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Bericht über das Treffen der Regionalgruppe Rhein-Main am 20. April 2016

Im Marienhospital Darmstadt trafen sich am 20.04.2016 Mitglieder der TEB-Regionalgruppe und deren Angehörige zur planmäßigen Zusammenkunft. In Vertretung von Frau Katharina Stang, die zur Wahrnehmung eines wichtigen Termins nach London gereist war, leitete ich diesmal die Gruppe und wurde dabei von Herrn Helmut Stang unterstützt.

Es war vorgesehen, über das Thema „Was bedeutet Selbsthilfe heute“ zu sprechen. Einführend erläuterte ich den Grund für die Übernahme der Leitung durch mich und schlug vor, zunächst die Videoaufzeichnung des Vortrages von Professor Michael Geißler vom Klinikum Esslingen anlässlich unseres 10. Ärzte- und Patientenseminars zum Thema „Diagnose Pankreaskarzinom. Folgen und Perspektiven für den Patienten.“ vorzuführen und anschliessend darüber im Zusammenhang mit dem geplanten Thema hierüber einen Meinungsaustausch zu führen.

Mit Zustimmung durch die Teilnehmer wurde so verfahren und Herr Stang führte mit der von der Klinik wie immer bereit gestellten Technik die Aufzeichnung vor. Interessiert verfolgten alle Teilnehmer den Vortrag, in dem wissenschaftlich fundiert und zugleich allgemein verständlich die Problematik erläutert wurde. Der Vortrag beinhaltete auch Hinweise auf den Zusammenhang von Diagnose Pankreaskarzinom und Tätigwerden der TEB-Selbsthilfe bei der Bewältigung, der sich aus dieser schwerwiegenden und tief in das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen eingreifenden Mitteilung des Befundes ergibt.

Im nachfolgenden, sehr lebhaften Meinungsaustausch brachten alle Anwesenden zum Ausdruck, dass der Vortrag von Professor Geißler sehr informativ gewesen sei und viele Anregungen dafür gegeben habe, wie mit einer solchen Diagnose umgegangen werden sollte und es wurde darüber diskutiert, wie TEB-Selbsthilfe bei den Betroffenen und ihren Angehörigen in einem solchen Fall helfend eingreift. Ausgangspunkt war dabei die von Professor Geißler angeführte, mit der Diagnose deutlich werdende Absehbarkeit des Lebensendes des Betroffenen. Diese Mitteilung hat einschneidende, das bisherige Leben stark verändernde Auswirkungen. Nichts ist wie vorher und es tut sich ein schier unüberwindlicher Abgrund auf und man ist in einer Situation, die psychologische und fachliche Hilfe erfordert.

Hier wurde die Verbindung zur Tätigkeit der TEB–Selbsthilfe geknüpft und es wurde von den Teilnehmern zum Ausdruck gebracht, wie wichtig das Eingreifen von TEB e.V. ist. Hervorgehoben wurden insbesondere die angebotenen Beratungen, die Hinweise zu richtigem Verhalten, zur Anpassung der Ernährung, der Enzymergänzung bei Ausfall oder Teilausfall der Funktionen der Bauchspeicheldrüse.

Im abschließenden Resümee erklärten die Teilnehmer übereinstimmend, dass es sinnvoll sei, weitere Videovorträge des Ärzte- und Patientenseminars vorzuführen und das Gesehene und Gehörte in die Veranstaltungen mit einfließen zu lassen. Den anwesenden Betroffenen und Angehörigen wurde vorgeschlagen, für die Klärung spezifischer Fragen zu fachlichen Themen die Möglichkeit eines Anrufes in der Geschäftsstelle zu nutzen, um hierbei Ratschläge und Hinweise zu erhalten, die ich ihnen nicht geben konnte. Alle waren damit einverstanden und in den folgenden Tagen erfolgten auch mehrere solcher Anrufe in der Geschäftsstelle.

Es war schon weit nach 18.00 Uhr, als wir den Veranstaltungsraum verließen und die Rückfahrt nach Ludwigsburg antraten.

Dem Marienhospital Darmstadt danken wir für die gute Vorbereitung der Veranstaltung durch Bereitstellung von Technik und Getränken für die Teilnehmer.

Klaus Bibow

 
 

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