Was bedeutet die Corona Pandemie für TEB e. V.?

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Liebe Besucher und Besucherinnen!

Das Coronavirus, diese weltweite Pandemie, hat mit einem Schlag alles verändert und uns alle überrollt.

Das Leben ist nicht mehr so, wie es vor ein paar Wochen noch war, und doch geht es uns trotz vieler notwendigen Einschränkungen immer noch sehr gut.

Unsere Bundeskanzlerin, alle Politiker, Wissenschaftler, Ärzte, Sanitäter, Pfleger und Pflegerinnen, Polizei, Feuerwehr, Verkäufer und Verkäuferinnen und noch ganz viel ungenannte Menschen in den verschiedensten Positionen, die für uns und das gesamte öffentliche Leben Verantwortung tragen, tun alles, um uns zu schützen und geben alles, um uns durch diese Krise zu bringen.

Unser Gesundheitsminister Jens Spahn sowie alle anderen Minister sind pausenlos im Einsatz. Sie koordinieren, treffen wichtige Entscheidungen und müssen sich tagtäglich auf neue Situationen und Herausforderungen einstellen, die sie so auch noch nicht erlebt haben.

Sie versuchen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, dass sich das Virus langsamer ausbreitet, damit die gesundheitliche Versorgung weitgehendst gewährleistet bleibt. Wir sollten strikt und ohne Ausnahme ihren Anweisungen Folge leisten und daheimbleiben.

Ihnen allen gehört unser größter Dank und eine hohe Anerkennung!

Danke an alle, die sich tagtäglich für uns bis zur Erschöpfung einsetzen, um unsere Versorgung, unser Gesundheitssystem und die Ordnung des öffentlichen Lebens weitmöglichst zu erhalten. Ich bin stolz auf unser Land, auf jeden einzelnen, der sich in dieser schwierigen Zeit, beruflich oder auch ehrenamtlich, engagiert.

Ich bin sicher, wir werden aus dem Tief irgendwann wieder herauskommen. Es braucht einfach Zeit, Geduld, Verständnis und vor allem für jeden von uns Disziplin. Bitte helfen Sie mit und versuchen Sie alles, damit das Virus sich nur langsam ausbreitet. Die Kraft derjenigen, die alles für unsere Sicherheit geben und tagtäglich im Einsatz sind, ist nicht unbegrenzt!

Wir alle sind aufgefordert, auf uns und auf jeden einzelnen zu achten und die notwendigen Regeln dringend einzuhalten.

Danke!

Was bedeutet Corona für TEB e.V.?

Auch wir müssen uns auf die vielen Veränderungen und Maßnahmen, die getroffen werden müssen, einstellen. Deshalb arbeiten wir in der Geschäftsstelle nur mit der Hälfte des Personals. Dadurch ist gewährleistet, dass unsere Mitarbeiter teilweise alleine in einem Raum sitzen oder dass zwischen ihren jeweiligen Arbeitsplätzen ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten werden kann. Dies ist zwingend notwendig, um unsere Mitarbeiter und uns zu schützen.

Auch hier ist es mir ein Anliegen, ein großes Dankeschön auszusprechen an alle unsere Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer, die uns in der Geschäftsstelle oder von zu Hause unterstützen. Sie geben ihr Bestes und helfen, dass wir weiterhin für unsere Mitglieder und auch für Nicht-Mitglieder mit dieser schweren Erkrankung da sein können.

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. So wurden wir im Zuge der außergewöhnlichen Lage gezwungen, alle persönlichen Beratungen, Gruppentreffen, Krankenbesuche, Sprechstunden in den Kliniken, Sitzungen und Veranstaltungen bis auf weiteres einzustellen.

In einer Zeit, in der das Coronavirus höchste Priorität hat, wissen und spüren wir, dass viele unserer Betroffenen und Angehörigen sich mehr denn je alleine gelassen und überfordert fühlen. Wie sagte eine Betroffene zu mir: „Ich habe Bauchspeicheldrüsenkrebs, bekomme Chemotherapie, mir geht es alles andere als gut, und ich bräuchte die dringende Unterstützung meines Sohnes. Seit einigen Tagen kommt er mich nicht mehr besuchen, er hat um sich, seine Familie und um mich Angst, was ich absolut verstehen kann. Obwohl wir öfters telefonieren, fühle ich mich einsam, mir fehlt das soziale Umfeld und meine Enkel, die mir viel Kraft gaben.“

Eines ist jedoch auch klar: Durch das Coronavirus hat sich die Situation unserer Mitglieder nicht verändert. Sie müssen sich mit vielen Fragen auseinandersetzen wie z. B. Operation ja oder nein, Chemotherapie, welche zusätzlichen Risken kommen auf mich zu?

So sagte mir ein Betroffener: „Mein IPMN hat sich jetzt doch zu einem bösartigen Adenokarzinom entwickelt! Der Tumor soll noch sehr klein sein, doch operieren will man mich zurzeit nicht, zuerst will man eine Chemotherapie vorschalten. Ich habe furchtbare Angst, dass durch die Chemo mein Immunsystem soweit heruntergefahren wird und ich aufgrund meines hohen Alters es nicht überstehe.“

Wir wissen, es ist für uns alle eine ungewohnte und für Schwerstkranke auch eine schwere Zeit. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass wir für Betroffene und deren Angehörige erreichbar bleiben, um mit ihnen in gewohnter Weise zu sprechen und ihnen zuhören.

Wir versuchen alles, um auch weiterhin ein kompetenter Partner, den man bei Bedarf über das Telefon, Email oder SKYPE erreichen kann, zu bleiben.

Keiner weiß, wie die Zukunft aussehen wird und ob alles wieder so wird, wie es einmal war, und ob und wie wir uns den großen Herausforderungen in Zukunft stellen können.

Auch wir bei TEB e.V. müssen mit Veränderungen und eventuell unvorhergesehen Schwierigkeiten rechnen. Und doch gilt es, Wege zu finden, um diesen rechtzeitig und sicher zu begegnen.

Der Bundesminister für Finanzen Herr Olaf Scholz, Bundesminister für Wirtschaft und Energie Herr Peter Altmaier und Bundesminister für Arbeit und Soziales Herr Hubertus Heil, sie alle reden von großen Veränderungen, Kurzarbeit, finanziellen Hilfen für Klein- und Großunternehmer.

Doch weder in den Medien noch in der Presse habe ich bisher gehört, wie man Vereinen, insbesondere der Selbsthilfe, in Zukunft helfen kann und wird. Das beunruhigt mich, denn auch wir von TEB e. V. sind ein kleines Unternehmen, das Miete, Gehälter, Sozialabgaben, Wasser, Strom u.v.m. bezahlen muss.

Hier stellt sich für mich die Frage, inwieweit bekommen Vereine, Organisationen unbürokratische Unterstützung?

Ich hoffe und wünsche mir, dass Organisationen wie die unsere und auch andere, die sich für schwerstkranke Menschen einsetzen, weiterhin Förderungen nach §20h SGB V bekommen.

Ich fände es für Betroffene und deren Angehörige schlimm, wenn die Selbsthilfe aus finanziellen Gründen verloren ginge und alles, was bisher erreicht wurde, in Frage gestellt werden müsste.

In dieser besonderen Situation sind wir bei TEB e.V. mehr denn je auf Spenden angewiesen, um unsere Arbeit zum Wohle der Betroffenen ausführen zu können, da wir uns alleine tragen müssen.

Ich hoffe und wünsche mir, dass wir dort wieder anknüpfen können, wo wir vor Corona standen. Ich persönlich hätte auf Grund meines Alters nicht die Zeit, Kraft und Ausdauer, wieder von vorne zu beginnen.

Ich bin mir sicher, Selbsthilfe war und wird wichtig bleiben, denn nichts kann das gesprochene Wort, die Umarmung und die Empathie ersetzen.

Jetzt in dieser Zeit können wir Sie nur aus der Ferne umarmen und wünschen Ihnen auf diesem Weg weiterhin alles Gute. Passen Sie auf sich auf!

Ihre Katharina Stang
1. Vorsitzende

 
 

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