die Teilnehmer nach der Stärkung bei einem ausgiebigen Frühstück um 9:00 Uhr im Tagungsraum zum zweiten Teil der Schulung. Das Thema Selbsthilfe sei für alle wichtig, betonte Frau Stang, denn Selbsthilfe biete ein soziales Netzwerk und wäre ein neutraler und unabhängiger Partner für Betroffene und Angehörige. Anhand einer Power Point Präsentation wurden die verschiedenen Punkte durchgearbeitet und diskutiert.

  • Was bedeutet Selbsthilfe (Erfahrungsaustausch, Gemeinschaft und soziale Kontakte, Unterstützung u.a.)
  • Was bewirkt Selbsthilfe (Annehmen und Umgang mit der Krankheit, Hoffnung, Lebensmut und -qualität, Motivation u.a.)
  • Wem hilft Selbsthilfe (Betroffenen, Angehörigen, Solidargemeinschaft, Kostenersparnis bei Krankenkassen u.a.)
  • Wie finanziert sich die Selbsthilfe (Spenden, Förderung durch Krankenkassen, Mitgliedsbeiträge, Stiftungen u.a.)
  • Selbsthilfe als Soziales Netzwerk (Krankenbesuche, Workshops und Vorträge, Gemeinschaftsförderung durch Ausflüge u.a.)
  • Ehrenamt Selbsthilfe (engagierter, gemeinnütziger Einsatz, kostenlose Betreuung für Betroffene und Angehörige, wichtige und unverzichtbare Säule im Gesundheitswesen u.a.)


Nach so viel Theorie war die Mittagspause willkommen. Nach dem Essen konnten sich die Teilnehmer ausruhen oder einen Spaziergang machen, bevor es um 14:00 Uhr wieder weiterging.

Der Nachmittag gehörte dem kreativen Teil der Schulung, den Frau Gerda Gabriel leitete. Sie betonte, wie wichtig es für alle im Ehrenamt und besonders in der Selbsthilfe ist, seine Kräfte immer wieder neu aufzutanken. Dies sei zum Selbstschutz, aber auch zum Weitergeben an die Betroffenen notwendig. Malen wäre dabei ein wichtiges Element.

Malen! Einige waren begeistert, andere wollten sich zurückziehen. Doch Frau Gabriel verstand es, mit ihrem Engagement, ihrer Ruhe und Hilfe auch die Zögerlichen zu überzeugen. Und wirklich, kurze Zeit später waren alle mit Feuereifer dabei, Luft zu malen und diese mit Schmetterlingen zu füllen. Jeder Teilnehmer hatte eine kleine Leinwand für sein eigenes „Kunstwerk“ und am Schluss wurde noch von allen gemeinsam ein großes Bild gemalt. Es war interessant zu beobachten, welche Ruhe und Konzentration eingekehrt war und wie alle in das Malen versunken waren. Eine Teilnehmerin bemerkte am Ende, dass sie einmal alle ihre Sorgen vergessen hätte. Mit der Präsentation aller Bilder und Fotos davon ging dieser Teil der Schulung um 17:15 Uhr zu Ende.

Nach dem Abendessen saßen die Teilnehmer noch gemütlich zusammen, diskutierten über die neu gewonnenen Erkenntnisse und tauschten sich aus. Viele persönliche Gespräche vertieften die überaus harmonische Gemeinschaft der Teilnehmer.

Der Sonntagmorgen diente der Nachbetrachtung der Schulung. Welche Erkenntnisse und Ergebnisse hat der Einzelne für sich gewonnen. Jeder Teilnehmer bekam Gelegenheit, sein Resümee zu ziehen und der Runde mitzuteilen. Dabei gab es vor allem ein großes Lob an die Organisatoren der Schulung, Herr Helmut und Frau Katharina Stang sowie an Frau Gerda Gabriel. Alles lief störungsfrei und bestens organisiert ab. Jeder der Schulungsteilnehmer konnte viel Neues über die Selbsthilfe erfahren, von dem er in Zukunft profitieren kann. Von allen als besonders wohltuend empfunden wurden die harmonische Gemeinschaft und das Miteinander. Frau Stang dankte den Teilnehmern ebenfalls für ihr engagiertes Mitmachen und freute sich, dass TEB e. V. solche „Ehrenamtliche“ hat. Um 11:00 Uhr fand das Schulungswochenende seinen Abschluss und nach der Verabschiedung fuhren die Teilnehmer wieder nach Hause.

Katharina Stang

 
 

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