Vortragsveranstaltung Dr. Neßelhut Einführung in Immuntherapien, dendritische Zelltherapie

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Bericht über die Vortragsveranstaltung Dr. Neßelhut : Einführung in Immuntherapien, dendritische Zelltherapie am 13.04.2010 in Schwäbisch Hall

Zahlreiche Teilnehmer hatten sich zum Gruppentreffen und Besuch des Vortrags eingefunden. Diesmal hatte auch dank der Hilfe von Frau Stang die technische Vorbereitung des Vortrags ausgezeichnet funktioniert. Frau Stang hatte die erforderlichen Techniken (Beamer, Laptop u.s.w.) mitgebracht und auch rechtzeitig installiert. So konnte der Gruppenleiter, Herr Horcher, die Versammlung pünktlich eröffnen, kurz Sinn und Zweck des Vortrags darstellen, und dann an den Referenten Herrn Dr. Neßelhut zum Vortrag weitergeben.

Der Referent erläuterte zunächst den Unterschied zwischen allgemeinen Immuntherapien, die der Stärkung des Immunsystems dienen, und der dendritischen Zelltherapie, die zielgerichtet auf einen bestimmten Tumor bezogen das Immunsystem aktiviert. Allgemeine Immunstärkungen haben den Nachteil, dass sie quasi einen „Schuß ins Blaue„ darstellen, bei dem ungewiß ist, ob der Tumor überhaupt getroffen wird. Deswegen äußerte sich der Referent auch skeptisch gegenüber einer Misteltherapie.

Danach ging der Referent auf die schon etwa zwanzigjährige Forschung an dendritischen Zellen ein, an der prägend Prof. Peters beteiligt war. Dabei beschrieb der Referent dendritische Zellen quasi als Offiziere einer Armee, die den Soldaten des Immunsystems detaillierte Angriffsbefehle erteilen. Dennoch war es ein weiter Weg, bis es gelang, aus den Monozyten des Immunsystems dendritische Zellen herzustellen.

Anhand vieler Schaubilder zeigte der Referent auf, dass in den meisten Tumoren eine chronische Infektion mit intrazellulären Bakterien besteht. Chronische Entzündungen sind einerseits maßgeblich an der Krebsentstehung beteiligt, andererseits können sie die Wirksamkeit einer Zelltherapie erheblich beeinträchtigen. Erforderlich sei deshalb eine entzündungshemmende und antibakterielle Begleittherapie, um den Erfolg einer Immuntherapie zu gewährleisten.

Anschließend erläuterte der Referent die Rolle cytotoxischer T-Zellen, Helferzellen und der NK-Zellen im Immunsystem und bei einer dendritischen Zelltherapie. Bezüglich der Erfolgsaussichten einer solchen Therapie führte der Referent zahlreiche CT-Aufnahmen von Patienten vor, wobei sich auch die Aufnahme einer fast vollständig mit Metastasen durchsetzten Leber befand.

Schon während des Vortrags mußte der Referent zahlreiche Fragen aus dem Publikum beantworten. Dem Vortrag selbst schlossen sich noch viele Fragen an, die der Referent ausführlich beantwortete.

Der Gruppenleiter, Herr Horcher, dankte nunmehr Herrn Dr, Neßelhut für diesen schönen und informativen Einführungsvortrag in die Thematik der Immuntherapien und verabschiedete ihn. Auch Dr. Neßelhut war erfreut über das große Interesse des Publikums an dieser Thematik.

In der nachfolgenden Diskussion schilderte Frau Stang detailliert Aufgaben und Arbeitsweise von TEB, wobei sie auf viele Fragen einging. Verschiedene Fragen drehten sich um die schwierige Wahl der optimalen Therapie. Einhellig begrüßten die Teilnehmer die überaus wichtige Rolle von TEB. Bedauern äußerten einige Teilnehmer darüber, dass es vor der Gründung der Regionalgruppe von TEB in der Region nichts Vergleichbares gegeben habe. Als die Versammlung schließlich schloss, waren alle der festen Überzeugung, dass dies ein überaus gelungener und informativer Nachmittag gewesen war, von dem alle profitiert hatten.

Joachim Horcher

 
 

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