Teilnahme an der 26. Jahrestagung ATO in Heidenheim

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26 Jahrestagung ATO am 10.- 11.November 2007 in Heidenheim

Im Namen von TEB e.V. (Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse) möchte ich mich herzlich für die persönliche Einladung an der diesjährigen 26. Jahrestagung der ATO (Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden-Württemberg) recht herzlich bedanken.

Frau Winter als Vertreter der (DRK-Kontaktgruppe Frauen und Männer nach Krebs, Kornwestheim) und ich als Vertreter von TEB e.V. kamen leider wegen starkem Verkehrsaufkommen später, und stießen dann zur der Gruppe „Selbsthilfe im Dialog“ unter der Leitung von Frau Wohland-Braun.
Nach einer kurzen Einleitung durch die Leiterin konnten wir sofort aktiv an dieser Diskussion teilnehmen. Hier ging es um Belange von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfegruppenleitern. Es wurde angesprochen, mit welchen Schwierigkeiten wir umgehen müssen: z.B. (Einbeziehung der Familie, Wochenenden (Patiententage), Förderanträge und Abrechnungen u. v. m.).
Wir sprachen über die Möglichkeiten einer Fortbildung und welche Themen, welcher Tagungsort und welche Wochentage am günstigen wären. Eindeutig war die Meinung der Teilnehmer, die Termine in die Wochenmitte und nicht aufs Wochenende zulegen.
Wir sprachen auch über den § 20 Abs. 4 SGB 5, der jetzt ersetzt durch den § 20c. wird und der uns doch einige Sorgen bereitet, da wir wissen leider nicht wissen, wohin die Erneuerung uns in Zukunft führt.

Leider ging der Nachmittag viel zu schnell vorbei - wir hätten noch so viele Themen ansprechen können. In dieser Arbeitsgruppe war es deshalb so interessant und lehrreich, weil zum einen Frau Wohland-Braun es verstand, der Gruppe genügend Diskussionsraum zugeben und verschiedene Selbsthilfegruppen und deren Leiter/innen mit ähnlichen Problemenvertreten waren.
Wir lachten und scherzten miteinander und doch nahmen wir jeden ernst und versuchten, seine Probleme zu verstehen. Als wir Schluss machen mussten, um zum nächsten Programmpunkt der Veranstaltung zu gehen, waren wir uns alle einig, dass wir in dieser Arbeitsgruppe voll auf unsere Kosten gekommen sind und die Chemie stimmte.

Als die Ergebnisse der anderen Arbeitsgruppen vorgestellt wurden, war ich sehr beeindruckt von den vielen Ideen, den Projekten und Zielen aus den verschiedensten Fachrichtungen.

Das Abendessen war köstlich es fehlte an gar nichts, die Bedienung war sehr nett und höflich, das Essen geschmackvoll und reichlich, der Alleinunterhalter „Schwäbische Mundart“ verstand es, dem Abend eine besondere Note zugeben und ließ uns den Alltag für ein paar Stunden vergessen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Danke an alle Helfer der Veranstaltung.

Der Samstag begann für viele nach einer Fahrt durch den Schnee. So mancher Teilnehmer konnte nicht pünktlich erscheinen und der Anfang verzögerte sich dadurch ein wenig.

Herr Professor Hebart, Herr Professor Aulitzky und Herr Kohler vom Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg begrüßten uns und in ihrer Ansprache wurde sehr deutlich, dass hier großartige Leistungen in den letzen Jahren im Krebsverband erbracht wurden. Der Weg war sicher nicht immer leicht und es mussten sehr viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Dabei kam mir der Gedanke: "... was nehmen wir heute als Selbstverständlichkeit in Anspruch, ohne darüber nachzudenken. Was für ein großer Aufwand und Arbeit dies kostete ..."

Der Höhepunkt war die Verleihung des Forschungs- und Entwicklungspreises.
Es war eine bewegende und feierliche Atmosphäre. Hier wurden drei Professoren geehrt, alle haben durch ihre persönliche Note und durch ihre persönlichen Verdienste diese Auszeichnung zu Recht erhalten.
Alle drei Professoren (Herr Professor Hillemanns, Herr Professor Herfarth, Herr Professor Bamberg) waren für die Entwicklung des Krebsverbandes eine Bereicherung und jeder führte die Entwicklung auf seine besondere Weise weiter voran.
In der Ansprache von Herrn Seiter konnte man deutlich spüren, dass es sich gelohnt hatte, gemeinsam den Weg zu gehen und dabei sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Den Worten von Herrn Professor Hillemanns kann ich mich nur anschließen, auch Herr Seiter müsste einen Preis bekommen. Viele können gar nicht erahnen, was dieser Mann im Hintergrund leistet. Wir von TEB e.V. durften es persönlich erfahren und dafür unseren herzlichsten Dank.

Alle Anwesenden drückten Ihre Bewunderung und Ihren Dank durch einen langen und kräftigen Applaus aus.
Genauso spannend war die Preisverleihung für das Projekt „Familien mit Krebs“ - hier hat der Krebsverband eine gute Wahl getroffen. Ich war tief beeindruckt von dieser Idee und der Leistung, die hier in vielfältiger Weise an Menschen in Not erbracht wird.

Dann folgten noch 3 Beiträge, die die fachliche Seite und die Zukunft beleuchteten. Es gab so manchen Anstoß zum Nachdenken und Umdenken. Hier wurde jedem klar, dass sich in der Zukunft vieles ändern wird wie z. B.: Betroffene werden nicht mehr wohnortsnah, sondern flächendeckend versorgt.
Diese Veränderungen erleben wir heute schon, TEB e.V. und sicher auch andere Selbsthilfegruppen werden damit täglich konfrontiert.

In der Podiumsdiskussion mit Herrn Reiners waren die Teilnehmer, durch seine teilweise provozierenden Fragen richtig gefordert. Er stellte Fragen zu verschieden Themenbereiche, wie z.B.:
Ist wirklich alles Gut in den Zentren?
Wo stehen Kliniken vor Ort?
Was können wir verbessern?
Wo können wir von einander lernen?
Welche Hilfe suchen Betroffene in der Selbsthilfegruppe und warum suchen Menschen Hilfe in Selbsthilfegruppen?

Mir fiel besonders auf, dass bis zum Schluss noch viele Teilnehmer an dieser Podiumsdiskussion teilnahmen und ich schließe daraus, dass es Themen waren, die uns alle betrafen.

Herr Seiter dankte nochmals allen Teilnehmern, allen Helfern und Mitwirkenden und wünschte einen guten Nachhauseweg, den wir bei diesem winterlichen Wetter auch alle brauchten.

Ganz herzlich möchte ich mich für diese sehr gelungene, informative und gut organisierte Veranstaltung bei allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen bedanken.
Persönlich freue mich schon auf die nächste ATO Tagung in Karlsruhe und hoffe, dass ich wieder dabei sein darf.

Katharina Stang
(TEB e.V.)

 
 

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