Vortrag von Herrn Prof. Dr. Holm zum Thema Mangelernährung / Tumorkachexie

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Bericht über die Vortragsveranstaltung vom 12.01.2010 in Schwäbisch Hall
Vortrag von Prof. Dr. Holm zum Thema Mangelernährung/Tumorkachexie

Trotz des schlechten Wetters hatte sich ziemlich pünktlich eine große Teilnehmerzahl eingefunden, um den Vortrag von Prof. Holm zu hören.
Allerdings wurde die Veranstaltung sofort durch technische Pannen blockiert. Beamer/PC wurden erst mit Verspätung gebracht, ein Verlängerungskabel musste sehr mühselig aufgetrieben werden und schließlich konnte der PC wegen des unbekannten Kennworts nicht gestartet werden. Erst nach einer Stunde konnten diese Probleme gelöst werden, so dass der Vortrag nun endlich beginnen konnte. Der Gruppenleiter, Herr Horcher, entschuldigte mehrfach diese Verspätung und verwies darauf, dass die Zusagen zur technischen Vorbereitung eben nicht eingehalten worden sind. Allerdings hatte diese massive Verzögerung zur erheblichen Verärgerung bei Referent und Teilnehmern geführt, was sich eben dann in einer allgemeinen Gereiztheit niederschlug. Bei einem Großteil der Teilnehmer handelte es sich um kranke Personen, für die diese Verzögerung schon eine bestimmte Mühsal bedeutete.

Prof. Holm erläuterte anhand vieler Schaubilder die Grundlagen vom Stoffwechsel beim Gesunden und Tumorerkrankten. Ausführlich erläutert wurden Kohlenhydrate, Proteine, Aminosäuren und Fette. Interessant war dabei die Feststellung, dass bestimmte Fette das Tumorwachstum fördern können. Bioimpedanzanalyse, Gewichtsverlust, Albumin sowie andere Parameter wurden erklärt. Die Notwendigkeit einer schnellstmöglichen enteralen Zusatzernährung bzw. parenteralen Ernährung wurde anhand der Studienlage erklärt. Allerdings muss auch die parenterale Ernährung eine bestimmte Zusammensetzung aufweisen, worauf Prof. Holm noch im Einzelnen einging. Von der Studienlage her zeigt sich eine signifikante Überlegenheit einer optimal zusammengesetzten parenteralen Ernährung gegenüber der enteralen Zusatzernährung.

Dem Vortrag schlossen sich sehr viele Fragen aus dem Teilnehmerkreis an, die von Prof. Holm beantwortet wurden. Frau Stang (Vorsitzende TEB) verwies auf die teilweise sehr schwer verständliche Fachsprache, die dazu geführt hatte, dass nicht alle Teilnehmer dem Vortrag folgen konnten. Außerdem kritisierte sie die mangelhafte Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Alltag von Kliniken und Arztpraxen. Prof. Holm erwiderte, dass man in der Zielsetzung völlig einig sei, aber nun leider in einer unvollkommenen Welt lebe. Ernährungsmedizin ist leider auch kein Lehrfach im medizinischen Studium. Auf weitere Fragen hin erwiderte Prof. Holm, dass er gerne für weitere Fragen/Probleme und Kontakte zur Verfügung stünde.

Da sich Prof. Holm wegen seiner Rückfahrt nunmehr verabschieden musste, dankte Herr Horcher (Gruppenleiter) Herrn Prof. Holm für sein Erscheinen und den ausführlichen Vortrag. Unter großem Beifall der Teilnehmer konnte Prof. Holm dann verabschiedet werden.

In der anschließenden Diskussion wurden die schon vorher angesprochenen Fragen und Themenkreise nochmals ausgiebig behandelt. Ein Feedback hatte ja leider erbracht, dass ein Teil der Teilnehmer dem fachwissenschaftlichen Vortrag nur mühselig oder gar nicht folgen konnte. Dies ist allerdings ein allgemeines Problem, das sich nicht so ohne weiteres lösen lässt. Bei der großen Unterschiedlichkeit von Teilnehmern und Betroffenen wird man keine Lösung finden, die alle gleichermaßen befriedigt. Es ist allerdings begrüßenswert, dass alle Teilnehmer die im Vortrag behandelte Problematik zumindest im Ansatz verstanden haben. Anschließend führten Frau Stang und Herr Horcher noch verschiedene Einzelgespräche mit konkreten Fragestellungen.

Gegen 18.00 h konnte die Veranstaltung dann geschlossen werden.

Joachim Horcher

 
 

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