Verdauungsenzyme, wann braucht man sie?

In fast allen meinen persönlichen Beratungen und in den regelmäßigen Gruppentreffen ist die richtige und ausreichende Einnahme der Enzyme das Thema Nr. 1.
Dabei stelle ich fest, dass viele Betroffene, die Verdauungsenzyme benötigen, heute immer noch nicht wissen, wie sie diese richtig und ausreichend einnehmen müssen.
Betroffene berichten, dass oftmals ein großes Manko bei Erklärungen und Informationen seitens ihrer behandelnden Ärzte besteht. Selbst anschließende Ernährungsberatungen oder Rehamassnahmen fangen dieses Defizit nicht auf.
Warum das so ist, hat meiner Erfahrung nach viele Ursachen. Diese liegen oftmals darin, dass man sich mit diesem schwierigen Thema nicht ausreichend auseinandergesetzt hat und man einfach die enorme Wichtigkeit der richtigen und ausreichenden Einnahme von Seiten des Fachpersonals noch immer unterschätzt.

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Betroffene, denen nachweislich Verdauungsenzyme fehlen, haben einen großen Leidensdruck, Lebensqualität und Lebensfreude sind deutlich eingeschränkt. Sie fühlen sich mit ihren Problemen wie Gewichtsverlust, Durchfälle, Fettstühle, übelriechenden Blähungen, um nur einige zu nennen, überfordert und alleine gelassen.
Meine eigene Erfahrung nach einer nekrotisierenden Pankreatitis, die zur Folge hatte, dass die Bauchspeicheldrüse zu 80 % entfernt werden musste, lassen mich manche Ängste, Sorgen, Nöte und Schwierigkeiten der Betroffenen und ihren Angehörigen besser verstehen und oftmals auch nachvollziehen.
Ich kann aus eigener Erfahrung verstehen, wenn Betroffene erzählen, dass sie, nachdem sie gegessen haben, das Haus nicht verlassen wollen, aus Angst, dass sie in die Hose machen könnten. Oder wenn man an keiner Feier mehr teilnehmen will, weil man mit Winden kämpfen muss, die keinem verborgen bleiben. Auch der Blick auf die Waage macht Angst, wenn das Gewicht nicht steigt, sondern fällt. Das verursacht für einen selbst und auch für die Angehörigen große innerliche Konflikte.
Dazu kommt der ständige Druck, wenn man dauernd von seinen Partnern zum Essen animiert oder gar gezwungen wird. Es ist für Angehörige schwer auszuhalten, den körperlichen und seelischen Verfall zu spüren.
Schwierig wird es, wenn man trotz richtiger und ausreichender Ein- nahme das Gefühl hat, es hilft nichts oder das Präparat verträgt man nicht. In solchen Situationen fühlen sich die Betroffenen sehr, sehr hilflos und können kaum auf Unterstützung der Ärzte rechnen.
Ich selber habe auch mehrere verschiedene Verdauungsenzyme ausprobiert, bis ich endlich die richtigen für mich gefunden hatte und es plötzlich mit meiner Verdauung größtenteils klappte. Heute weiß ich, dass jeder Mensch eine andere Verstoffwechselung hat und anders reagiert.
Was wir in der Gruppe nur schwer verstehen können, ist, dass Betroffene immer wieder Diskussionen mit ihren behandelnden Ärzten führen müssen, damit sie ihre Enzyme in ausreichender Menge verschrieben bekommen.
Oft müssen sie sich Fragen gefallen lassen wie: „Ich habe Ihnen doch erst vor drei Wochen 200 Kapseln verschrieben. Was machen Sie denn mit den ganzen Kapseln?“ Mit dieser Frage fühlen sich Betroffene oft gedemütigt, kontrolliert und als Bittsteller. Um dieser Diskussion aus dem Weg zu gehen, nehmen sie oft weniger als nötig ein oder sie bezahlen die Enzyme aus eigener Tasche.

Heute sollte jeder Arzt wissen, dass es eine Vielzahl von Erkrankungen und Situationen gibt, die einen Mangel an Verdauungsenzymen zur Folge haben können, wie z. B.
-    chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse in allen Formen,
-    Krebs der Bauchspeicheldrüse,
-    Zustand nach Operationen,
-    operative Entfernung des Magens,
-    Mukoviszidose.

Hier sind die richtigen und ausreichenden Verdauungsenzyme lebensnotwendig und 200 Kapseln reichen oftmals nur zwei Wochen aus!

Wenn man den Krankenkassen glauben kann, haben Ärzte bei chronisch Kranken keine Budgetierung, das heißt, sie können die notwendigen Verdauungsenzyme bei klarer Diagnosestellung (exokriner Pankreasinsuffizienz) ohne Angst vor einem Regress verschreiben. Leider sieht hier die Wirklichkeit oft anders aus!
Es würde jedem Betroffenen helfen, wenn er ohne Angst zu seinem Arzt gehen könnte und die notwendigen Verdauungsenzyme bekäme. Ich bin mir sicher, dass niemand gerne etwas einnimmt, wenn er es nicht braucht!

Oft bekommen sie falsche Angaben zur Einnahme, wie z. B.
  • Die Kapsel vor oder nach den Mahlzeiten einnehmen,
  •  Dosierung höchstens 1-1-1 am Tag,
  • kleinere Einheit wie. z. B. 10.000 werden kaum angeboten,
  • wann die Kapsel oder nur das Granulat eingenommen werden sollen,
  • Kapsel aufmachen und übers Brot streuen,
  • Kapsel öffnen, Pellets zählen und diese als Einheit berechnen,
  • Einnahme nur bei Hauptmahlzeiten,
  • Zusatznahrung (enteral) wird nicht erwähnt,
  • alle Enzyme, egal welcher Hersteller, seien gleich,
  • Pankreas-Elastase-Stuhltest wird kaum angeboten und wenn, nur einmal statt dreimal. Oder es wird auch gesagt, dass man beim Elastasetest die Enzyme absetzen muss, auch das ist falsch.
Verdauungsenzyme2.jpgWohl dem, der sich einer Selbsthilfeorganisation oder einer Regionalgruppe von TEB e. V. angeschlossen hat und von dort Hilfe, Unterstützung und Antworten auf seine Fragen bekommt. Der Erfahrungsaustausch spielt eine große Rolle!

Betroffene fragen: „Ich habe immer wieder starken Durchfall, Fettstuhl und übelriechende Blähungen, trotz der Einnahme von Enzymen. Was mache ich falsch?
  • Wann soll ich die Verdauungsenzyme nehmen?
  • Wieviel brauche ich pro Essen?
  • Wie muss ich sie berechnen?
  • Welches ist für mich das geeignete Präparat?
  • Was ist der Unterschied zwischen Enzymen aus der Schweinepankreas und den pflanzlichen Reispilzen?“

Was sind eigentlich Verdauungsenzyme?
Enzyme sind Eiweiße, die als Katalysatoren biochemische Reaktionen im Körper steuern und auch beschleunigen, ohne dass sie sich dabei selbst verändern. Sie werden für alle Körperfunktionen unbedingt benötigt und sind in allen Körperzellen enthalten. Enzyme steuern nicht nur die Verdauung, sondern den gesamten Stoffwechsel und sind somit ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit.

Die wichtigsten Verdauungsenzyme unterteilt man in:
Amylasen, sie spalten die Kohlenhydrate auf. Der Verdauungsprozess beginnt bereits im Mund. Das erkennen wir dadurch, dass selbst Vollkornbrot, Kartoffeln oder auch Hülsenfrüchte bei längerem Kauen süßlich schmecken. Das liegt daran, dass der Speichel Amylasen enthält, die aus komplexen Kohlenhydraten  kleinere Zuckermoleküle heraustrennen.
Die Bauchspeicheldrüse bildet allerdings den größeren Anteil an  Amylasen, die dann die verbliebenen Zweifach- oder Mehrfachzucker in Einfachzucker (Glukose) spalten. Dieser wird dann über den Blutkreislauf in alle Zellen verteilt.

Proteasen, sie zerlegen die Proteine (Eiweißstoffe). Die Vorarbeit beginnt bereits im Magen. Dort werden die Eiweiße mit Hilfe von Salzsäure und Proteasen aufgespalten. Die Proteine werden grob zerkleinert und dann nach und nach in den Dünndarm abgegeben. Dort zerlegen die Proteasen aus der Bauchspeicheldrüse die Proteine weiter in einzelne oder in Ketten von nur einigen Aminosäuren. Danach gelangen sie über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf und versorgen unseren Körper.

Lipasen, sie werden in der Bauchspeicheldrüse gebildet und sind für die Verdauung der Nahrungsfette wie auch der eigenen Fettreserven wichtig.
Je besser die Nahrung von Enzymen aufgespalten wird, desto mehr können wir von ihren gesunden Inhaltsstoffen profitieren, denn eine schlechte Verdauung bedeutet oftmals Magen-Darm-Beschwerden und Mangelerscheinungen.
Vor allem die lebenswichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie wichtige Aminosäuren kann der Körper bei gestörter Fettverdauung nicht richtig aufnehmen.
Wie viele Enzyme von der Bauchspeicheldrüse abgegeben werden, wird unter anderem durch den Nervus Vagus oder durch Hormone geregelt. Die Hormone werden in den Darmzellen oder in den sogenannten Inselzellen der Bauchspeicheldrüse hergestellt. Man spricht von der endokrinen Funktion der Bauchspeicheldrüse.

Eine Entzündung, Vergiftung, Tumore oder auch übermäßiger Alkoholkonsum können für eine Schädigung der Pankreas verantwortlich sein. So sind erhöhte Amylase- und Lipase-Werte meistens ein Hinweis auf eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Auch Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Fieber sind Anzeichen einer akuten Entzündung.

Weitere wichtige Ursachen für erhöhte Pankreasenzyme sind
  • gutartige und bösartige Tumore der Bauchspeicheldrüse,
  • Pseudozysten,
  • Gangverengungen nach einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung,
  • andere Erkrankungen mit Beteiligung der Bauchspeicheldrüse oder Medikamente.

Bei einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung sowie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sind die Messwerte der Bauchspeicheldrüsenenzyme (Pankreasenzyme) erniedrigt, weil die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Verdauungsenzyme produziert. Mediziner sprechen dann von einer „exokrinen Pankreasinsuffizienz“.
Bei einem Mangel an Verdauungsenzymen können eine Vielzahl der unterschiedlichsten Symptome auftreten. Keines dieser Symptome ist jedoch spezifisch, d. h. die meisten dieser Symptome können auch bei anderen Erkrankungen auftreten.

Bei den möglichen Symptomen handelt es sich unter anderem um
  • Gewichtsverlust über einen bestimmten Zeitraum und Mangelernährung,
  • Unverträglichkeit bestimmter, meist fettreicher Speisen,
  • Fettstühle (oft übelriechend),
  • häufige Bauchschmerzen, Blähungen (übelriechend) oder Durchfälle (oft chronisch), unverdaute Nahrungsbestandteile im Stuhl,
  • chronische Schwäche, gelegentliche Übelkeit und Erbrechen,
  • Gallensteine, evtl. Fieber und Nachtschweiß sowie Depressionen oder Nachtblindheit.

Die Bauchspeicheldrüsenenzyme sind wichtige Laborparameter, um eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse nachzuweisen. Zur Feststellung eines Verdauungsenzym-Mangels werden in der Praxis unter anderem Funktionstests wie der Sekretin-Pankreozymin-Test und Stuhltests z. B. auf Elastase 1 oder Chymotrypsin eingesetzt.
Auch eine Diagnostik durch bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall, Computertomographie oder MRT) ist möglich. Damit kann erkannt werden, ob eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt und dadurch zu wenig Verdauungsenzyme gebildet werden.
Außerdem hat der Arzt die Möglichkeit, bei auffälliger Symptomatik eine Probetherapie mit Enzymen anzusetzen (6 Wochen mindestens ca. 100.000 E. am Tag mit ausreichender Dokumentation).

Wenn festgestellt wurde, dass der Körper zu wenig oder gar keine Verdauungsenzyme mehr produziert, müssen Lipase, Amylase und Protease in Form von Tabletten, Kapseln oder Granulat zugeführt werden.

Es gibt ersatzweise Enzyme aus der Schweinepankreas (Pankreatin) oder aus veganen Reispilzen (Rizoenzym). Hierbei muss man beachten, dass sie anders berechnet und eingenommen werden müssen. Oftmals werden sie auch zur Begleittherapie der notwendigen tierischen Enzymtherapie empfohlen. 
Die Dosierung der Enzymmenge richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung, dem Gewicht des Patienten, der mit der Nahrung aufgenommenen Fettmenge und nach dem Enzympräparat.

Verdauungsenzyme3.jpgWichtig ist, dass die Enzyme gründlich mit dem Nahrungsbrei durchmischt werden. Dazu müssen die Enzyme während der Mahlzeit genommen werden, d. h. während des Essens, aber nicht auf einmal. Zwei, drei Bissen essen, erste Kapsel, weiter essen, kurz vor Ende der Mahlzeit letzte Kapsel nehmen. Man nennt es auch das Sandwichprinzip.

Die Enzyme dürfen nicht in Wasser aufgelöst werden, da sie dann mit der Flüssigkeit zu schnell durch Magen und Darm transportiert werden, ohne die Nahrung verdauen zu können. Außerdem sollte während des Essens wenig und 10-15 Minuten nach dem Essen gar nichts getrunken werden. Die Enzyme sollten nicht verwässert werden, es könnte die Wirkung herabsetzen.

Wichtig ist auch, dass zu den Zwischenmahlzeiten und zu Getränken wie Kaffeespezialitäten mit Milch, Milchmixgetränken, Joghurt-Drinks sowie sahnehaltigen Cocktails Enzyme eingenommen werden müssen. Auch bei einer Zusatzernährung ist es wichtig, Enzyme zu nehmen, da diese Fette, Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten. Bei der parenteralen Ernährung werden Enzyme nur bei einer zusätzlichen Nahrungsaufnahme benötigt.
Um die richtige Enzymmenge abzuschätzen, gibt es folgende Faustregel: 2.000 Einheiten Lipase/1 g Fett, TEB sagt 3.000 Einheiten Lipase/g Fett.Wir sagen das, weil wir wissen, dass die Berechnung des Fettes oft unterschätzt wird. Der Fettbedarf einer Frau liegt bei etwa 65 g pro Tag. Das sind dann 130.000 bzw. 195.000 Einheiten Lipase. Für Männer liegt der Fettbedarf bei etwa 80 g pro Tag und das sind damit 160.000 bzw. 240.000 Einheiten. Die maximale Menge an Lipase-Zufuhr liegt pro Tag bei 15.000 bis 20.000 Einheiten Lipase pro Kilogramm Körpergewicht und kann durchaus in Einzelfällen auch höher sein. Im Normalfall ist ein Überschreiten der maximalen Lipase-Menge kaum möglich.
Die Enzympräparate gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als Kapseln mit Mikrotabletten oder Pellets sowie die kapselfreie Form als Granulat oder Mikrotabletten. Da die Dosierung individuell ist, gibt es die Präparate für Kinder mit 5.000 E, mit 10.000 E, 20.000 E., 25.000 E. und 40.000 E. Lipase. Neuerdings gibt es, nach meinem Wissensstand, ab dem 01.04.2020 auch 35.000E Kapseln.
Das Ziel der Therapie mit Verdauungsenzymen ist die Beschwerdefreiheit. Das heißt, wenn sich die Beschwerden wie Bauchschmerzen,  Blähungen, Durchfall und Fettstühle bessern und sich das Gewicht stabilisiert, ist die Dosierung korrekt. Sollten die Probleme weiterhin auftreten, muss evtl. die Dosis der Enzyme erhöht oder das Präparat von einem anderen Hersteller nach Absprache mit dem Arzt probiert werden. Manchmal sollte man auch darüber nachdenken, ob man nicht noch zusätzlich einen Säureblocker nehmen sollte. In einem sehr sauren Milieu wirken Enzyme oftmals nicht.
Auch das Führen eines Enzymtagebuches kann eine große Hilfe sein, um zu erkennen, warum die Beschwerden nicht nachlassen. Es werden alle Mahlzeiten, Zwischenmahlzeiten, Getränke mit Milch und Sahne und die dazu genommenen Enzyme eingetragen.
Wichtig ist es, auch die Beschwerden zu vermerken. Nach etwa 1-2 Wochen kann man an den Aufschrieben erkennen, ob die Enzyme korrekt genommen wurden und die Beschwerden durch eine falsche Einnahme aufgetreten sind. In Rücksprache mit dem Arzt kann dann die Dosierung optimiert werden.

Wichtig:
Nicht jeder Durchfall, Blähungen oder Gewichtsverlust sind mit Enzymen in den Griff zu bekommen. Manchmal liegt es auch daran, dass zu viele Nerven bei der Operation durchschnitten wurden. Nicht immer und überall sind die Verdauungsenzyme das Allheilmittel und es kann sein, dass man noch lange nach der Ursache der Beschwerden suchen muss und manchmal findet man leider auch keine Lösung.
Trotz aller Schwierigkeiten bin ich glücklich, dass es Verdauungsenzyme gibt, denn somit kann man vielen Betroffenen zu einem neuen Leben verhelfen. Ihnen ist es dadurch oftmals möglich, normal und angstfrei zu essen.  Die Lebensqualität wird deutlich verbessert.

Katharina Stang/Mechthild Maiss
 
 

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